Text: Urs Heller, Fabien Goubet

So sieht ein Siegergericht aus: Geschmorter Lammschulterdeckel mit Lammhuft, Wirsingtaco & Gstaader Maisgriesschnitte.

Konzentrierte an der Arbeit: Der Saanenmöser Mateo Hoefliger, der beste Kochlernende der Schweiz.
Und jetzt zu Achatz nach Chicago! Gesucht & gefunden: Der beste Kochlernende der Schweiz! Mateo Hoefliger hat sich im Finale des «gusto26» in Baden durchgesetzt und fliegt jetzt nach Chicago: Zwei Wochen Stage im berühmten Zweisterne-Restaurant «Alinea» bei Grant Achatz! Freude herrscht – in Bern und in Saanenmöser BE. Im Casino Bern absolviert Mateo seine Ausbildung, in Saanenmöser führen seine Eltern Christian und Brigitte Hoefliger die elegante «Maison Hornberg». Und so kochte sich Mateo zum Sieg: Erst mit einer geheimnisvollen Suppe, für die es den Warenkorb erst 30 Minuten vor dem Start gab. Dann mit einem geschmorten Schulterdeckel vom Schweizer Lamm, Lammhuft-Tacos und Gstaader Maisgriessschnitte. Transgourmet-Chef und Veranstalter Philipp Dautzenberg: «Für den Kochnachwuchs ist gusto26 eine wichtige Gelegenheit, sein Können zu präsentieren und Kontakte für die Zukunft zu knüpfen.» Bild oben: (v.l.) Mateo Hoefliger, Michèle Meier, Christian Kuchler.
www.gusto.transgourmet.ch
Michèle Meier is back. Michèle Meier, GaultMillaus «Köchin des Jahres 2021» und zuletzt 16-Punktechefin im «Lucide», KKL Luzern ist zurück. Sie machte mal Pause, länger als erwartet, und prüft gerade Angebote für den Wiedereinstieg. Sollte zu schaffen sein: Ihre Küche trifft den Zeitgeist, und eine ausgezeichnete Ausbildnerin ist sie auch. Wer ihre Bestseller vermisst, sollte sich den Sonntag, 31. Mai, vormerken: «Four Hands Day Dinner» mit 16-Punktechef Robert Steuri im «Maihöfli» Luzern. Dort wird gerade ein attraktives Frühlingsmenü serviert: Egli aus dem Hallwilersee, Spargeln mit Frankfurter grüner Sauce, Lamm von der Muotathaler Metzgerei Heinzer.
Crissier x Wigoltingen. Die «Taverne zum Schäfli» mutiert regelmässig zur Festhütte. Chef und Inhaber Christian Kuchler ist für Kitchenpartys und Vierhänder immer zu haben. Am Sonntagmittag, 17. Mai, ist gar ein Sechshänder angesagt. Die Partner des 18-Punktechefs: Kuchlers Kumpel Stefan Heilemann, der im «Widder Zürich» nicht nur mit seinem 18-Punkterestaurant Erfolg hat und die Stadt gerade mit thailändischem Edel-Streetfood im «Soï 28» begeistert. Und Köche aus dem «Hôtel de Ville» in Crissier VD. Superstar Franck Giovannini reist nicht selbst ins Thurgauische, aber er schickt seinen besten Mann hin: Filipo Joâo, Souschef in der riesigen Brigade, in internationalen Koch-Wettkämpfen gestählt. 390 CHF, inkl. Laurent-Perrier Grand Siècle.

Ein Dreisterne-Koch coacht die Brasserie Chat Noir in Lausanne: Jean-Philippe Blondet, Chef von Alain Ducasse in London.
Ein Ducasse-Chef coacht das «Chat Noir». Spannendes Projekt in Lausanne: Die Köchin Gaëlle Chaudat und ihr Partner & Pâtissier Valentin Jollivet haben die unscheinbare Brasserie «Chat Noir» übernommen. Coach ist ihr ehemaliger Boss, Jean-Philippe Blondet, Chef von Alain Ducasse im «The Dorchester» London. Der Dreisterne-Koch: «Ich habe zum jungen Team grosses Vertrauen. Heute suchen die Gäste vermehrt die Leichtigkeit, die Einfachheit und möchten nicht mehr stundenlang für ein Menü am Tisch sitzen. Danach richten wir uns im «Chat Noir». Blondet besuchte die Brasserie kürzlich zum ersten Mal: «Ein Restaurant mit Seele.»
Fotos: Joan Minder, Remy Steiner, HO
