Eigentlich wäre an dieser Stelle ein Artikel über ein neues Take-away mit einem unwiderstehlichen Fondue-Sandwich erschienen. Dank Covid-19 hat sich die Situation in der Schweiz aber schlagartig verändert: Alle Restaurants mussten ihre Türen vorerst schliessen und wer kann, sollte zu Hause bleiben. Das trifft die lokale Gastronomie besonders hart, Take-aways und Lieferdienste dürfen aber weiterhin ausliefern. Deshalb mein kleiner #supportyourlocalbusiness-Appell: Statt beim Grossverteiler zu hamstern und auf eine «Spaghetti al Pomodoro»-Diät umzusteigen, mit wenigen Mausklicks für ein bisschen mehr Abwechslung zu Hause sorgen. Bei diesen «Züri isst»-Lieblingen kannst du gleich dein nächstes Mittag- oder Abendessen bestellen:

Palestine Grill — Sabich und Falafel

Sabich? Frittierte Aubergine auf arabischem Fladenbrot. Dazu Tomate-Gurke-Minze-Salat, Petersilie, Pommes frites, hartgekochte Eier und eingelegte Kohlrabi. Zusammengerollt mit Hummus, Tahini-Sauce und Amba – eine Sauce aus süss-sauer eingelegter Mango. Der Dauerbrenner von den Strassen Tel Avivs kannst du dank dem Palestine Grill auch zu Hause geniessen. Alternativ gibts die Friedensplatte (grosses Bild oben) mit Falafel und grillierten Pouletstücken für den ganz grossen Hunger oder zum Teilen. Link zum Lieferdienst.

Palestine Grill in Zürich von Sami Khouri

Der Imbiss ist eine kleine Langstrassen-Insitution und vereint Köstlichkeiten der jüdischen und palästinensischen Strassenküche.

Tenz — Tibetische Teigaschen

Kein tibetisches Festmahl wäre komplett ohne sie: Momos. Die gedämpften Teigtaschen sind das inoffizielle Nationalgericht Tibets und ein Dauerbrenner an hiesigen Street Food Festivals. «Tenz» liefert sie mit drei verschiedenen Füllungen: Fleisch, vegetarisch oder vegan. Und unbedingt die hausgemachte Chili-Sauce mitbestellen. Link zum Lieferdienst.

Tenz Momo in Zürich

Egal ob in Zürich, Bern, Basel, Luzern oder St. Gallen: Die «Tenz»-Momos sorgen am Street Food Festival für die längsten Warteschlangen auf dem Gelände.

Putput — «Comfort food» aus Japan

Die Köstlichkeiten der Take-away-Perle am Helvetiaplatz kannst du auch nach Hause liefern lassen. Japanisches Curry mit Kartoffeln, Karotten und wahlweise mit oder ohne Poulet. Oder Gyudon: Reis mit dünn geschnittener Rinderbrust, gekocht in Sojasauce, Mirin und Sake. Leicht säuerlicher, eingelegter Ingwer (Beni Shoga) und frische Frühlingszwiebeln ergänzen das süss-salzige Fleisch. Hausgemachte Onigiri mit Thunfisch-Mayo- oder «Chicken Teriyaki»-Füllung stehen ebenfalls im Angebot. Link zum Lieferdienst.

Put Put

Im «Putput» serviert Inhaberin Nao Shirato japanisches Curry und Onigiri – in Seetang eingewickelter Reis mit unterschiedlichen Füllungen.

Roots — «Vegan Bowls»

Wer es weniger deftig bevorzugt oder nach veganen Gerichten sucht, sollte sich die Karte des «Roots» genauer anschauen. Ein Favorit ist die «Mezze Bowl» dank einem mehrschichtigem Konstrukt aus vielerlei Zutaten: schwarzer Reis, gerösteter Blumenkohl, Falafel, Randen-Hummus, Süsskartoffeln, Rotkohl, Granatapfel, Kresse und Salat. Dazu eine kräftige Mangosauce und Tahini-Dressing. Die Bestellung erfolgt via «Roots»-Website. Achtung: nur mittags!

Roots Zürich Mezze Bowl vegan

Die schmackhaften «Vegan Bowls» von Roots sättigen, ohne auf den Magen zu drücken.

Burgermeister — Die besten Burger der Stadt

Zürichs beste Burger gibts auch via Uber Eats. Was der Burgermeister besser macht als seine Konkurrenz? Während durch das Pressen des Hackfleischs auf die heisse Kochplatte eine Kruste mit viel Geschmack entsteht, verhindert ein hoher Fettanteil das Austrocknen des Fleisches. Auch das Brioche-artige Brötchen ist Teil des Erfolgs, das in Zusammenarbeit mit der Bäckerei Gold entstand. Die Favoriten: Cheeseburger und Chefburger.

Burgermeister in Zürich

Mittlerweile existieren vier Filialen des «Burgermeisters»: an der Kaserne, Langstrasse, sowie beim Escher-Wyss-Platz und am Lindenplatz in Altstetten.

Oh my Greek — Club Sandwich trifft auf Gyros Pita

Der Grieche an der Kalkbreite begeistert mit einem Sandwich-Hybrid aus Gyros Pita und Club-Sandwich: «Gyros Club»! Zwischen zwei getoasteten Pitabroten klemmt Gyrosfleisch mit Zwiebeln, Peperoni, Tomaten, geschmolzenem Käse und einer hausgemachten Cocktailsauce. Ein Geheimtipp am Rande: Cocktail- gegen die Estragonsauce auf Joghurt-Basis ersetzen lassen. Ebenfalls sehr empfehlenswert sind die «Zucchini fritters» mit Joghurt-Minze-Sauce. Link zum Lieferdienst.

Essen im griechischen Restaurant Oh my greek bei der Haltestelle Kalkbreite in Zürich

Die Foodtrucks von «Oh my greek» reisen seit Jahren von Festival zu Festival, nun folgte letzten Sommer das erste Restaurant.

Friend’s Corner — Nächster Halt: Sri Lanka

Die Hausspezialität des sri-lankischen Restaurants an der Josefstrasse? Masala Dosa! Sieht aus wie eine goldige, knusprige Crêpe und ist zusammengerollt so lang wie ein erwachsener Unterarm. Und sie schmeckt fantastisch. Die Füllung: gestampfte Kartoffeln vermischt mit Erbsen, Zwiebeln und einer Vielzahl Gewürzen. Dazu gibts ein mildes Kokosnuss-Chutney und zwei ziemlich pikante Currys aus Linsen und Auberginen, während eingekochter Lauch die Schärfe wieder eindämmt. «Comfort Food» par excellence! Bestellung via Uber Eats.

Masala Dosa im Friend's Corner in Zürich

So muss Dosa aussehen: knusprig, aber doch weich.