
Hôtel Le Terminus
Im Hotel «Terminus» an der Strasse zum Grossen Sankt Bernhard und gegenüber dem Bahnhof von Orsières gibt’s eine bei den Einheimischen beliebte Brasserie und für Gäste von weiter her das kleine Gourmetlokal «Quai de l’Ours». Hier legt der erfahrene Chef Samuel Destaing zwei klassisch geprägte Menüs vor – sein Essen begeisterte uns aber weniger als auch schon.
Er servierte als Amuse-bouches eine frische Kombination von Kabeljau und Räucherlachs sowie eine kleine Gerstensuppe mit Gams-Trockenfleisch. Kräftig war die Terrine von der Foie gras mit Cognac und Portwein, geschickt ergänzt durch süsse Heidelbeeren und säuerliche Mini-Pickles. Gut gelang als Land-Meer-Kreation auch die Kombination von gewürfeltem Tintenfisch, kurz angebratenen Gambas und Pata-negra-Schinken mit leider gar dominanter Topinamburcreme. Und fein schmeckte die in Rotwein konfierte, zarte Backe vom Ibérico-Schwein mit knuspriger Polenta, karamellisierten Zwiebeln und einer Consommé royal. Weniger überzeugte dagegen das Filet von der jungen Ente, bei dem süsser Nougat den Fleischgeschmack komplett überdeckte. Enttäuscht waren wir am Schluss auch von der «Inspiration rund um die wilde Heidelbeere». Sie entpuppte sich als eine lieblos zusammengestellte Kreation aus Mini-Meringues, Brownie, Caramel-Hippen, Panna cotta und Macadamianuss-Glace.


Im Hotel «Terminus» an der Strasse zum Grossen Sankt Bernhard und gegenüber dem Bahnhof von Orsières gibt’s eine bei den Einheimischen beliebte Brasserie und für Gäste von weiter her das kleine Gourmetlokal «Quai de l’Ours». Hier legt der erfahrene Chef Samuel Destaing zwei klassisch geprägte Menüs vor – sein Essen begeisterte uns aber weniger als auch schon.
Er servierte als Amuse-bouches eine frische Kombination von Kabeljau und Räucherlachs sowie eine kleine Gerstensuppe mit Gams-Trockenfleisch. Kräftig war die Terrine von der Foie gras mit Cognac und Portwein, geschickt ergänzt durch süsse Heidelbeeren und säuerliche Mini-Pickles. Gut gelang als Land-Meer-Kreation auch die Kombination von gewürfeltem Tintenfisch, kurz angebratenen Gambas und Pata-negra-Schinken mit leider gar dominanter Topinamburcreme. Und fein schmeckte die in Rotwein konfierte, zarte Backe vom Ibérico-Schwein mit knuspriger Polenta, karamellisierten Zwiebeln und einer Consommé royal. Weniger überzeugte dagegen das Filet von der jungen Ente, bei dem süsser Nougat den Fleischgeschmack komplett überdeckte. Enttäuscht waren wir am Schluss auch von der «Inspiration rund um die wilde Heidelbeere». Sie entpuppte sich als eine lieblos zusammengestellte Kreation aus Mini-Meringues, Brownie, Caramel-Hippen, Panna cotta und Macadamianuss-Glace.



