
l'Auberge de l'Abbaye de Montheron
Die «Auberge de l’Abbaye de Montheron» in einem ehemaligen Kloster und mitten im Grünen ist behäbig und gemütlich. Aber mit der traditionellen Küche eines Ausflugsrestaurants hat die junge katalanische Chefin Alba Farnós Viñals nichts am Hut. Sie setzt auf eine kreative, trendige «Küche der nahen Wege» – alle Zutaten kommen aus maximal 100 Kilometer Entfernung.
Inspiriert sind schon die Amuse-bouches: ein baskisch geprägter Spiess aus Randen und vergorenem Kürbis. Eine salzige Waffel mit Cima di rapa als Pulver und als Creme. Ein mit geräucherter Forelle gefüllter Krapfen. Und ein Bao mit Trevisano, Baumnuss und Bleu du Jorat. Gar zurückhaltend gewürzt ist die Bouillon mit Gemüse, schwarzem Knoblauch und Nelkenwurz, etwas mehr Power hat der deklinierte Kürbis (gegart, karamellisiert, die Kerne vergoren, die Schale als Sauce), aufgepeppt mit mexikanischem Estragon und begleitet von einem Nüsslisalat. Gut gelingt die Neuinterpretation des Papet vaudois dank einer geräucherten Felche auf Zwiebeln, serviert mit gegartem Lauch, Ysopsauce, Kaviar aus Frutigen und eingelegten Yacón-Wurzeln. Ob der mit Wagyu gefüllte Cannellono tatsächlich wie angekündigt ein «Familiengericht» ist, sei dahingestellt. Auf jeden Fall ist er, zusammen mit einem cremigen Käse-Relish und einem Sorbet aus Verjus und Heu, ausgezeichnet gemacht. Vom Schwein gibt’s die zwei Stunden gegarte Brust an tiefem Jus und ein umwerfendes Millefeuille aus Äpfeln und Blutwurst sowie einen Radieslisalat.
Frisch ist das Dessert aus Kiwi, Reis und diskreter Absinth-Emulsion aus dem Kisag, den Schluss macht ein Trio aus Zitrusfrüchten, Balsamkraut und Mohn. Paul Marsden sorgt für das passende Pairing und kuratiert die sagenhafte Weinkarte mit vielen biologischen und biodynamischen Crus.


Die «Auberge de l’Abbaye de Montheron» in einem ehemaligen Kloster und mitten im Grünen ist behäbig und gemütlich. Aber mit der traditionellen Küche eines Ausflugsrestaurants hat die junge katalanische Chefin Alba Farnós Viñals nichts am Hut. Sie setzt auf eine kreative, trendige «Küche der nahen Wege» – alle Zutaten kommen aus maximal 100 Kilometer Entfernung.
Inspiriert sind schon die Amuse-bouches: ein baskisch geprägter Spiess aus Randen und vergorenem Kürbis. Eine salzige Waffel mit Cima di rapa als Pulver und als Creme. Ein mit geräucherter Forelle gefüllter Krapfen. Und ein Bao mit Trevisano, Baumnuss und Bleu du Jorat. Gar zurückhaltend gewürzt ist die Bouillon mit Gemüse, schwarzem Knoblauch und Nelkenwurz, etwas mehr Power hat der deklinierte Kürbis (gegart, karamellisiert, die Kerne vergoren, die Schale als Sauce), aufgepeppt mit mexikanischem Estragon und begleitet von einem Nüsslisalat. Gut gelingt die Neuinterpretation des Papet vaudois dank einer geräucherten Felche auf Zwiebeln, serviert mit gegartem Lauch, Ysopsauce, Kaviar aus Frutigen und eingelegten Yacón-Wurzeln. Ob der mit Wagyu gefüllte Cannellono tatsächlich wie angekündigt ein «Familiengericht» ist, sei dahingestellt. Auf jeden Fall ist er, zusammen mit einem cremigen Käse-Relish und einem Sorbet aus Verjus und Heu, ausgezeichnet gemacht. Vom Schwein gibt’s die zwei Stunden gegarte Brust an tiefem Jus und ein umwerfendes Millefeuille aus Äpfeln und Blutwurst sowie einen Radieslisalat.
Frisch ist das Dessert aus Kiwi, Reis und diskreter Absinth-Emulsion aus dem Kisag, den Schluss macht ein Trio aus Zitrusfrüchten, Balsamkraut und Mohn. Paul Marsden sorgt für das passende Pairing und kuratiert die sagenhafte Weinkarte mit vielen biologischen und biodynamischen Crus.


