
Grand Hotel des Bains Kempinski
Das «Grand Hotel des Bains Kempinski» hat sich von der Jagd nach hohen kulinarischen Meriten verabschiedet. Im Zug dieser Neuausrichtung ist die «Cà d’Oro» einem betont unkomplizierten griechischen Lokal gewichen. Unkompliziert heisst im Fall des «Neora» aber zum Glück nicht unambitioniert. Küchenchef Leonidas Zervakis arbeitet mit exzellenten Produkten und verfeinert diese mit sicherer Hand. Beste Beispiele: der als Rose servierte Wolfsbarschcarpaccio mit Buttermilchsud, Chili und Himbeerpulver. Sowie der butterzarte Oktopus vom Binchotan-Grill mit Kichererbsenpüree und schön süssen Schmorzwiebeln.
Der Grill ist das erklärte Lieblingsspielzeug von Chef Leo. Er bereitet darauf auch ganze Fische zu, welche die Gäste in einer grossen Auslage im Lokal, dem «Fish Market», aussuchen können. Wir entschieden uns für eine Seezunge und waren sehr angetan vom taufrischen, festen Fisch mit Olivenöl, Zitrone und Cherrytomaten, den der Service am Tisch geschickt filetierte. Dazu gab’s handgeschnittene Pommes frites mit geriebenem Feta. Ein wenig gar brav fanden wir den Hummersalat, der sich als eine Art gemischter Salat mit reichlich ausgelöstem Hummerfleisch, halbierten Babykartoffeln und (unpassendem) Knusper-Federkohl an Zitronendressing entpuppte. Viel Freude hatten wir dafür am in knuspriges Engelshaar verpackten Feta mit Tomatensauce und Zitronenconfit. Exzellent war auch das geschmeidige Joghurtsorbet mit vier verschiedenen Toppings, unter denen das Rosenconfit herausragte. Wer keinen Fisch mag, findet im «Neora» diverse Edel-Cuts vom Grill oder griechische Klassiker wie Moussaka. Die Weinkarte führt neben grossen Namen aus Mittel- und Südeuropa auch einige interessante Flaschen aus Griechenland. Servicequalität und Preisniveau verdienen ebenfalls das Prädikat gehoben.


Das «Grand Hotel des Bains Kempinski» hat sich von der Jagd nach hohen kulinarischen Meriten verabschiedet. Im Zug dieser Neuausrichtung ist die «Cà d’Oro» einem betont unkomplizierten griechischen Lokal gewichen. Unkompliziert heisst im Fall des «Neora» aber zum Glück nicht unambitioniert. Küchenchef Leonidas Zervakis arbeitet mit exzellenten Produkten und verfeinert diese mit sicherer Hand. Beste Beispiele: der als Rose servierte Wolfsbarschcarpaccio mit Buttermilchsud, Chili und Himbeerpulver. Sowie der butterzarte Oktopus vom Binchotan-Grill mit Kichererbsenpüree und schön süssen Schmorzwiebeln.
Der Grill ist das erklärte Lieblingsspielzeug von Chef Leo. Er bereitet darauf auch ganze Fische zu, welche die Gäste in einer grossen Auslage im Lokal, dem «Fish Market», aussuchen können. Wir entschieden uns für eine Seezunge und waren sehr angetan vom taufrischen, festen Fisch mit Olivenöl, Zitrone und Cherrytomaten, den der Service am Tisch geschickt filetierte. Dazu gab’s handgeschnittene Pommes frites mit geriebenem Feta. Ein wenig gar brav fanden wir den Hummersalat, der sich als eine Art gemischter Salat mit reichlich ausgelöstem Hummerfleisch, halbierten Babykartoffeln und (unpassendem) Knusper-Federkohl an Zitronendressing entpuppte. Viel Freude hatten wir dafür am in knuspriges Engelshaar verpackten Feta mit Tomatensauce und Zitronenconfit. Exzellent war auch das geschmeidige Joghurtsorbet mit vier verschiedenen Toppings, unter denen das Rosenconfit herausragte. Wer keinen Fisch mag, findet im «Neora» diverse Edel-Cuts vom Grill oder griechische Klassiker wie Moussaka. Die Weinkarte führt neben grossen Namen aus Mittel- und Südeuropa auch einige interessante Flaschen aus Griechenland. Servicequalität und Preisniveau verdienen ebenfalls das Prädikat gehoben.


