Text: Stephan Thomas
Zwei Neue, ein Rookie. Sie gehören zu den Tausendsassas des Schweizer Weinbaus. Sie treiben unter dem Label von Salis einen blühenden Weinhandel, haben dafür in Maienfeld ein gigantisches Betriebsgebäude mit blinkender Vinothek aus dem Boden gestampft, haben die in Schieflage geratene Kellerei Rimuss gerettet, sind mit modernsten Anlagen zu Pionieren des entalkoholisierten Weins geworden. In GaultMillaus Top-150-Liste wird das Weingut Davaz aufgenommen, die für herausragende Produktion aus den Fläscher Weinbergen und für Tradition ohne Scheuklappen steht. Neu dabei ist auch Gianmarco Ofner. Sein Weingut am Eglisauer Stadtberg trägt nach wie vor den Namen seines Göttis Urs Pircher, dessen Nachfolge er 2022 angetreten hat. Die Postkarten-Reblagen könnten auch am deutschen Rhein oder an der Mosel stehen. Rheinwein made in Switzerland mit Flair für Lage und Terroir, so könnte das Motto lauten. Erwähnenswert, und vielleicht auch bald drin in der 150er-Liste: der Newcomer Tobias Wegelin in Malans. Bei seiner kleinen Produktion setzt er zu 100 Prozent auf die Bündner Paradesorte Pinot Noir. Ein Versprechen für die Zukunft! Grosses Bild oben: Andrea Davaz mit Tochter Rebecca.
Schäumer als Megatrend. Wenn es im Deutschschweizer Weinbau einen Hype gibt, dann sind es die Bubbles. Nicht jene Alibi-Bläschen, die breit aufgestellte Winzer schon länger produziert haben, um das Sortiment abzurunden. Was die Pioniere Adank und Obrecht, aber auch Tom Litwan oder das Schlossgut Bachtobel mit Herzblut auf die Flasche bringen, kann mit den besten internationalen Crémants mithalten. In ihrem Sog tüfteln andere an dem perfekten Schäumer; wir nennen nur Irene Grünenfelder und Uwe Schneider.
Die ausgezeichneten Winzer und Winzerinnen:
Familie Gysel
Das Spiegelbild zum Weingut Nadine Saxer in Neftenbach: Aagne ist das Familienweingut von Stefan Gysel in Hallau, wo Ehefrau Nadine Saxer ebenfalls mitwirkt – in Neftenbach ist es andersrum. Neues Betriebsgebäude inmitten der Reben, bei dem ein historisches Haus zeitgenössisch transformiert wurde.

Johannes Meier, Schlossgut Bachtobel, Weinfelden.
Johannes Meier
Das Schlossgut Bachtobel trägt seinen Namen völlig zu Recht: Ein ungemein schmuckes Ensemble historischer Gebäude, im Innern vom Biedermeier geprägt. Seit 1784 (!) in Familienbesitz. Die Sternstunden des Sortiments: Pinot Noir «N°4», nur in den besten Jahren produziert und ziemlich schwer zu ergattern. Der Weisse Riesling. Der Mousseux aus den klassischen Champagner-Sorten.
Mathias Bechtel
Aus eher bescheidenen Anfängen gewachsen, ist Mathias Bechtels Gut heute sechs Hektar gross und verfügt über einen modernen Keller. Bechtel ordnet seine Weine als Pyramide, wo jene mit der Bezeichnung «Bechtus» die Spitze bilden: Chardonnay- und Pinot-Lagenweine aus neuem Holz. Originell der an Portwein erinnernde «Pintage Sélection». «Passt zu Kaminabenden», sagt Bechtel.
Nadine & Cédric Besson-Strasser
Ein Pionier und Leuchtturm des biologischen (und biodynamischen) Weinbaus in der Schweiz. Zum Weingut am Rheinfall passt der Räuschling, doch gedeihen offenbar auch Zweigelt (hier 1995 erstmals in unserem Land angebaut) und Malbec bestens. Die Reben stehen auf beiden Seiten des Rheinfalls, also auf Zürcher und auf Schaffhauser Boden.

