
Allen's Table
Als Mitinhaber und Gastgeber des 14-Punkte-Lokals «Itaki» in Feusisberg machte sich Alen Becirovic am linken Ufer des Zürichsees einen Namen. Nun schreibt er in Wollerau ein neues Kapitel – als Inhaber von «Allen's Table». Das Konzept: unkomplizierte, aber doch raffinierte Gerichte mit italienischer und asiatischer DNA. Am Herd steht ein Mann, der sich mit den Küchen Asiens bestens auskennt. Aulia Amri, in Indonesien geboren und in Japan geschliffen, sammelte Erfahrung in renommierten Adressen wie dem «Megu» in Gstaad.
Der Star auf der Karte – am Mittag gibt’s günstige Menüs – sind eindeutig die kunstvoll gefalteten Hummer-Gyoza mit Bambus, Schnittlauch, Knoblauch und Szechuan-Ponzu. Doch der Chef überzeugt auch beim italienisch inspirierten Programm. Zum Beispiel dank einem Vitello tonnato mit saftigem Kalbfleisch, exzellenter Thunfisch-Mayo, Kapern und Kräutern, bei dem Peperoncini für angenehme Schärfe sorgt. Dank den Paccheri mit Pesto und dem luftigen Parmesan-Espuma dazu. Und dank dem ebenso zarten wie knusprigen «Elefantenohr» vom Kalb mit überraschender Ají-amarillo-Creme. Nur die Desserts fielen etwas ab. Das Tiramisu war so kompakt wie die Innenverteidigung eines ambitionierten Fussballteams. Und statt einem Passionsfrucht-erhielten wir ein zu süsses Mangosorbet. Aber das wird noch werden. Angenehmer, kompetenter Service. Stilvolle Zigarren-Lounge.


Als Mitinhaber und Gastgeber des 14-Punkte-Lokals «Itaki» in Feusisberg machte sich Alen Becirovic am linken Ufer des Zürichsees einen Namen. Nun schreibt er in Wollerau ein neues Kapitel – als Inhaber von «Allen's Table». Das Konzept: unkomplizierte, aber doch raffinierte Gerichte mit italienischer und asiatischer DNA. Am Herd steht ein Mann, der sich mit den Küchen Asiens bestens auskennt. Aulia Amri, in Indonesien geboren und in Japan geschliffen, sammelte Erfahrung in renommierten Adressen wie dem «Megu» in Gstaad.
Der Star auf der Karte – am Mittag gibt’s günstige Menüs – sind eindeutig die kunstvoll gefalteten Hummer-Gyoza mit Bambus, Schnittlauch, Knoblauch und Szechuan-Ponzu. Doch der Chef überzeugt auch beim italienisch inspirierten Programm. Zum Beispiel dank einem Vitello tonnato mit saftigem Kalbfleisch, exzellenter Thunfisch-Mayo, Kapern und Kräutern, bei dem Peperoncini für angenehme Schärfe sorgt. Dank den Paccheri mit Pesto und dem luftigen Parmesan-Espuma dazu. Und dank dem ebenso zarten wie knusprigen «Elefantenohr» vom Kalb mit überraschender Ají-amarillo-Creme. Nur die Desserts fielen etwas ab. Das Tiramisu war so kompakt wie die Innenverteidigung eines ambitionierten Fussballteams. Und statt einem Passionsfrucht-erhielten wir ein zu süsses Mangosorbet. Aber das wird noch werden. Angenehmer, kompetenter Service. Stilvolle Zigarren-Lounge.


