Text & Fotos: Pascal Grob

Mehr als ein Hype. Wer sich in Zürich ernsthaft für Brot und Gebäck interessiert, kommt an dieser Adresse nicht vorbei: «Tsugi» ist eine Mikrobäckerei, die innert kürzester Zeit Gesprächsthema Nummer eins wurde. Das liegt weniger am Hype als an der Konsequenz, mit der hier gearbeitet wird: Chefbäckerin Jinny Watanabe bringt Erfahrung aus der weltberühmten «Tartine Bakery» in San Francisco und dem «Juno» in Kopenhagen mit. Gearbeitet wird mit sorgfältig ausgewählten Zutaten wie Demeter-Mehlen aus der Glarner Maismühle Landolt. Der Rest ist Handwerk, Gefühl und ein ganz persönlicher Twist. Nun hat die junge Kultbäckerei ein neues Zuhause gefunden im Zürcher Kreis 4 an der Stauffacherstrasse neben dem Hotel Greulich.

Klassiker mit Feinschliff. Die Tsugi-Klassiker sind auch am neuen Standort gesetzt: Miso-Sesam-Sablé und Algen-Croissants, die mutig klingen, aber erstaunlich zugänglich schmecken. Dazu das fluffig-süssliche Shokupan, ein japanisches Milchbrot für den Toaster, das tagelang frisch bleibt. «Mit unserer Brotauswahl sind wir zufrieden. Im neuen Lokal möchten wir den Fokus deshalb stärker auf Patisserie und Kuchen legen», sagt Watanabe. Zwei Neuheiten: Choux mit Bergamotte und schwarzem Sesam sowie eine Kumquat-Zitronentarte. Auch das Sando-Angebot – Sandwiches auf «Shokupan»-Basis – wurde ausgebaut. Neben dem Eiersalat gibts nun zwei vegane Varianten: geräucherte Karotte mit eingelegtem Ingwer oder Randen-Jerky mit Kohlrabi. Abgerundet wird beides von einer Miso-Mayonnaise.

>> tsugi.ch