Text: Kathia Baltisberger Fotos: Karl-Heinz Hug

Abstand? Kein Problem. Daniel Lehmann, der Präsident der Jeune Restaurateurs Europas, legt wieder los. Das Hotel «Moosegg» ist schon ein bisschen länger wieder geöffnet, jetzt darf auch endlich wieder gekocht werden. «Wir freuen uns sehr, auch wenn klar ist, dass es nicht im gleichen Stil weitergeht wie vorher», sagt Lehmann. Probleme mit den Sicherheitsvorgaben des Bundes sollte es nicht geben. «Wir sind ein sehr grosszügiger Betrieb, wir haben ein paar Tische rausgenommen.»

Jetzt auf der Karte. Doch fast noch wichtiger: Was schreibt der 16-Punkte-Chef auf die erste Karte nach dem Lockdown? «Ich mache sicher eine Kombination aus Morcheln und Spargeln. Das macht mich natürlich glücklich, wenn wir diese typischen Frühlingsprodukte verarbeiten können. Ich habe viel Kontakt zu den Bauern aus der Region, und so können wir sie unterstützen», sagt Lehmann. Im Menü wird’s auch ein Saibling-Tatar geben, der Zwischengang soll aus Heilbutt, Fenchel, Orangen, Apfel und Chorizo bestehen. Das Highlight kommt zum Hauptgang. «Wir haben während des Lockdowns noch ein Kalb eingekauft. Davon gibt es jetzt ein Zweierlei: ein Steak sowie ein Kompott aus Kopf, Brust und Milke. Nicole Lehmann sorgt an der Front für einen tadellosen Service.

 

Das schreibt der GaultMillau. Effektiv los geht es am Freitag, 15. Mai. Zunächst ist das Restaurant jeweils Freitag, Samstag und Sonntag für Lunch und Dinner geöffnet. «Wir machen eine Art Light Opening und öffnen dann sukzessive mehr und mehr», so Lehmann. Also ab ins Emmental, denn: «Daniel Lehmanns Küche ist ein sicherer Wert», schreibt der GaultMillau. Und das wird sie sicherlich auch nach Corona sein.

 

Hotel Moosegg
16 Punkte
Moosegg 231 A
3543 Emmenmatt

 

www.moosegg.ch

 

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