
Dory & Du
«Alles kann, nichts muss»! So lässt sich das Konzept der jungen Crew im trendigen «Dory» an der Limmatpromenade auch umschreiben. Aber trotz überraschenden Kombinationen werden durchdachte und gekonnt gemachte Gerichte aufgetischt, die Küche ist sogar noch einen Tick stilsicherer geworden. Bei unserem Besuch an einem Donnerstagabend mitten im Winter war trotz rappelvollem Lokal von Unsicherheiten jedenfalls nichts zu spüren.
Nach einem Vadouvan-Zwiebelbrühe-Shot mit Fregola-sarda-Einlage kommen die Vorspeisen frisch und fröhlich daher: ein Kichererbsensalat mit knackigem Lattich, Datteri-Tomaten, Gurke, Granatapfelkernen und Paneer (indischer Frischkäse) an Joghurt-Minze-Dip. Sowie ein vegetarisches Ceviche mit rotem Spitzpaprika, Kefen, weissen Böhnchen und würzigem Sumach, gekonnt kombiniert mit leicht süsslichen Würfeln aus getrockneten Feigen und abgeflämmtem Kaki sowie mit säuerlicher Tiger-Milk. So geht «Fun Food»! Eher in die Kategorie Soul Food gehören die Hauptgänge: hausgemachte Ravioli mit Marroni-Füllung im dünnen Teig, serviert mit zarten Hirschfiletstreifen, Frischkäse und eingelegten Kirschen – ein etwas gar süsser Gang. Herzhafter ist der abgeflämmte Skrei mit verschiedenen Pilzen, Topinambur (gebacken und als Chips), Kapern, Dillöl und himmlischer Miso-Buttersauce. Fabelhaft sind die Mini-Desserts: etwa das Matcha-Crémeux mit grünem Shiso-Sorbet und einer Prise Szechuan-Pfeffer. Oder die holländischen Stroopwafels mit Eierlikör-Glace und gebranntem Apfelpüree. Bei so einem Essen bleiben wir mit dem «Dory» gern auf Du.


«Alles kann, nichts muss»! So lässt sich das Konzept der jungen Crew im trendigen «Dory» an der Limmatpromenade auch umschreiben. Aber trotz überraschenden Kombinationen werden durchdachte und gekonnt gemachte Gerichte aufgetischt, die Küche ist sogar noch einen Tick stilsicherer geworden. Bei unserem Besuch an einem Donnerstagabend mitten im Winter war trotz rappelvollem Lokal von Unsicherheiten jedenfalls nichts zu spüren.
Nach einem Vadouvan-Zwiebelbrühe-Shot mit Fregola-sarda-Einlage kommen die Vorspeisen frisch und fröhlich daher: ein Kichererbsensalat mit knackigem Lattich, Datteri-Tomaten, Gurke, Granatapfelkernen und Paneer (indischer Frischkäse) an Joghurt-Minze-Dip. Sowie ein vegetarisches Ceviche mit rotem Spitzpaprika, Kefen, weissen Böhnchen und würzigem Sumach, gekonnt kombiniert mit leicht süsslichen Würfeln aus getrockneten Feigen und abgeflämmtem Kaki sowie mit säuerlicher Tiger-Milk. So geht «Fun Food»! Eher in die Kategorie Soul Food gehören die Hauptgänge: hausgemachte Ravioli mit Marroni-Füllung im dünnen Teig, serviert mit zarten Hirschfiletstreifen, Frischkäse und eingelegten Kirschen – ein etwas gar süsser Gang. Herzhafter ist der abgeflämmte Skrei mit verschiedenen Pilzen, Topinambur (gebacken und als Chips), Kapern, Dillöl und himmlischer Miso-Buttersauce. Fabelhaft sind die Mini-Desserts: etwa das Matcha-Crémeux mit grünem Shiso-Sorbet und einer Prise Szechuan-Pfeffer. Oder die holländischen Stroopwafels mit Eierlikör-Glace und gebranntem Apfelpüree. Bei so einem Essen bleiben wir mit dem «Dory» gern auf Du.



