
Grand Hôtel du Lac
Der «Carpaccio de Langoustines» gehört zu den Bestsellern des Hauses. Wundert uns nicht: Der Krebs aus der ersten Liga wird hauchdünn aufgeschnitten und mariniert, Radieschen und eine Zitrus-Ingwer-Packung sorgen für raffinierte Sommerfrische. Genau das wünscht man sich auf der gediegenen Veranda des «Grand Hôtel du Lac» in Vevey. «Brasserie Chic» lautet das Versprechen im kommerziell erfolgreichsten Restaurant des ehrwürdigen Hauses (seit 1886!), und Küchendirektor Guy Ravet löst es smart ein: Klassiker der französischen Küche werden mit einer gewissen Leichtigkeit neu interpretiert. Platz auf der Karte hat es neben Gillardeau-Austern und Oona-Kaviar auch für einheimische Klassiker: für die «Escargots du Mont d’Or», für die Malakoffs mit Freiburger Vacherin. Und selbst ein kleiner Abstecher nach Italien ist jederzeit möglich: überraschend dünne Tagliatelle und feine Morcheln in cremiger Emulsion. Chef Ravet mag die «petits pois», die gerade Saison haben. Also gibt’s die volle Ladung knackiger Erbsli auch über die Pasta.
Unsere Favoriten auf der weiss aufgedeckten «Véranda» mit Blick auf den Léman: Der «Homard façon Thermidor», freundlicherweise aus der Karkasse gelöst. Die dicke Seezunge aus wildem Fang, am Tisch zubereitet, mit Nussbutter und Zitrone. Und das Lieblingsgericht des Chefs: Schweizer Kalbs-Cordon-bleu mit Gruyère und Vacherin fribourgeois. Der See gibt nicht mehr so viel her wie in früheren Jahren, aber Ravets Plan B lässt sich sehen: (Zucht-)Egli vom Lötschberg in überraschend guter Qualität mit hausgemachter Tatarsauce. Saibling aus Chamby oberhalb von Montreux, serviert mit einer Bouillabaisse-Emulsion und etwas Rouille. Star auf der Terrasse ist Restaurantleiter Norman Bourgoin, der an jedem zweiten Tisch die Flammen züngeln lässt: Entrecôte de bœuf suisse flambée au Cognac VSOP, Crêpe Suzette («le flamboyant classique»). Etwas Showtime darf auch in einem «Relais & Châteaux»-Hotel sein.


Der «Carpaccio de Langoustines» gehört zu den Bestsellern des Hauses. Wundert uns nicht: Der Krebs aus der ersten Liga wird hauchdünn aufgeschnitten und mariniert, Radieschen und eine Zitrus-Ingwer-Packung sorgen für raffinierte Sommerfrische. Genau das wünscht man sich auf der gediegenen Veranda des «Grand Hôtel du Lac» in Vevey. «Brasserie Chic» lautet das Versprechen im kommerziell erfolgreichsten Restaurant des ehrwürdigen Hauses (seit 1886!), und Küchendirektor Guy Ravet löst es smart ein: Klassiker der französischen Küche werden mit einer gewissen Leichtigkeit neu interpretiert. Platz auf der Karte hat es neben Gillardeau-Austern und Oona-Kaviar auch für einheimische Klassiker: für die «Escargots du Mont d’Or», für die Malakoffs mit Freiburger Vacherin. Und selbst ein kleiner Abstecher nach Italien ist jederzeit möglich: überraschend dünne Tagliatelle und feine Morcheln in cremiger Emulsion. Chef Ravet mag die «petits pois», die gerade Saison haben. Also gibt’s die volle Ladung knackiger Erbsli auch über die Pasta.
Unsere Favoriten auf der weiss aufgedeckten «Véranda» mit Blick auf den Léman: Der «Homard façon Thermidor», freundlicherweise aus der Karkasse gelöst. Die dicke Seezunge aus wildem Fang, am Tisch zubereitet, mit Nussbutter und Zitrone. Und das Lieblingsgericht des Chefs: Schweizer Kalbs-Cordon-bleu mit Gruyère und Vacherin fribourgeois. Der See gibt nicht mehr so viel her wie in früheren Jahren, aber Ravets Plan B lässt sich sehen: (Zucht-)Egli vom Lötschberg in überraschend guter Qualität mit hausgemachter Tatarsauce. Saibling aus Chamby oberhalb von Montreux, serviert mit einer Bouillabaisse-Emulsion und etwas Rouille. Star auf der Terrasse ist Restaurantleiter Norman Bourgoin, der an jedem zweiten Tisch die Flammen züngeln lässt: Entrecôte de bœuf suisse flambée au Cognac VSOP, Crêpe Suzette («le flamboyant classique»). Etwas Showtime darf auch in einem «Relais & Châteaux»-Hotel sein.



