Titelbild: Stamen Design / Pascal Grob
Das Lochergut brummt – und die Bar Sacchi ist stets im Mittelpunkt. Ab 9 Uhr steht Spezialitätenkaffee in allen Facetten im Mittelpunkt, später übernehmen Bloody Mary und Negroni die Bühne. Die Morgensonne trifft die breite Terrasse, Gespräche springen von Tisch zu Tisch. Der Laden ist Bar, Café und Treffpunkt für die halbe Stadt. Wer das urbane Zürich hören will, setzt sich hier hin und lauscht.

Wer die Bar Sacchi zum ersten Mal betritt, kann sich seinem italienischen Nostalgie-Charme nur schwer wieder entziehen
Für dieses vegane Gebäck stehen Leute manchmal auch Schlange: Die erstklassige Kardamom- und Zimtschnecken sind die Bestseller, aber auch das restliche Angebot von «Moon» kann sich sehen lassen: Zitronen-Yuzu- oder Banenenkuchen im Mini-Format, hervorragendes Mandelgebäck. Dazu kommt eine grosse Auswahl an «Bean to bar»-Schokolade – verfeinert mit piemontesischen Haselnüssen, Malz-Mandeln und Cookie-Crumble oder Erdnüssen.

Erstklassige Zimt- und Kardamomschnecken sowie «Bean to bar»-Schokolade? Willkommen im veganen Shop «Moon».
Der japanische Take-away am Zürcher Goldbrunnenplatz fällt sofort auf: Ein pinkes Häuschen, umzingelt von ockerfarbenen Wohnblöcken, die mindestens vier Stockwerke höher ragen. Auffallend ist aber auch die Qualität der preisgünstigen japanischen Klassiker, die durch das Take-away-Fenster kommen: «Karaage Don» mit frittierten, saftigen Pouletstücken oder «Niku Don» mit dünn geschnittenem Schweinefleisch, gekocht in einer süss-salzigen Mischung aus Sojasauce, Sake und Mirin. Gyozas kommen mit Schweinefleisch-Füllung, Yakisoba (gebratene Nudeln) mit Karottenstreifen, Nori-Pulver, Frühlingszwiebeln und eingelegtem Ingwer.

Donburi, Gyoza & Yakisoba: Am Goldbrunnenplatz versteckt sich ein Take-away mit japanischen «Comfort food»-Klassikern.
Ein unscheinbarer Take-away an der Schmiede Wiedikon, der Zürich mit den besten Piadine der Stadt versorgt. Die Kombinationsmöglichkeiten sind endlos: Weiss-, Vollkornmehl oder Oliventeig? Dann Bresaola, Prosciutto crudo, Salami dolce oder piccante, Coppa, Pecorino, Provolone oder Stracciatella. Dazu kommen verschiedene italienische Klassiker aus der warmen Theke – auch Pastagerichte, die à la minute zubereitet werden.

Bei «Tremonte» bei der Schmiede Wiedikon gibts die besten Piadine der Stadt.
Das Lokal in Zürich-Wiedikon hat sich im Nu zum «Fried Chicken»-Hotspot entwickelt. Als Grundlage dient panierte Pouletbrust, Schenkelfleisch oder Wings mit einer aussergewöhnlich knusprigen Panade. Alle Varianten gibts in zwei Ausführung: nature oder an einer süss-pikanten Gochujang-Sauce. Auch der Burger funktioniert nach dem «Weniger ist mehr»-Prinzip: ein weiches Bun, eingelegte Gurkenscheiben, frittiertes Poulet sowie eine pikante Mayo-Sauce auf Tabasco-Basis. Dazu gibts gute Dips wie Knoblauch-Ranch und Honig-Senf sowie Pommes frites und Buttermilch-Biscuits.

Fried Chicken in dreifacher Ausführung: Pouletbrust, Schenkelfleisch oder Wings mit einer aussergewöhnlich knusprigen Panade.
Das Vater-Sohn-Duo Ino und Hiroyuki Oki haben das Zürcher Publikum mit «Comfort food» aus Japan erobert: Unkomplizierte Nudel- und Reisgerichte sowie kleine Teller, die sich prima teilen lassen. In Zürich-Wiedikon befindet sich ihr Erstling, ein Ort im Izakaya-Stil: «Dragon Ball»-Figürchen, Nō-Masken, Totoro-Plüschtiere und die Glückskatze Maneki-neko dekorieren das mit hellem, gemasertem Holz ausgekleidete Restaurant. Die Highlights auf der Karte: Tantanmen, Gyoza in Jumbo-Grösse oder die frittierten, saftigen Pouletstücke namens «Tori no karaage», serviert mit japanischer Mayonnaise.

