
Radici
Weit draussen auf der Waadtländer Landschaft, im Dörfchen Penthaz zwischen Lausanne und Cossonay, bietet ein Duo infernale – Paolo Porcelli in der Küche und Sebastiano Sonnazzi an der Front – im elegant gestylten «Radici» eine hervorragende, zeitgemäss interpretierte italienische Traditionsküche.
Nach dem Amuse-bouche mit knusprigen Fleisch- und Parmesan-Bällchen sorgt die «Carbonara 636» für ein sensationelles Entree. Das Tatar vom piemontesischen Rind wird mit einer Creme aus Pecorino romano und geräuchertem Eigelb überzogen, und von einem mit Bröseln von Pane carasau bestreuten Guanciale-Crumble begleitet. Klasse hat auch die mit herrlichem Zwiebelragout gefüllte Focaccia an dezenter Balsamico-Emulsion. Applaus gibt’s für die Linguine alle vongole, kombiniert mit einer Creme aus gerösteten gelben Tomaten und kleinen, frittierten Artischocken. Und gleich nochmals für die Paccheri alla napoletana mit geschmortem Fleisch und zarten Polpette an kräftiger Tomatensauce. Traditionell und ausgezeichnet ist auch das frittierte Kalbskotelett mit Saisongemüse und Kartoffeln. Das Dessert dann wieder ebenso kreativ wie gut: ein Haselnuss-Semifreddo mit Haselnusswaffel und Haselnuss-Fondue. Kompetenter und südländisch herzlicher Service; man wird beim Gehen vom Chef per Handschlag verabschiedet.


Weit draussen auf der Waadtländer Landschaft, im Dörfchen Penthaz zwischen Lausanne und Cossonay, bietet ein Duo infernale – Paolo Porcelli in der Küche und Sebastiano Sonnazzi an der Front – im elegant gestylten «Radici» eine hervorragende, zeitgemäss interpretierte italienische Traditionsküche.
Nach dem Amuse-bouche mit knusprigen Fleisch- und Parmesan-Bällchen sorgt die «Carbonara 636» für ein sensationelles Entree. Das Tatar vom piemontesischen Rind wird mit einer Creme aus Pecorino romano und geräuchertem Eigelb überzogen, und von einem mit Bröseln von Pane carasau bestreuten Guanciale-Crumble begleitet. Klasse hat auch die mit herrlichem Zwiebelragout gefüllte Focaccia an dezenter Balsamico-Emulsion. Applaus gibt’s für die Linguine alle vongole, kombiniert mit einer Creme aus gerösteten gelben Tomaten und kleinen, frittierten Artischocken. Und gleich nochmals für die Paccheri alla napoletana mit geschmortem Fleisch und zarten Polpette an kräftiger Tomatensauce. Traditionell und ausgezeichnet ist auch das frittierte Kalbskotelett mit Saisongemüse und Kartoffeln. Das Dessert dann wieder ebenso kreativ wie gut: ein Haselnuss-Semifreddo mit Haselnusswaffel und Haselnuss-Fondue. Kompetenter und südländisch herzlicher Service; man wird beim Gehen vom Chef per Handschlag verabschiedet.


