Sushi Master, vierte Generation! Was fehlt Zermatt noch zum kulinarischen Glück? Richtig: Ein Edomae Sushimaster, japanischer Pass, krass ausgebildet. Erfolgshotelier Dani Lauber (Cervo) holt ihn ans Matterhorn. Yoshinori «Yoshi» Tezuka, Sushimaster in vierter Generation, eröffnet im Dezember im ehemaligen «Le Chalet» ein Restaurant, das «Yama Noir». Yoshi ist der Besitzer des berühmten «Matsunozushi» in Tokio. In Zermatt gibt’s Izakaya-Küche und Sakebar. Und hinter einer Geheimtür ein edles Restaurant: Omakase für nur acht Gäste. Nicht ganz billig (300 CHF), aber ziemlich gut. Das Restaurant heisst «Matsunozushi 79», wie das Stammhaus in Tokio. Bild oben: v.l. Rolf Fliegauf, Yoshinori Tezuka, Franz Faeh.

Chef Yoshi in Zermatt: Exklusives Omakase-Menü hinter der Geheimtüre. Für nur acht Gäste.
Ein Deal unter Freunden. Yoshi kocht öfter mal für VIP’s. Im Buckingham Palace, am G20 Osaka Summit, für die Vereinten Nationen in New York. Und: Yoshi ist Zermatt-Fan. Sieht man seinem Auto-Kontrollschild an: 4478 – so hoch ist das Matterhorn. Dani Lauber: «Wir sind gut befreundet, fahren in Japan immer wieder gemeinsam Ski. Bei so einer Gelegenheit haben wir das Konzept «Yama Noir» ausgeheckt und entwickelt.»

Vierhänder der Extraklasse: Marcel Koolen (Bild) lädt Rolf Fliegauf nach Vals ein.
Fliegauf fliegt ein. Chef Rolf Fliegauf hat die «Giardino»-Gruppe gross gemacht, in Ascona und später auch in St. Moritz-Champfèr 18 Jahre hervorragend gekocht und an beiden Standorten 18 GaultMillau-Punkte abgeräumt. Viel wichtiger: Der Chef, heute in München am Herd, hat ganze Generationen von jungen Köchen ausgebildet. Reto Brändli hat seinen Job im «Giardino» übernommen und die Note 18 gehalten. Jetzt kehrt Fliegauf für zwei Abende in die Schweiz zurück: Four-Hands-Dinner am 20. & 21. März in Vals GR. Sein Partner in Remo Stoffels «7132 Hotel»: Hausherr Marcel Koolen, GaultMillaus «Aufsteiger des Jahres 2025» (18 Punkte). Ein Superabend ist garantiert.

«Wine & Dine» im Hotel Zermatterhof: Stefan Lünse (Bild) kocht mit Franz Faeh.
Lünse kriegt Besuch. Stefan Lünse hat sich im Swiss Deluxe Hotel Zermatterhof sehr gut eingelebt und übersteht auch seine erste Wintersaison problemlos. Sein Doppeljob: Fine Dining im «Prato Borni», Brasserieküche im eleganten «Lusi». Und zwischendurch kriegt er Besuch. Seinen nächsten Gast für ein «Wine & Dine» am Montag, 30. März, kennt man vom Fernsehen: Franz W. Faeh ist Executive Chef im «Palace» Gstaad und war der heimliche Star der TV-Dok «Inside Gstaad Palace». Lünse x Faeh – da prallen zwei Kochwelten in einem Vierhänder aufeinander. Gemeinsamer Nenner: Die Weine von Château Ausone im Saint-Émilion; Winzer Edouard Vauthier präsentiert seine Edel-Bordeaux gleich selbst. Der Preis ist attraktiv: Viergänger inkl. Weinbegleitung für 249 CHF.

Thai in der «Bergwelt» Grindelwald: Urs Gschwend (Bild) und sein alter Kumpel Mathias Droz bitten ans Buffet.
Bangkok in Grindelwald. Treffpunkt Thai-Buffet! In der «Bergwelt Grindelwald» machen zwei alte Freunde am 27. März gemeinsame Sache: Executive Chef Urs Gschwend (16 Punkte) und sein langjähriger Wegbegleiter Mathias Droz setzen auf exotische Aromen, überraschende Texturen und würzige Kreationen. Kennengelernt haben sich die beiden im Berner Oberland: Gschwend war der Boss im «Lenkerhof», Droz im «Bellevue» Gstaad. Chef Mathias lernte die Thai-Küche in Bangkok kennen, bei einem dreimonatigen Stage im «Banyan Tree». Chef Vipawan, die als Köchin im thailändischen Königspalast tätig war, hat ihn ausgebildet. Das Thai-Buffet gibt’s zum Schnäppchenpreis (89 CHF). Highlights: Som Tam (Papayasalat), Yum Neua (Rindfleischsalat), Mini-Spareribs, Tom Yam Khung mit Black Tiger-Crevetten und Massaman Curry, das «Curry der 100 Düfte».
Fotos: Valeriano Di Domenico, Kurt Reichenbach, Remy Steiner, Sedrik Nemeth, David Birri