Gyoza, Tempura und Ramen: Das «Ooki Izakaya» in Wiedikon serviert japanisches «Comfort Food».
Das ehemalige «Kin» beim Zürcher Lochergut heisst jetzt «Freddy» und ist eine Bühne für junge, aufstrebende Chefs. Ein Auszug des bisherigen Line-ups: Dianer Ding und Jonathan Barnes von «Dian Dian Mian» mit ihren chinesischen «Biang Biang»-Nudeln. Dann Jungköchin Jana Heinichen (ehemals «Gül» und «Verena»), die mit ihrer Interpretation vietnamesischer Klassiker für zweistündige Warteschlangen sorgte. Gastgeber Rico Jauch kuratiert die Weinkarte ebenso sorgfältig wie seine Gäste am Herd: Sie verzichtet auf grosse Namen, setzt auf handverlesene Positionen von kleinen Weingütern aus der Schweiz und ihrer Nachbarschaft.

Das «Freddy» ist eine Bühne für die Talente von morgen. Auf dem Foto: vietnamesische Klassiker, als Bistrogerichte neu interpretiert von Jungköchin Jana Heinichen.
Das Motto der «Collective Bakery»: weg vom Gebäck, in Massen produziert, zurück zum ursprünglichen Bäckerhandwerk. Die Backstube, die zugleich auch als Café dient, befindet sich in Zürich-West. Vis-à-vis des Bahnhofs Wiedikon im Restaurant Silex betreibt die Neo-Bäckerei jedoch ein kleines Take-away-Fenster. Die Bestseller: Sauerteigbrot, Croissants und Pain au chocolat.

Croissants, Zimtschnecken & Sauerteigbrot! Die Top-Bäckerei Collective Bakery hat auch einen Ableger in Zürich-Wiedikon.
Dan Shu hat sich innerhalb kürzester Zeit eine beachtliche Fangemeinde aufgebaut: Dank dem spielerischen Umgang mit der japanischen Küche geniesst sein «Gaijin» beim Zürcher Stauffacher Kultstatus. Restaurant Nummer drei für den Koch mit chinesisch-kanadischen Wurzeln heisst «Baobae» – sein bisher persönlichstes Projekt, das er mit seiner Frau May betreibt. «Wir wollten ein Lokal, das uns und unsere Herkunft widerspiegelt. China, Kanada, Singapur – aber auf unsere Weise interpretiert», erklärt Shu. «Es beginnt immer mit einer Idee aus der heimischen Küche», fügt seine Frau May an. «Das Essen ist inspiriert von dem, was wir zu Hause gerne kochen.»

Mit «Baobae» hat der Koch mit chinesisch-kanadischen Wurzeln mit seiner Frau May sein bisher persönlichstes Projekt eröffnet. Rechts auf dem Foto: Marco Colelli, der die Cocktailkarte konzipiert hat.
Als Zineb Hattab, von allen «Zizi» genannt, vor sechs Jahren das Restaurant Kle eröffnete war es eine kleine Sensation: Saisonale, vegane Gerichten auf einem unerwartet hohen Niveau, die bezüglich Geschmack nichts vermissen liessen. Auch heute nach zwei weiteren Eröffnungen («Dar» und «Cor») ist das «Kle» noch immer ihr kulinarisches Herzstück. Schicker ist es geworden, aber Küchenchef Alessandro Scaccia führt die Linie konsequent weiter. Gäste haben die Wahl zwischen einem Vier-, Fünf- oder Sechs-Gänge-Menü, das die Zutaten der aktuellen Saison zelebriert.

Ein Signature-Gericht im «Kle», das immer wieder auf der Karte auftaucht: Aguachile mit Kohlrabi.
Zineb Hattabs «Dar» hat eine neue Adresse und ist vom Kreis 5 nach Zürich-Wiedikon an die Weststrasse gezügelt. Zwei grosse Vorteile der neuen Lokalität: eine grosse Sommerterrasse sowie ganztags durchgehender Service mit Snacks, Kaffee und Matcha. Ansonsten ist das Food-Angebot dasselbe geblieben: Schlichter als im «Kle», inspiriert von der spanischen sowie marokkanischen Küche, aber mit genauso viel Geschmack! Nicht verpassen: «KFM» – «Kle Fried Mushroom» als Anlehnung an die amerikanische Fastfood-Kette «KFC».

Das Zweitrestaurant Dar von Zineb Hattab befindet sich nur wenige Gehminuten von ihrem Erstling «Kle».
Das «Silex» beim Bahnhof Wiedikon gehört zu den besten Restaurants in Zürich, Küchenchef George Tomlin zu den talentiertesten Chefs der Stadt. Seine Handschrift: Ausgeklügelte Gerichte, die auch als «Comfort food» durchgehen könnten. Und stets im Fokus: Zutaten von erstklassiger Qualität, wild und überraschend miteinander kombiniert. In London hat der Engländer prominente Stationen hinter sich: Sous-Chef im Sternerestaurant «The Clove Club», bevor er der Wein-Bar «P. Franco» zum damaligen Kult-Status verhalf.

