
Romy
Pascal Ralo vereint im «Romy» unter den Lauben an der Rathausgasse die Küchen seiner Grossmütter: Wien und die Provinz Alentejo in Portugals Süden. Kein leichter Spagat, den der Chef aber noch gekonnter meistert als im Vorjahr.
Das zeigen schon die Amuse-bouches: eine kräftige Gemüse-Essenz mit Lorbeeröl und Schnittlauch voll Tiefe und feiner Säure. Eine mit Kräuterquark gefüllte Kirsche im Cassisgelee. Süss-sauer eingelegte Wassermelone mit Zitronenricotta und gepufftem Buchweizen. Ein Pastel de Bacalhau. Und eine kleine Zwiebelquiche mit Port- und Rotwein, überbacken mit mildem portugiesischem Käse. Bei den Vorspeisen sorgt der Oktopus für den einzigen kleinen Taucher des Essens: Die panierten und frittierten Tentakel sind zäh, der grillierte Fenchel, der Fenchelsalat und die Piri-Piri-Hollandaise dazu haben wenig Aroma – dem Gang fehlt die Spannung. Umso besser ist die Kombination aus Berner-Rose-Tomate, Schweinebauch und Pfirsich: Die scharf grillierte, in Basilikumessig eingelegte Tomate bringt Frische und Säure, der 48 Stunden lang gegarte, klein gewürfelte Schweinebauch sorgt für den herzhaften Kontrapunkt. Auch die Hauptgänge begeistern. Zum butterzarten Rindsgulasch an cremiger Sauce kombiniert der Chef eingelegten Kabis, Zwiebeln und einen vorbildlichen Semmelknödel. Beim Arroz de Marisco mit Flusskrebsen und Crevetten setzten Öle aus Koriander, Lorbeer und Petersilie erfrischende Akzente. Auch das Dessert hat Niveau: ein tadelloser Kirschknödel mit Kirschkompott, Schokolade und Vanillesauce.


Pascal Ralo vereint im «Romy» unter den Lauben an der Rathausgasse die Küchen seiner Grossmütter: Wien und die Provinz Alentejo in Portugals Süden. Kein leichter Spagat, den der Chef aber noch gekonnter meistert als im Vorjahr.
Das zeigen schon die Amuse-bouches: eine kräftige Gemüse-Essenz mit Lorbeeröl und Schnittlauch voll Tiefe und feiner Säure. Eine mit Kräuterquark gefüllte Kirsche im Cassisgelee. Süss-sauer eingelegte Wassermelone mit Zitronenricotta und gepufftem Buchweizen. Ein Pastel de Bacalhau. Und eine kleine Zwiebelquiche mit Port- und Rotwein, überbacken mit mildem portugiesischem Käse. Bei den Vorspeisen sorgt der Oktopus für den einzigen kleinen Taucher des Essens: Die panierten und frittierten Tentakel sind zäh, der grillierte Fenchel, der Fenchelsalat und die Piri-Piri-Hollandaise dazu haben wenig Aroma – dem Gang fehlt die Spannung. Umso besser ist die Kombination aus Berner-Rose-Tomate, Schweinebauch und Pfirsich: Die scharf grillierte, in Basilikumessig eingelegte Tomate bringt Frische und Säure, der 48 Stunden lang gegarte, klein gewürfelte Schweinebauch sorgt für den herzhaften Kontrapunkt. Auch die Hauptgänge begeistern. Zum butterzarten Rindsgulasch an cremiger Sauce kombiniert der Chef eingelegten Kabis, Zwiebeln und einen vorbildlichen Semmelknödel. Beim Arroz de Marisco mit Flusskrebsen und Crevetten setzten Öle aus Koriander, Lorbeer und Petersilie erfrischende Akzente. Auch das Dessert hat Niveau: ein tadelloser Kirschknödel mit Kirschkompott, Schokolade und Vanillesauce.


