
GnussAdler
Neues Konzept, knappere Karte, Reservation erwünscht: Dani und Paula Jann führen den «Adler» hinten im Muotathal nun ganz allein, gönnen sich weniger Stress an der Personalfront und einen Ruhetag mehr. Und die 16 GaultMillau-Punkte? Die bleiben. Dani Jann kocht so gut wie und je. Das neue Konzept ist zu akzeptieren. Und die Hoffnung stirbt zuletzt: Irgendwann steigen die im Gastgewerbe perfekt ausgebildeten und sehr begabten Töchter vielleicht doch noch mal ein in den elterlichen Betrieb.
Der «Adler» heisst jetzt «GnussAdler». Das ist kein leeres Versprechen. Die leicht pochierte Herzmilke war dank reichlich geklärter Butter und Alpenkräutersalz vom Stoos Genuss pur und ein Klassestart ins Menü. Die würzigen Alpkäse-Ravioli mit Salbeibutter wurden wie gewohnt im «Pfännli» serviert. Die Bachforellen aus dem Muotawasser sind noch immer der Renner auf der Karte; Frau Wirtin löst das zarte Fleisch auf Wunsch geschickt von den Gräten und übersieht dabei auch die Bäggli nicht. Ein echter Hammer war der Tafelspitz im Hauptgang. Nicht totgeschmort wie üblich, sondern erst sous vide gegart, dann kräftig angebraten und elegant aufgeschnitten. Das Fett bleibt dran am Fleisch, ein wunderbar tiefer Rotweinjus mit Thymian und eine feine Rösti gibt’s dazu. Der «Adler» steht auch für Gitzi im Frühling und für Wild im Herbst – Steinbock inklusive, sollten die Schwyzer Hochgebirgsjäger Weidmannsheil haben. Der Chef zum neuen Konzept: «Wir wissen, was uns erwartet, weil die Gäste ja reservieren. Und wir können auf besondere Wünsche eingehen.»
Zum «GnussAdler» gehört auch ein «GnussLädeli». Dafür wurde die Smoker’s Lounge geopfert. Man kann sich mit hausgemachter Pasta, feinen Fonds, Salatsaucen und «Wildem aus dem Wald» eindecken. Mit Knoblauchsrauke etwa, einem heimischen Wildkraut. Mutiert bei den Janns zu einer würzigen Paste. Gebrauchsanweisung: «Schon ein kleiner Löffel bringt viel Geschmack ins Gericht.» Die Alpkäse-Ravioli sind der Renner im Angebot.
Neues Konzept, knappere Karte, Reservation erwünscht: Dani und Paula Jann führen den «Adler» hinten im Muotathal nun ganz allein, gönnen sich weniger Stress an der Personalfront und einen Ruhetag mehr. Und die 16 GaultMillau-Punkte? Die bleiben. Dani Jann kocht so gut wie und je. Das neue Konzept ist zu akzeptieren. Und die Hoffnung stirbt zuletzt: Irgendwann steigen die im Gastgewerbe perfekt ausgebildeten und sehr begabten Töchter vielleicht doch noch mal ein in den elterlichen Betrieb.
Der «Adler» heisst jetzt «GnussAdler». Das ist kein leeres Versprechen. Die leicht pochierte Herzmilke war dank reichlich geklärter Butter und Alpenkräutersalz vom Stoos Genuss pur und ein Klassestart ins Menü. Die würzigen Alpkäse-Ravioli mit Salbeibutter wurden wie gewohnt im «Pfännli» serviert. Die Bachforellen aus dem Muotawasser sind noch immer der Renner auf der Karte; Frau Wirtin löst das zarte Fleisch auf Wunsch geschickt von den Gräten und übersieht dabei auch die Bäggli nicht. Ein echter Hammer war der Tafelspitz im Hauptgang. Nicht totgeschmort wie üblich, sondern erst sous vide gegart, dann kräftig angebraten und elegant aufgeschnitten. Das Fett bleibt dran am Fleisch, ein wunderbar tiefer Rotweinjus mit Thymian und eine feine Rösti gibt’s dazu. Der «Adler» steht auch für Gitzi im Frühling und für Wild im Herbst – Steinbock inklusive, sollten die Schwyzer Hochgebirgsjäger Weidmannsheil haben. Der Chef zum neuen Konzept: «Wir wissen, was uns erwartet, weil die Gäste ja reservieren. Und wir können auf besondere Wünsche eingehen.»
Zum «GnussAdler» gehört auch ein «GnussLädeli». Dafür wurde die Smoker’s Lounge geopfert. Man kann sich mit hausgemachter Pasta, feinen Fonds, Salatsaucen und «Wildem aus dem Wald» eindecken. Mit Knoblauchsrauke etwa, einem heimischen Wildkraut. Mutiert bei den Janns zu einer würzigen Paste. Gebrauchsanweisung: «Schon ein kleiner Löffel bringt viel Geschmack ins Gericht.» Die Alpkäse-Ravioli sind der Renner im Angebot.



