Jörg Arnold: Abschied trotz Rekordergebnis. Die Headhunters sind seit ein paar Wochen wieder unterwegs in der Schweizer Luxushotellerie, und jetzt wissen wir auch weshalb: «The Chedi» Andermatt sucht einen neuen General Manager. Jörg Arnold ist nur noch bis Ostern der Boss im Haus, Andermatt Swiss Alps organisiert sich neu. James Lamb ist jetzt CEO Hospitality, krempelt mit Rückendeckung von Naguib Sawiris die Führungsriege um. Der Urner Jörg Arnold verlässt das Fünfsterne-Resort erhobenen Hauptes und durch die Vordertüre: Er hat den Turn-around geschafft, legt 2026 dank sensationellem Winter das beste Ergebnis aller Zeiten hin und hat das Nobelhotel mit offenen Türen und smarten Events («Tavolata» quer durchs Dorf, «Culinary Heights») auch bei den Einheimischen gut etabliert. Arnold trägt die Entscheidung mit Fassung, soll in der Gruppe neue Aufgaben übernehmen. Bild oben: v.l. Jörg Arnold, Mauro Colagreco, Reto Lampart.

Hier fühlt sich Weltstar Mauro Colagreco in seinem Element: «Asado» auf dem Eisfeld des Kulm Hotels. Wie daheim in Argentinien.
Mauro Colagreco: BBQ on Ice! Der argentinische Weltstar Mauro Colagreco (Mirazur, Menton) hat in Kulm St. Moritz eine Filiale: «Kulm Country Club» (by Sir Norman Foster, 16 GaultMillau-Punkte). Ist er im Engadin auf Kontroll-Tour, will er kochen, vorzugsweise auf dem Grill: «BBQ on Ice» ist angesagt (15. & 21. März). Grillstationen werden auf dem Eisfeld aufgebaut, Lamm auf Zuoz und Côte de Boeuf über offenem Feuer zubereitet. Den ersten Termin erledigt sein begabter Küchenchef Matteo Cetti allein. Beim zweiten steht Colagreco himself am Grill und freut sich diebisch: «Asado – wie bei uns zu Hause in Argentinien.»

Fünf Jahre sind genug: Anni & Reto Lampart verlassen ihren exklusiven und trotzdem entspannten Country-Club im Val Lumnezia.
Reto & Anni Lampart: Abschied im Countryclub. Steht «Lamparts» an der Türe, geht’s den Gästen gut. Das war früher in Hägendorf SO so, das gilt auch für den exklusiven, privaten Countryclub in Morissen im Val Lumnezia. Anni und Reto Lampart verwöhnten eine handverlesene Clientèle rund um die Uhr; Anni war als gelernte Bäckerin und Pâtissière der zweite Star im Haus. Nach fünf Jahren ist Schluss: Ende September verlassen die Lamparts ihr kleines Paradies im Bündner Oberland. Wohin danach? Die Gastgeber lassen die Frage offen, gehen die letzten Monate mit ungebrochenem Elan und Freude an, zitieren Johann Wolfgang von Goethe: «Alles zu seiner Zeit hat alles seine Zeit.»
Fotos: Fabienne Bühler, Fabrizio D'Aloisi, Philipp Rohner

