
Ristorante Salvatore
Am Eingang stolpert man über eine feuerrote Berkel-Maschine, in der Kupferpfanne rattert der Schwingbesen. Das sind zwei gute Nachrichten. Der Parmaschinken «Gran Riserva Marrini 24 mesi dop», hauchdünn aufgeschnitten, ist exzellent, die Zabaione längst das Kult-Dessert im Haus. Beides ist Chefsache: Patron Salvatore De Giorgio packt an. Man kennt ihn in der Stadt. Er hat 14 Jahre lang sehr erfolgreich das «Barbatti» geführt. Das Ristorante am Quai heisst neu «Salvatore». Eine perfekte Location mit grosser Vergangenheit («Padrino», by Giorgio Montella, später «Klingler’s»), elegantem Interieur (neue Kronleuchter) und traumhafter Seeterrasse.
Chef Michele Zangari (ebenfalls Ex-«Barbatti») legt eine riesige Karte auf, mit allem, was man von einem italienischen Ristorante so erwartet: Gnocchi di patate alla Norma, Tagliolini alla bolognese, Spaghetti alle vongole, Ravioli mit Ricotta und Zitrone. Die Gretchenfrage bei der Carbonara darf der Gast selbst beantworten: mit oder ohne Rahm? An der Qualität muss der Chef noch etwas arbeiten. Vor allem die Pasta-Klassiker waren einfach nur gut; sehr gut wäre besser. Zeigte sich deutlich bei den Paccheri mit Scampi und Gamberoni: Teigwaren unterwürzt, Krebse weich gebraten, grüne Spargeln des Guten zu viel.
Das Best-of bei unserem ersten Besuch: der körnige Safranrisotto zum geduldig geschmorten Ossobuco. Der Rombo (Steinbutt) aus dem Ofen für eine grössere Runde. Der Barbabietola-Carpaccio für Vegetarier; die Rande dazu war in der Salzkruste gebacken, die Orangenfilets sorgfältig geschnitten. Auf der Weinkarte wird man in allen Preisklassen bis rauf zum Masseto fündig.
Am Eingang stolpert man über eine feuerrote Berkel-Maschine, in der Kupferpfanne rattert der Schwingbesen. Das sind zwei gute Nachrichten. Der Parmaschinken «Gran Riserva Marrini 24 mesi dop», hauchdünn aufgeschnitten, ist exzellent, die Zabaione längst das Kult-Dessert im Haus. Beides ist Chefsache: Patron Salvatore De Giorgio packt an. Man kennt ihn in der Stadt. Er hat 14 Jahre lang sehr erfolgreich das «Barbatti» geführt. Das Ristorante am Quai heisst neu «Salvatore». Eine perfekte Location mit grosser Vergangenheit («Padrino», by Giorgio Montella, später «Klingler’s»), elegantem Interieur (neue Kronleuchter) und traumhafter Seeterrasse.
Chef Michele Zangari (ebenfalls Ex-«Barbatti») legt eine riesige Karte auf, mit allem, was man von einem italienischen Ristorante so erwartet: Gnocchi di patate alla Norma, Tagliolini alla bolognese, Spaghetti alle vongole, Ravioli mit Ricotta und Zitrone. Die Gretchenfrage bei der Carbonara darf der Gast selbst beantworten: mit oder ohne Rahm? An der Qualität muss der Chef noch etwas arbeiten. Vor allem die Pasta-Klassiker waren einfach nur gut; sehr gut wäre besser. Zeigte sich deutlich bei den Paccheri mit Scampi und Gamberoni: Teigwaren unterwürzt, Krebse weich gebraten, grüne Spargeln des Guten zu viel.
Das Best-of bei unserem ersten Besuch: der körnige Safranrisotto zum geduldig geschmorten Ossobuco. Der Rombo (Steinbutt) aus dem Ofen für eine grössere Runde. Der Barbabietola-Carpaccio für Vegetarier; die Rande dazu war in der Salzkruste gebacken, die Orangenfilets sorgfältig geschnitten. Auf der Weinkarte wird man in allen Preisklassen bis rauf zum Masseto fündig.