Das Restaurant Silex gehört zu den aufregendsten Food-Adressen der Stadt und befindet sich gleich neben dem Bahnhof Wiedikon.
Das junge «Capet» fühlt sich an, als gehöre es schon viel länger zum hippen Zürich-Wiedikon. Kein Wunder: Hier sind keine Newcomer am Werk, sondern ein Trio, das bereits mit dem «Silex» eine der heissesten Adressen der Stadt geschaffen hat: George Tomlin, Julia von Meiss und Jean-Denis Roger. Mit dem «Capet» folgt ihr zweiter Streich – ohne sich dabei selbst zu kopieren. Die kulinarische Marschrichtung? Bistronomie: hohe Produktqualität und kreative Kochkunst, serviert in einer entspannten Atmosphäre. Welche Gerichte auf dem Menü stehen, entscheidet sich oft erst kurz vorher: Das Team richtet sich nach den besten saisonalen Zutaten, die der Markt gerade hergibt.

Die «Silex»-Crew legt nach! Das Zweitrestaurant «Capet» schlägt eigene Töne an, statt die zweite Geige zu spielen.
«Alba» verzichtet für ihren Pizzateig auf Hefe, setzt stattdessen komplett auf Sauerteig. Bezüglich Toppings geht sie ebenfalls eigene Wege: Saisonale Zutaten aus der Region auf eine Weise kombiniert, die sich den starren Konventionen Italiens bewusst widersetzt. Ein moderner Ansatz, der das traditionelle Handwerk trotzdem nicht vergisst. Dazu kommen ein gemütliches Ambiente sowie Vorspeisen und Desserts, die sich auch in einem schicken italienischen Restaurant gut machen würden. Willkommen bei GaultMillaus «POP des Jahres 2025»!

GaultMillaus «POP des Jahres 2025»! Eine junge Crew verbindet Tradition mit Moderne - und macht dabei alles goldrichtig.
Mit «Bunzai» hat Mao Heng bewiesen, dass er kein gewöhnlicher Quereinsteiger ist. Seine Smashburger am Stauffacher haben sich innert kürzester Zeit in Zürich etabliert und sind heute Kult. Bei «Zenwich» widmet er sich Sandwiches mit Wow-Faktor. Die Basis bildet ein Baguette mit dünner Kruste nach dem Vorbild des vietnamesischen «Banh mi». Dazwischen: wilde Kombinationen aus unterschiedlichsten Zutaten, die bestens harmonieren. Das Resultat sind Sandwiches, die zu den besten der Stadt zählen.

Projekt Nr. 2 von Team «Bunzai»: «Zenwich» – Bulgogi, Char-Siu oder Hackbraten mit Yuzu-Teriyakisauce im Brot!
Ein paar Schritte vom Lochergut, dementsprechend auch etwas ruhiger und entspannter: «169 West». Bekannt für eine Weinkarte mit klarem Fokus: kleine Weingüter, naturbelassen, ohne Firlefanz. Beim Kaffee gilt derselbe Ansatz: Bohnen, die ihre Herkunft sprechen lassen und Milchgetränke ohne zu viel Zucker. Dazu eine gute Auswahl an Gebäck und kleinen Snacks. Die Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag ab 9 Uhr, Wochenende ab 10 Uhr.

Was im gemütlichen «169 West» ins Glas oder in die Tasse kommt, hat Charakter.
Zwischen Lochergut und Albisriederplatz reiht sich Fassade an Fassade – und die Tür von «Zio Panino», wirkt so unscheinbar wirkt, dass man sie leicht übersieht. Drinnen: rot-weiss karierte Bodenfliesen, Chromhocker, ein Hauch Trattoria-Nostalgie. Hinter der Theke steht Inhaber Marco Liccione, dessen Lächeln so authentisch wirkt wie seine Zutaten. Keine Nullachtfünfzehn-Sandwiches, sondern Italianità to go. Das Menü: neun Panini, alle nach dem gleichen Prinzip. Ein knusprig-rustikales, innen fluffiges Brot, dazu Füllungen, die nach Italien schmecken.

Hinter einer unscheinbaren Tür an der Badenerstrasse versteckt sich ein Take-away mit Panini wie in Italien.
Etwas versteckt im Innenhof eines Altbaus im Zürcher Kreis 3 liegt die «Wirtschaft im Franz». Wer das kleine Lokal mit offener Küche betritt, taucht ein in urban-lockeres Bistroambiente – den idealen Rahmen für das, was Küchenchef Sebastian Funck auf die Teller bringt: ein kreatives, handwerklich präzises Überraschungsmenü mit Fokus auf saisonale, nachhaltig produzierte Produkte und viel Gemüse. Das GaultMillau-Rating: 15 Punkte!

Im Restaurant «Wirtschaft im Franz» stehen raffinierte Gerichte auf dem Plan, zubereitet aus den besten lokalen, saisonalen Produkten.


