
La Dispensa
Im eleganten «La Dispensa» am Rand der Altstadt hat sich nach dem Wegzug von Starchef Gerardo Metta in die «Auberge d'Hauterive» die Küche nach einigen Turbulenzen wieder stabilisiert. Angesagt ist immer noch eine zeitgemässe, italienische Küche, aber auf bescheidenerem Niveau.
Den Start ins Menü machte ein Spiegelei mit Zucchinicoulis und Provolone del Monaco. Gar fein geschnitten und ohne viel Biss war das Wagyu-Tatar mit mariniertem Eigelb, Zwiebel-Pickles und einem überraschend gut passenden Melonensorbet. Bei den Primi überzeugen die Maccheroncini mit Würfeln von der Dorade, Petersiliensauce und Limette, sogar richtig begeistert waren wir von den Hummer-Linguine mit tiefer Krustentierbisque. Der Hauptgang hielt nicht mit: Der Polpo mit Zuckererbsen und aromatischem Tomatenkonfit war zäh. Tadellos war dafür am Schluss das luftig cremige Tiramisu. Der fahrige Service aber hat – wie das bescheidene Angebot offener Crus – noch viel Luft nach oben.


Im eleganten «La Dispensa» am Rand der Altstadt hat sich nach dem Wegzug von Starchef Gerardo Metta in die «Auberge d'Hauterive» die Küche nach einigen Turbulenzen wieder stabilisiert. Angesagt ist immer noch eine zeitgemässe, italienische Küche, aber auf bescheidenerem Niveau.
Den Start ins Menü machte ein Spiegelei mit Zucchinicoulis und Provolone del Monaco. Gar fein geschnitten und ohne viel Biss war das Wagyu-Tatar mit mariniertem Eigelb, Zwiebel-Pickles und einem überraschend gut passenden Melonensorbet. Bei den Primi überzeugen die Maccheroncini mit Würfeln von der Dorade, Petersiliensauce und Limette, sogar richtig begeistert waren wir von den Hummer-Linguine mit tiefer Krustentierbisque. Der Hauptgang hielt nicht mit: Der Polpo mit Zuckererbsen und aromatischem Tomatenkonfit war zäh. Tadellos war dafür am Schluss das luftig cremige Tiramisu. Der fahrige Service aber hat – wie das bescheidene Angebot offener Crus – noch viel Luft nach oben.