Michael Broger, Michael Broger Weinbau, Ottoberg.
Michael Broger
Michael Broger ist der Druide unter den Winzern, Naturnähe ist sein Credo. Er arbeitet mit safteigenen wilden Hefen und tiefen Schwefelgaben. Arbeitet de facto biodynamisch, verzichtet aber auf die Zertifizierung und nennt dafür die betreffenden Weine «broger-dynamisch».
Willi, Christine und Michael Burkhart
Einer der «Big Four», die mit ihrem Qualitätsweinbau am Ottenberg den guten Ruf des Thurgauer Weins begründen. Heimische Klassiker, manchmal auch Mariagen mit Trauben befreundeter Winzer von ausserhalb des Kantons. Das Weingut ist nicht zuletzt bei den PiWis stark. Der Donauriesling wurde jüngst als bester Schweizer PiWi-Wein ausgezeichnet.
Adrian, Urs & Regula Jauslin
Malerische Weinlagen in Muttenz, abseits der grossen Verkehrsachsen. Weine von stattlicher Struktur, allen voran der Vorzeige-Tropfen «Hohle Gasse» Grand Cru. Die Zukunft des Weinguts ist dank Junior Adrian gesichert.

Ueli Kilchsperger, Weingut Kilchsperger, Flaach.
Ueli Kilchsperger
Wein hegen, wo dies wohl schon die Römer taten – da kann man kaum falsch liegen. Ueli Kilchsperger bietet neben Burgundersorten auch Riesling und Kernling. Einer der immer selteneren Produzenten, die noch zum Gewürztraminer stehen. Wohl das einzige Weingut, das als zweites Standbein eine Senfproduktion betreibt.
Rico & Susanne Lüthi
Ein Mikro-Weingut in Männedorf – umso grösser ist die Ausstrahlung, die sich in zahlreichen Auszeichnungen niederschlägt. Ist auch immer im Visier der Sommeliers. Räuschling und Pinot Noir als Aushängeschilder. Scheurebe auch, die Lüthi als «den besseren Sauvignon» bezeichnet hat.
Erich Meier
Er hat mit seiner Kopf stehenden Flasche eines der markantesten Weinlogos des Landes erfunden. Tradition in den Reben, Qualitätsanspruch und Tüftelei im (blinkenden) Weinkeller ist Erich Meiers Motto. Sein jüngstes Kind: Der «Reasling» mit entspannten 7,8% Alkoholgehalt.
Manuel Tresch
Wieso sollten im Urner Föhntal keine Reben gedeihen? Manuel Tresch beweist, dass das sogar hervorragend geht. Aus Uri kommt auch das Holz für die Fässer – und der Stier, der in stilisierter Form das Etikett ziert.

Nadine Saxer, Weingut Nadine Saxer, Neftenbach.
Nadine Saxer
Vorzeigebetrieb des Winterthurer Weinlands. Das Betriebsgebäude mit seiner zeitgenössischen Ästhetik steht inmitten der Rebzeilen. Aus der breiten Sortenpalette ragen die Pinots Noirs heraus, die besonders oft bei Prämierungen oben aufschwingen. Mit zum Gut gehört Ehemann Stefan Gysel, obwohl er in Hallau einen eigenen Betrieb führt.
Alain Schwarzenbach & Marilen Muff
Die Räuschling-Champions vom Zürichsee! Unvergessen, wie sie aus einer uralten Flasche eine Hefe isoliert und wiederbelebt haben, die heute in vielen Betrieben beste Dienste leistet. Daneben breite Produktepalette bis hin zum (raren) Completer.
Andreas Meier
Das wohl bekannteste Weingut des Aargaus bildet zusammen mit Rebschule und Hotel-Restaurant in Würenlingen ein illustres Dreigestirn. Andreas Meier wacht in dritter Generation übers Rebgut. Breite Palette an Sorten und Lagen. Seit langem zuoberst auf dem Treppchen: Der Pinot Noir «Kloster Sion Réserve» aus Klingnau.
Roman Rutishauser
Die Steillagen am Abhang des Steinig Tisch, dieser markanten Felsformation am Bodensee, fordern dem Winzer allerhand ab. Dafür findet die Rebe hier ideale Bedingungen vor. Roman Rutishauser ist breit aufgestellt, hat sich aber besonders mit der raren Sorte Kerner profiliert.

