
Ackermannshof Restaurant & Bar
Starchef Flavio Fermi hat den angesagten «Ackermannshof» überraschend verlassen. An seiner Stelle steht seit anfangs 2026 jetzt ein junges Paar in der Verantwortung: Duc Tan Arrigoni und Maria Vittoria Mascioli. Grundsätzlich kochen sie puristisch italienisch, man spürt aber auch Einflüsse aus Arrigonis Geburtsland Vietnam und aus Frankreich, wo die beiden längere Zeit gearbeitet haben.
Die Snacks waren fein: Panizza mit Oliven-Tapenade. Knusperröllchen mit Bacalhau. Und Torta fritta mit Parmaschinken und Ricotta. Das Amuse-bouche schmeckte gut: gebratene Jakobsmuscheln mit Blumenkohlcreme, rohem Blumenkohl und Baerii-Kaviar. Das Sauerteigbrot mit leicht gesalzener Thymianbutter hatte Klasse. Und was dann serviert wurde, überzeugte auch: ein klassisches Vitello tonnato mit frittierten Kapern. Ein Carpaccio von der Goldbrasse, zu dem der kompetente Service am Tisch eine kalte «Consommé Hanoi» mit Basilikumöl und Shiso eingoss – auf den gerollten, faden Rettich hätten wir locker verzichtet. Dass der «Ackermannshof» nach wie vor Basels Pasta-Paradies ist, zeigten die von Hand gefalteten Ravioli del plin mit Perlhuhnfüllung, himmlischer Riesling-Sauce und frittierter Petersilie. Können beweist die Küche auch beim Fischgang. Die perfekt gegarte Tranche vom Seeteufel kombinierte sie stimmig mit mutig gesäuerter Estragon-Beurre-blanc und knackigem Mönchsbart. Applaus gab’s auch für den Hauptgang: ein rosa gebratenes Rindsfilet vom Baselbieter Kultmetzger Jenzer an exzellentem Trüffeljus mit buttrigem Kartoffelpüree und grosszügig viel Périgord-Trüffel.
Der Star unter den Desserts war die Rotweinbirne mit Fior-di-latte-Glace, Abrieb von Tonkabohnen und Buttercrumble. Wir gratulieren zum (sehr) guten Start und belohnen die eindrückliche Leistung mit 16 Punkten.


Starchef Flavio Fermi hat den angesagten «Ackermannshof» überraschend verlassen. An seiner Stelle steht seit anfangs 2026 jetzt ein junges Paar in der Verantwortung: Duc Tan Arrigoni und Maria Vittoria Mascioli. Grundsätzlich kochen sie puristisch italienisch, man spürt aber auch Einflüsse aus Arrigonis Geburtsland Vietnam und aus Frankreich, wo die beiden längere Zeit gearbeitet haben.
Die Snacks waren fein: Panizza mit Oliven-Tapenade. Knusperröllchen mit Bacalhau. Und Torta fritta mit Parmaschinken und Ricotta. Das Amuse-bouche schmeckte gut: gebratene Jakobsmuscheln mit Blumenkohlcreme, rohem Blumenkohl und Baerii-Kaviar. Das Sauerteigbrot mit leicht gesalzener Thymianbutter hatte Klasse. Und was dann serviert wurde, überzeugte auch: ein klassisches Vitello tonnato mit frittierten Kapern. Ein Carpaccio von der Goldbrasse, zu dem der kompetente Service am Tisch eine kalte «Consommé Hanoi» mit Basilikumöl und Shiso eingoss – auf den gerollten, faden Rettich hätten wir locker verzichtet. Dass der «Ackermannshof» nach wie vor Basels Pasta-Paradies ist, zeigten die von Hand gefalteten Ravioli del plin mit Perlhuhnfüllung, himmlischer Riesling-Sauce und frittierter Petersilie. Können beweist die Küche auch beim Fischgang. Die perfekt gegarte Tranche vom Seeteufel kombinierte sie stimmig mit mutig gesäuerter Estragon-Beurre-blanc und knackigem Mönchsbart. Applaus gab’s auch für den Hauptgang: ein rosa gebratenes Rindsfilet vom Baselbieter Kultmetzger Jenzer an exzellentem Trüffeljus mit buttrigem Kartoffelpüree und grosszügig viel Périgord-Trüffel.
Der Star unter den Desserts war die Rotweinbirne mit Fior-di-latte-Glace, Abrieb von Tonkabohnen und Buttercrumble. Wir gratulieren zum (sehr) guten Start und belohnen die eindrückliche Leistung mit 16 Punkten.



