Lifestyle statt «Hirschgeweihli». Wer hat’s erfunden? Mastermind Patrick Scherrer und sein Partner Luzius Kuster haben in Grindelwald die «Bergwelt» 2021 eröffnet, ein lifestyliges Viersterne-Hotel, mit Eigerblick, «Fire & Ice»-Spa und 16-Punkteküche. Kuster damals zum Konzept: «Bei uns gibt’s keine Hirschgeweihli, aber viel Atmosphäre.» Die «Bergwelt» begeisterte die Gäste, brachte Grindelwald zurück auf die Karte und in den GaultMillau, imponierte auch den Grossen der Branche. «The Living Circle», sonst eher im Luxussegment zu Hause (Zürich, Ascona), packte nach monatelangen Verhandlungen zu, hat seit dem 1. Oktober die Schlüssel und die Verantwortung.

Sie haben jetzt den «Bergwelt»-Schlüssel: «The Living Circle»-Präsident Jürg Schmid (r.), CEO Marco Zanolari.
Expansion ins Berner Oberland. «Unsere erste alpine Destination», freut sich Verwaltungsratspräsident Jürg Schmid, «wir übernehmen die Verantwortung mit grossem Respekt vor dem, was hier aufgebaut wurde und freuen uns, die «Bergwelt» behutsam weiterzuentwickeln.» Auch CEO Marco Zanolari, der die Verhandlungen führte, strahlt: «Die Bergwelt Grindelwald besitzt eine starke Identität und eine besondere Gastgeberkultur. Diesen eigenständigen Charakter wollen wir bewahren.»
Vielseitigkeit ist seine Stärke! Urs Gschwend, der erfahrene Executive Chef der «Bergwelt» Grindelwald.
Fire, Ice & Gschwend. Die Highlights im «Bergwelt»-Angebot: Die 90 entspannt-eleganten Zimmer und Suiten, zum Teil mit Eiger-Sicht. Der «Fire & Ice»-Spa auf 800 m2 mit Innenpool und Whirlpool unter freiem Himmel. Die «Seven Spirits Bar», die Trends setzt. Und natürlich der «BG’s Grill»: Urs Gschwend ist der Executive Chef und erfüllt alle Wünsche: Erstklassige Burger, Fleischgerichte vom Green Egg, Abstecher ins Fine Dining. O-Ton im GaultMillau 2027, der am Montag erscheint: «Altmeister Urs Gschwend sorgt für die Konstanz und für die Klassiker, die junge Crew für Experimentierlust und Überraschungen.» Eine zauberhafte Beiz mitten im Dorf gehört auch noch zum «Bergwelt»-Package: Die historische «Pinte», Baujahr 1843.
Fotos: Digitale Massarbeit, Daria Sofie Zwahlen, Anja Zurbruegg, David Birri