Lisa Schmidheiny, Schmidheiny Weingut im Rheintal, Heerbrugg.
Lisa Schmidheiny
Patronne Lisa Schmidheiny, Geschäftsführer Adrian Lüthi und Önologe Andreas Stössel holen das Maximum aus ihren Rebbergen und beweisen, dass auch das sonst etwas im Schatten anderer Regionen stehende St.Galler Rheintal Herausragendes leisten kann. Vorzüglich: Die Einzellagen-Weine aus Pinot Noir und Chardonnay.
Lisa Schmidheiny
Nur wenige Schweizer Reblagen sind so landschaftsprägend wie der Höcklistein. Hier ist das Königreich des Räuschlings, der in verschiedenen Varianten im Sortiment ist. Einladende und an der Seestrasse nicht zu übersehende Vinothek.

Gianmarco Ofner, Weingut Pircher, Eglisau.
Gianmarco Ofner (NEU)
Steillagen zum Rhein hin, als wären wir an der Mosel oder am Mittelrhein. Gianmarco Ofner kennt die durchaus unterschiedlichen Beschaffenheiten seiner Böden und Lagen, er bringt sie ohne Umschweife auf die Flasche. Willkommen in den 150 Besten!
Martin Wolfer
Familienweingut in vierter Generation. Im Zentrum steht der Pinot Noir. Ihn gibt es in drei Stufen, zudem unter dem Namen «der Gereifte» als Late Release. Hier zeigt sich Wolfers Flair für gereifte Weine, die auch in seiner Mitgliedschaft bei Mémoire des Vins Suisses zum Ausdruck kommt.

Weingut Familie Zahner, Truttikon.
Familie Zahner
Das ländlich-beschauliche Truttikon ist die Heimat des Weinguts Zahner. Riesling-Silvaner und Pinot Noir als Speerspitze des breiten Angebots. Besonders im Offenausschank der Gastronomie beliebt: der Süsswein «Truttiker Essentia».
Familie Adank
Adanks Brut NV ist schon seit Jahren der Star der Schweizer Schaumwein-Szene. Darüber darf man die terroirbetonten Lagen-Pinots und den magistralen Chardonnay «am Berg» nicht übersehen. Die jüngsten Überraschungen in unserem Glas: ein entspannter, eleganter Merlot – und ein sortentypischer Lagrein von erstaunlicher Leichtigkeit.

Weingut Davaz, Fläsch.
Familie Davaz (NEU)
Die Familie Davaz steht nicht nur für geschäftlichen Erfolg dank klugem Wirtschaften, sondern produziert mehrere Weine, die in Graubünden in der ersten Reihe stehen. Das Flaggschiff: Der Pinot Noir «Uris», der Dichte und Eleganz zusammenbringt. Unser Favorit (und auch der von Micha Davaz): Der Lagen-Chardonnay «Gräba» aus einer Parzelle im Fläscher Ortskern. Hochverdient neu in den 150 Besten.

