«The Veal Deal». Es kann nur einen Sieger geben! Am 4. Mai treten fünf junge Köchinnen und Köche bei «La Cuisine des Jeunes» (LCDJ) in der Welle 7 in Bern gegeneinander an. Beim Wettbewerb, der zum 24. Mal von Schweizer Fleisch organisiert wird, können die ganz jungen Talente der Gastrobranche zeigen, was sie alles schon beherrschen. Motto in diesem Jahr? «The Veal Deal». Die Kandidatinnen und Kandidaten sollen aus Kalbsmilken und einem Kalbshuftdeckel je ein Amuse-Bouche und ein Hauptgericht kreieren. Die Zeit dafür? Zweieinhalb Stunden. Wer sind die fünf Jungköche, die bald schon vors Publikum und die Fachjury treten?

#1: Melina Schenk, 24

Melina Schenk arbeitet als Souschefin im Berner Restaurant Mille Sens – und es ist nicht ihre erste Teilnahme am LCDJ-Kochwettbewerb: «Umso mehr will ich dieses Mal gewinnen!» Das Thema Kalb scheint ihr zu liegen, war doch Kalbsschnitzel mit Nüdeli in der Kindheit ihr absolutes Lieblingsgericht, das sie sich immer zum Geburtstag gewünscht hat. Ob in ihrem Gericht wohl Thymian vorkommen wird? Gut möglich, denn zumindest hat sie dieses Kräutchen auf den rechten Unterarm tätowiert.

#2: Loris Tronnolone, 22

Der Souschef im Hotel Bad Bubendorf (BL) sieht den kommenden Wettstreit als willkommenes Sprungbrett für seine weitere Karriere an. Er glaubt, dass man als Koch nie ausgelernt hat. Fleisch hat er – zumindest bis heute – am liebsten geschmort oder glasiert. Privat ist er aussergewöhnlich sportlich, gehören doch Joggen, Velofahren und Fussball zu seinen Hobbys. «Am liebsten bei schönem Wetter.»

#3: Matthias Hervochon, 26

«Mit meinen Gerichten möchte ich Freude bereiten, sie sollen die Gäste berühren.» Der Chef in der Auberge de Féchy hat grosse Ziele – und will darum in Bern auch «die Komfortzone» verlassen. Die wichtigste Komponente bei einem Gericht? Ist für Matthias die Sauce, weil sie fürs Know-How und die Raffinesse der Küche steht. Dies gilt natürlich auch für den Hackbraten, das typische Wochenendgericht seiner Mutter und Grossmutter.

#4: Janis Müller, 22

Er arbeitet zurzeit auf dem Posten des Entremetiers im «Panorama» in Steffisburg. Beim Wettbewerb will er vor allem herausfinden, wo er mit seinen Skills denn steht. Er rechnet auch damit, dass er beim Finaltag «es bitzli in Scheiss» kommen wird. Ein No-Go in seiner Küche ist übrigens Papaya, weil die Frucht in unseren Breitengraden viel zu wenig Geschmack habe. Da ist ihm ein indisch inspiriertes «Butter Chicken» lieber – sein Lieblingsgericht. Am besten zubereitet mit seiner Geheimzutat: «Die Liebe, die ich ins Gericht gebe!»

#5: Massimo Rogger, 23

Sein Arbeitsplatz? Chef de partie im «7132 Silver» in Vals. Er arbeitet ausgesprochen gerne mit Fleisch, hatte schon als Kind Rindstatar als Lieblingsgericht. Massimo findet, dass ein Gewürz wie geräuchertes Salz besonders gut zu ihm passe, weil er ein feuriger Typ sei. Sein Vorbild? Ist Daniel Humm, der von der Schweiz aus die Welt erkundet hat. Und seine schlimmste kulinarische Erfahrung? «Die Polenta im Militärdienst!»