«Belle Cuisine» im «Beau-Rivage». Wer übernimmt die Küche im Gourmetrestaurant des «Beau-Rivage Palace» in Lausanne? Der Vertrag mit Anne-Sophie Pic wurde nach 17 Jahren überraschend nicht mehr verlängert, am 31. Dezember ist Schluss. Nachfolger? Nicht Benoît Carcenat (Koch des Jahres 2023), wie lange spekuliert wurde, sondern Simon Quétineau. Simon who? Den Namen kennt man noch nicht. Aber der neue Chef kommt «aus gutem Haus». Stationen: Atélier Joël Robuchon, Christophe Bacquié, Michel Guérard. Im Frühling geht’s los. Die Ansage: «Belle Cuisine»! Bilder oben: v.l. Simon Quétineau, Daniele Tortomasi, Luis Romo.
«Casino Zug»: Tortomasis Träume. Kochen kann er, und sein Einstand in der Schweiz bleibt unvergessen: «DT7» stand auf seiner Kochjacke. Der «Traube Tonbach»-Schüler wollte zum «Ronaldo der Küche» werden. Mit der Wahl seiner Arbeitsplätze hatte er wenig Glück: Tropenhaus Wolhusen, Bad Eptingen und gar eine Schützenhaus-Beiz – das sind schwierige Adressen. Den besten Job machte der ehrgeizige Chef im «Mandarin Oriental» Zürich. Jetzt packt er eine neue Aufgabe an: Küchenchef im Restaurant Theater Casino Zug. «Ich versuche, den klassischen Menüzwang aufzubrechen. Die lasse den Gästen die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie sie ihren Abend gestalten möchten.» «DT7» zeichnet als Executive Chef und als Culinary Director Gamma Catering verantwortlich.

«Aufsteiger des Jahres» Federico Palladino lädt Freunde ein: Vierhänder mit Luis Romo.
«Uno»-Chef Romo im Tessin. Die fabelhafte «Brasserie Uno» muss diesen Winter ohne ihren begabten Chef Luis Romo (16 Punkte, ein Stern) auskommen. Der Mexikaner ist jetzt als «Freestyle Cooking Chef» unterwegs. Am 1. Dezember in der «Enoteca Osteria Cuntitt» in Castel San Pietro im Mendrisiotto. Federico Palladino, GaultMillaus «Aufsteiger des Jahres», hat ihn zu einer «cena a quattro mani» eingeladen. «Wir sind Freunde, mit unterschiedlichen Koch-Philosophien», sagt Federico.

Jetzt ist er der Boss: Markus Furtner eröffnet in Uster das «Walter’s».
Didi Brunas Kompagnon in Uster. Die Kult-Beiz «Didi’s Frieden» in Zürich ist Geschichte. Am Herd stand dort schon länger nicht mehr Gastgeber Didi Bruna, sondern sein langjähriger Kompagnon Markus Furtner. Und der macht natürlich weiter: im «Walter’s» in Uster, geöffnet ab dem 2. November. Mitgezügelt ins 45-plätzige Restaurant hat er nicht nur das legendäre Wiener Schnitzel vom Zürcher Weidekalb, sondern auch viele der Weinschätze seines früheren Wirkungsorts. Frieden-Fans sollten also ruhig mal einen Ausflug raus in die Peripherie in Betracht ziehen. Und Didi? Der ist froh, mal all die nicht bezogenen freien Tage der letzten Jahre einzuziehen. «Wenn es bei Markus einen Engpass gibt, kann ich ja immer noch einspringen!»

Das Waadtland zu Gast in Zürich: Top-Winzerin Laura Paccot in der «Fischerstube».
Laura, Chasselas & Papet vaudois. Laura Paccot von der Domaine La Colombe macht in Féchy einige der trinkigsten Weissweine der Schweiz. Nicht umsonst zählt sie zu GaultMillaus 150 besten Winzern. Sie gehört aber auch zu denjenigen Vertretern der Weinzunft, die fest davon überzeugt sind, dass man Chasselas nicht nur jung trinken, sondern auch jahrelang reifen kann! Klingt das etwas gar mutig? Dann sollten Sie am Samstag, 14. November in Zürich den exklusiven Event mit der Winzerin in der «Fischerstube» am Zürihorn besuchen. Sie hat nicht nur einige reife Chasselas, sondern auch ein Viergangmenü mit Spezialitäten aus ihrem Heimatkanton Waadt im Gepäck. Sicher mit Papet vaudois!
«Ruinart»-Sieger heisst Marius Müller! Die Ruinart Sommelier Challenge? Ein internationaler Wettbewerb des renommierten Champagnerhauses, an dem sich jährlich weltweit mehrere hundert Weinfachleute in einer Blindverkostung von vier Weinen messen. In der Schweiz konnte dieses Jahr Marius Müller, Sommelier und stellvertretender Kellermeister im Park Hotel Vitznau, den Contest im Zürcher Restaurant Wöschi für sich entscheiden. «Eine prestigeträchtige Auszeichnung! Es war mir eine Ehre, mich mit so vielen talentierten Kollegen zu messen.» Wie sämtliche Gewinner in den Regionen weltweit wird auch Müller für vier Tage zu Ruinart nach Reims eingeladen.
Fotos: Thomas Buchwalder, Ellin Anderegg, David Birri, Olivia Pulver, HO