Martin Donatsch, Domaine Donatsch, Malans.
Martin Donatsch
Das Image des Schweizer Weins profitiert von den wenigen Starwinzern, die über die Landesgrenzen hinaus strahlen. Hat man das über Jahrzehnte vor allem mit Gantenbeins in Verbindung gebracht, ist nun Martin Donatsch aufgerückt. Die Spitzenweine kommen schon gar nicht in den Verkauf, sondern werden zugeteilt. Grosse Momente im Glas: Pinot Noir «Réserve Privée». Oder die Weine der «Unique»-Kategorie.
Irene Grünenfelder, Johannes Hunger
Mutter Irene Grünenfelder und Sohn Johannes Hunger in harmonischer Zusammenarbeit. Ihr «Eichholz» gehört zu den Pinot-Monumenten der Bündner Herrschaft. Der jüngste Knaller: der Schäumer «Réserve», Brut Nature, Jahrgang 2020, 12 Monate auf der Feinhefe und dann 5 Jahre auf der Flasche gereift. Eine neue Dimension des Schaumweins!
Georg Fromm
Der schlichte, aber unverkennbare Schriftzug auf den Flaschen der Fromm-Weine – eine Marke, die sich Georg Fromm in den Jahrzehnten an der Spitze der Bündner Herrschaft aufgebaut hat. Heute ist mit Marco Fromm die junge Generation am Ruder. Die Hochburg der Terroir-Idee: Der Pinot Noir wird von sechs verschiedenen Lagen separat gefüllt!
Christian Hermann
Einer, der weiss, was er will. Und seine Meinung auch sagt, wenn sie sich mal nicht in die gängige Mode einfügt. Seine Weine haben etwas Monumentales und tragen ihr Barrique-Gewand mit Eleganz. Die Spitzen der Pyramide: der Einzellagen-Pinot «H» und neu die Chardonnay-Selektion «H». Lagerfähig.
Roman Hermann
Vielleicht der Aufsteiger der letzten Jahre in Graubünden. Ein junger Winzer, der an die Zukunft des Weinbaus glaubt, ohne die Augen vor den Herausforderungen zu verschliessen. Drei Highlights aus seinem Keller: der sagenhafte Pinot Noir «Kalkgestein». Der Completer «Grand Maître». Der Pinot Noir «Fläscher Steillage», zum 100-jährigen Betriebsjubiläum in Steingutflaschen gefüllt.

Silas Hörler, Weingut Silas Hörler, Maienfeld.
Silas Hörler
Hat seinen Weg zunächst im Dienst Anderer gemacht, nämlich als Kellermeister bei Davaz und (bis heute) auf Schloss Salenegg. Längst ist er aber auch mit den eigenen Weinen zur Spitze aufgerückt. Sehr kulinarische Weine – da merkt man, dass Silas einst als Koch bei Thuri Maag gelernt hat.
Thomas Lampert
Thomas Lampert darf man noch zu den Jungen in der Bündner Herrschaft zählen – der Schritt in die Verantwortung fürs Gut erfolgte 2023. Kleinauflage aus den klassischen Bündner Rebsorten. Urtümlich und stimmungsvoll: der historische Torkel.
Carina Lipp
Ehemann Reto brennt Schnäpse (von den besten), Carina Lipp bringt den Ertrag von 2 Hektar Pinot Noir und Chardonnay auf die Flasche. Recht moderat im Preis.
Daniel & Monika Marugg
Die Maruggs setzen auf Sortenvielfalt. Nicht nur die ortsüblichen Pinot Noir und Chardonnay, sondern auch Merlot, Malbec, Pinot Blanc, Pinot Gris, Sauvignon und Riesling Silvaner kommen in die Flasche. Der Nachwuchs steht in den Startlöchern.
Manfred Meier
Dass Zizers weinmässig auf Augenhöhe mit der Bündner Herrschaft im engeren Sinne steht, verdanken wir vor allem Manfred Meier. Pinot Noir in drei Abstufungen, eine recht breite Palette bei den Weissen und als begehrte Spezialität der an Portwein erinnernde (und nach portugiesischem Vorbild fussgestampfte) Likörwein «Vintage» bilden das Rückgrat des Sortiments.

