
Trattoria Freilager
Es gibt nur einen: Antonio Colaianni findet stilsicher den Weg auf dem schmalen Grat zwischen italienischer Mamma-Küche und den französischen Techniken der gehobenen Küche. In seiner im hinteren Teil des Restaurants versteckten «Cucina Colaianni» hat er diesen Stil perfektioniert. Dort isst man an drei Tagen pro Woche quasi im Wohnzimmer des Berners mit italienischen Wurzeln. Vorn, in der «Trattoria Freilager», herrscht dagegen eine lebendige, familiäre Atmosphäre. Dass es hier schmeckt wie am Familientisch in Italien, dafür sorgt ausgerechnet ein gebürtiger Holländer: Dave van der Ven heisst Colaiannis Mann im quirligen Lokal, der gleichbleibend hohe Qualität garantiert.
Der leichte, elegante Scampi-Carpaccio mit Paprika-Öl, Gurke, Kräutersalat mit Salicorne und einer Kopfsalat-Mayonnaise schmeckt süsslich-würzig und überzeugt handwerklich ebenso wie ästhetisch. Ein vegetarisches Highlight aus der Kategorie «Wohlfühlgerichte» ist die geschmorte Aubergine mit Tomatencreme und Burrata. Tadellos sind auch die Tagliatelle mit Kaninchenragout. Und schon fast genial ist die Idee, den Klassiker Beef Wellington zu italianisieren: Das Rindsfilet wird in eine dünn aufgeschnittene Focaccia gehüllt, mit einer Steinpilzfarce versehen und punktgenau gegart; vom leichten Bratenjus über das luftige Selleriepüree bis zum sautierten Spinat ist jede Komponente auf dem Teller präzis zubereitet und abgeschmeckt.
Das Dessert sollte man nicht auslassen: Die am Tisch angerichtete, leichtere Variante eines Tiramisus mit Mascarpone-Espuma, Biskuit, Amaretto-Essenz und Kaffeeglace ist das letzte Beispiel einer perfekten Balance zwischen «Hoch-» und Mamma-Küche.


Es gibt nur einen: Antonio Colaianni findet stilsicher den Weg auf dem schmalen Grat zwischen italienischer Mamma-Küche und den französischen Techniken der gehobenen Küche. In seiner im hinteren Teil des Restaurants versteckten «Cucina Colaianni» hat er diesen Stil perfektioniert. Dort isst man an drei Tagen pro Woche quasi im Wohnzimmer des Berners mit italienischen Wurzeln. Vorn, in der «Trattoria Freilager», herrscht dagegen eine lebendige, familiäre Atmosphäre. Dass es hier schmeckt wie am Familientisch in Italien, dafür sorgt ausgerechnet ein gebürtiger Holländer: Dave van der Ven heisst Colaiannis Mann im quirligen Lokal, der gleichbleibend hohe Qualität garantiert.
Der leichte, elegante Scampi-Carpaccio mit Paprika-Öl, Gurke, Kräutersalat mit Salicorne und einer Kopfsalat-Mayonnaise schmeckt süsslich-würzig und überzeugt handwerklich ebenso wie ästhetisch. Ein vegetarisches Highlight aus der Kategorie «Wohlfühlgerichte» ist die geschmorte Aubergine mit Tomatencreme und Burrata. Tadellos sind auch die Tagliatelle mit Kaninchenragout. Und schon fast genial ist die Idee, den Klassiker Beef Wellington zu italianisieren: Das Rindsfilet wird in eine dünn aufgeschnittene Focaccia gehüllt, mit einer Steinpilzfarce versehen und punktgenau gegart; vom leichten Bratenjus über das luftige Selleriepüree bis zum sautierten Spinat ist jede Komponente auf dem Teller präzis zubereitet und abgeschmeckt.
Das Dessert sollte man nicht auslassen: Die am Tisch angerichtete, leichtere Variante eines Tiramisus mit Mascarpone-Espuma, Biskuit, Amaretto-Essenz und Kaffeeglace ist das letzte Beispiel einer perfekten Balance zwischen «Hoch-» und Mamma-Küche.



