Taco-Comeback. «Santaco» steht für Zürichs beste Tacos. Für Fleisch vom «Trompo» und Salsas mit Mexiko-Flashback-Garantie. Dahinter stehen Sabina Bürge und Santiago Schoch, die mit ihrer Hommage an die Taquerías von Mexiko-Stadt immer wieder an wechselnden Orten auftauchen. Nun ziehen sie für drei Wochen ins «Freddy» am Lochergut. Das ehemalige «Kin» ist zur Bühne für die Talente von morgen geworden: Wechselnde Chefs übernehmen den Herd, Gastgeber Rico Jauch kümmert sich um eine Weinkarte mit kleinen Produzenten aus der Schweiz und der Nachbarschaft. Dazu kommt eine urbane Sommerterrasse, zwar direkt an der Seebahnstrasse, aber trotzdem erstaunlich idyllisch. Geöffnet ist vom 10. bis 31. Juli, jeweils von Mittwoch bis Samstag ab 18 Uhr – ohne Reservation, nur für Walk-ins.

Mehr als Tacos. Die grössere Küche im «Freddy» schafft Platz für neue «Santaco»-Gerichte. Wolfsbarsch-Ceviche kommt auf eine knusprige Tostada. Schweizer Ribeye oder die Luxusvariante mit Kurotama-Wagyu-Ribeye landen auf von Hand gepressten Tortillas. Natürlich stehen auch die Klassiker auf der Karte: «Al pastor» mit dünn geschnittenem Schweinefleisch, mariniert mit Ananassaft, Annatto, milden Chilis und Gewürzen, dann auf dem vertikalen «Trompo» geröstet. Der puristische Gegenpol: «Suadero», Federstück, nur gesalzen und langsam im eigenen Saft und Fett geschmort, bis das Fleisch fast von selbst auseinanderfällt. Chorizo gibts solo oder als «Campechano» zusammen mit dem confierten Rind. Als fleischlose Variante empfiehlt sich «Nopal» mit gebratenen Kaktusblättern, deren Geschmack an Kefen erinnert. Obendrauf gehören gehackte Zwiebeln, Koriander und frisch gepresster Limettensaft. Und natürlich die hausgemachten Salsas: cremig mit Jalapeño, säuerlich-mild mit Tomatillo, rauchig-pikant als «Salsa roja» oder fruchtig-scharf mit Habanero.

>>
santaco.ch
freddy11.ch