Matthias & Sina Gubler-Möhr, Möhr-Niggli Weingut, Maienfeld.
Matthias & Sina Gubler-Möhr
Der Exot im Sortiment von Matthias und Sina Gubler-Möhr: ein Viognier, der punkto Eleganz manches Schlachtross von der Rhone in den Schatten stellt. Ansonsten viel Pinot Noir von grosser Generosität und Fülle. Die Trauben für den «Clos Martha» stammen von einer Parzelle in Maisprach BL. Brandneues Betriebsgebäude.
Christian & Francisca Obrecht
Mit der Zeit gehen ist das Motto bei Francisca und Christian Obrecht. Neuer Keller mit rege genutzten Event-Strukturen, progressives Design bei den Etiketten. Und die beiden beweisen, dass auch ein relativ grosses Gut biodynamisch bewirtschaftet werden kann. Der Spitzen-Pinot «Monolith» aus guten Jahren kann fast endlos liegen.
Uwe Schneider
Uwe Schneider keltert hauptsächlich für andere. Dabei sind die Flaschen, die unter seinem eigenen Namen laufen, durchs Band hervorragend: der Chardonnay, der Lagen-Pinot «Felder» und – last but not least – der Pinot Brut Rosé «Ultra», ein Schäumer der Extraklasse. Einer der wenigen noch verbleibenden Geheimtipps!
Andreas von Sprecher
Das Sprecherhaus im Ortskern von Maienfeld ist ein riesiger historischer Palazzo, wie man ihn sonst nur aus Italien kennt. Andreas von Sprecher bewirtschaftet von hier aus das Jahrhunderte alte Weingut «Pola». Mit diesem Hintergrund muss man den Moden nicht hinterherrennen. Sprich: wenig bis kein Barrique-Einsatz, keine Schäumer. Tipp: die Events im lauschigen Garten.

Thomas Studach, Weingut Studach, Malans.
Thomas Studach
Eine Ikone. Thomas Studach fokussiert seit jeher auf Pinot Noir, Chardonnay und Completer – etwas anderes bekommt man nur ganz selten als Raritäten, und dann nur in der gehobensten Gastronomie. Weine, die nicht nur Muskeln haben, sondern ein selten weites Aromenspektrum. Imposantes historisches Anwesen im Dorfkern von Malans.
Georg Schlegel
Das Musterbeispiel einer glücklichen Übergabe an die nächste Generation: Georg Schlegel jr. ist wie sein gleichnamiger Vater ein Meister des Pinot Noir. Die Oberliga des Angebots bildet die Grand-Cru-Linie mit dem Chardonnay und dem Pinot Noir «Novant». Der Lagen-Pinot «Saliser», seit langem ein Aushängeschild des Betriebs, war schon immer majestätisch-kraftvoll und hat in den letzten Jahren auch bei der Eleganz noch einen draufgelegt.
Gian-Battista und Johann-Battista von Tscharner
Ein Schloss an der Stelle, wo Vorder- und Hinterrhein zusammenfliessen; eine Familie, die schon vor Jahrhunderten im Bündner Weinbau den Ton angegeben hat. Dazu Weinmonumente, besonders aus Pinot Noir, die manchmal erst nach zehn Jahren oder mehr ihre Grösse zeigen. Der ultra-rare Completer ist ein Charakterkopf – wie seine Macher Gian-Battista und Johann-Battista von Tscharner.

Rafael Hug und Mathilde Hug Pédeutour, Weingut Wegelin, Malans.
Rafael Hug und Mathilde Hug Pédeutour
Rafael Hug ist draussen der Rebenflüsterer, während seine als Önologin ausgebildete Frau Mathilde Hug Pédeutour im Keller die Finessen aus den Lagenweinen kitzelt. Einige Glanzlichter: Pinot Noir von der «Bothmarhalde», der höchstgelegene Rebberg der Bündner Herrschaft. Strahlend: der Chardonnay «Frassa». Rar und vom Besten: der Completer. Nicht vergessen gehen sollte «Scadena», einer der besten Weissburgunder unseres Landes.
Fotos: Nik Hunger, Fabian Häfeli, Troy Rodger, Fabienne Bühler, Sarah Vonesch, Olivia Pulver, Sara Foser, David Birri, HO
