
Barranco
Küchenchef José Severino gehört mit seinem «Barranco» am Bullingerplatz zu den Platzhirschen der peruanisch-asiatischen und auch noch mediterran angehauchten Fusionsküche in Zürich. Wir setzten aufs «Chef’s Menu», dessen sechs Gänge einmal mehr und einmal etwas weniger begeisterten.
Für das Highlight des Abends sorgten die mit zarten Rindsschmorbäckchen gefüllten Ravioli an Senf-Honig-Sauce mit schwarzem Trüffel und Eigelb-Tupfern – ein spannender, kontrastreicher und perfekt gemachter Gang. Tadellos war auch der Heilbutt im Zucchini-Mantel an feiner Sauermandelsauce, beim Algen-Taco mit Tuna-Tatar und Wasabi aber hätten wir etwas mehr Geschmack erwartet. Mehr als solid war auch das Entrecote an Portweinjus und mit dreierlei Blumenkohl (eingelegt, karamellisiert, püriert) nicht – ganz im Gegensatz zum Ceviche vom Kingfish mit Leche de tigre und Zitronengras, das zu Recht zu den Klassikern des Hauses zählt.
Da auch das Dessert, eine Apfelmousse mit Gianduja-Creme und Mascarpone-Glace, wenig aufregend war, wünschen wir uns, dass der erfahrene Chef wieder auf eine temperamentvollere Küche setzt. Und vom sehr kurz angebundenen Service erwarten wir in Zukunft wieder mehr Aufmerksamkeit.


Küchenchef José Severino gehört mit seinem «Barranco» am Bullingerplatz zu den Platzhirschen der peruanisch-asiatischen und auch noch mediterran angehauchten Fusionsküche in Zürich. Wir setzten aufs «Chef’s Menu», dessen sechs Gänge einmal mehr und einmal etwas weniger begeisterten.
Für das Highlight des Abends sorgten die mit zarten Rindsschmorbäckchen gefüllten Ravioli an Senf-Honig-Sauce mit schwarzem Trüffel und Eigelb-Tupfern – ein spannender, kontrastreicher und perfekt gemachter Gang. Tadellos war auch der Heilbutt im Zucchini-Mantel an feiner Sauermandelsauce, beim Algen-Taco mit Tuna-Tatar und Wasabi aber hätten wir etwas mehr Geschmack erwartet. Mehr als solid war auch das Entrecote an Portweinjus und mit dreierlei Blumenkohl (eingelegt, karamellisiert, püriert) nicht – ganz im Gegensatz zum Ceviche vom Kingfish mit Leche de tigre und Zitronengras, das zu Recht zu den Klassikern des Hauses zählt.
Da auch das Dessert, eine Apfelmousse mit Gianduja-Creme und Mascarpone-Glace, wenig aufregend war, wünschen wir uns, dass der erfahrene Chef wieder auf eine temperamentvollere Küche setzt. Und vom sehr kurz angebundenen Service erwarten wir in Zukunft wieder mehr Aufmerksamkeit.


