
Hôtel Restaurant Valrose
Superstar Benoît Carcenat ist unter Nebengeräuschen weg und im Hotel Valrose hat man sich vom Fine Dining verabschiedet. Angesagt ist jetzt eine sympathische und klassische italienische Küche, verantwortlich ist dafür Chef Giuseppe Colella, der auch schon im «Park Hotel» und im «Huus» in Gstaad gearbeitet hat.
An seine Herkunft aus Ischia erinnert die ausgezeichnete Suppe mit viel Fisch und Meeresfrüchten sowie einem Hauch Basilikum. Wunderbar knusprig sind die in Polenta-Panade gewendeten, frittierten Calamari trotz wenig passender, asiatisch anmutender süss-saurer Sauce. Uneingeschränkten Applaus gibt’s dafür für die Parmigiana nach einem Rezept der Mutter des Chefs; Klasse haben die Paccheri mit aromatischen Piennolo-Tomaten trotz gar dominanter Kräutermischung. Gar nichts zu kritisieren, gibt’s an den butterzarten Scaloppine mit drei Pfeffersorten und auch an dem im Pfännchen servierten Ossobuco mit exzellenter Sauce, Gremolata und Polenta. Die am Tisch zubereiteten Crêpes Suzette allerdings haben noch Luft nach oben: Sie ertranken fast in seelenlosem Orangensaft. Prachtvolle Weinkarte, hervorragender Service.


Superstar Benoît Carcenat ist unter Nebengeräuschen weg und im Hotel Valrose hat man sich vom Fine Dining verabschiedet. Angesagt ist jetzt eine sympathische und klassische italienische Küche, verantwortlich ist dafür Chef Giuseppe Colella, der auch schon im «Park Hotel» und im «Huus» in Gstaad gearbeitet hat.
An seine Herkunft aus Ischia erinnert die ausgezeichnete Suppe mit viel Fisch und Meeresfrüchten sowie einem Hauch Basilikum. Wunderbar knusprig sind die in Polenta-Panade gewendeten, frittierten Calamari trotz wenig passender, asiatisch anmutender süss-saurer Sauce. Uneingeschränkten Applaus gibt’s dafür für die Parmigiana nach einem Rezept der Mutter des Chefs; Klasse haben die Paccheri mit aromatischen Piennolo-Tomaten trotz gar dominanter Kräutermischung. Gar nichts zu kritisieren, gibt’s an den butterzarten Scaloppine mit drei Pfeffersorten und auch an dem im Pfännchen servierten Ossobuco mit exzellenter Sauce, Gremolata und Polenta. Die am Tisch zubereiteten Crêpes Suzette allerdings haben noch Luft nach oben: Sie ertranken fast in seelenlosem Orangensaft. Prachtvolle Weinkarte, hervorragender Service.


