
Villars Palace
Im prächtigen «Villars Palace» ist man nur kurz auf der Gourmetschiene gefahren. Bereits nach einem Jahr ist das elegante «Maison 1913» nach einem Konzeptwechsel jetzt eine Rôtisserie mit Fokus auf lokale Produkte – und die Küche hat ein paar Höhen und viele Tiefen.
Die Forelle nach Graved-Lachs-Art war an ihren Rändern leicht ausgetrocknet, die gebutterte Toastscheibe dazu zu kalt. Das «perfekte Ei» wurde auf einer Erbsenmousseline serviert, die viel zu lange unter der Wärmelampe gestanden hatte. Und zum zarten Walliser Spanferkelcarré an milder Gewürzsauce gab’s einen zähen Klumpen Makkaroni-Gratin. Mehr Niveau hatte das Dessert: ein knuspriges Erdbeertörtchen mit reifen Früchten, Vanillecreme und Lärchensirup. Weinkarte mit überteuerten offenen Crus, unkonzentrierter Service.


Im prächtigen «Villars Palace» ist man nur kurz auf der Gourmetschiene gefahren. Bereits nach einem Jahr ist das elegante «Maison 1913» nach einem Konzeptwechsel jetzt eine Rôtisserie mit Fokus auf lokale Produkte – und die Küche hat ein paar Höhen und viele Tiefen.
Die Forelle nach Graved-Lachs-Art war an ihren Rändern leicht ausgetrocknet, die gebutterte Toastscheibe dazu zu kalt. Das «perfekte Ei» wurde auf einer Erbsenmousseline serviert, die viel zu lange unter der Wärmelampe gestanden hatte. Und zum zarten Walliser Spanferkelcarré an milder Gewürzsauce gab’s einen zähen Klumpen Makkaroni-Gratin. Mehr Niveau hatte das Dessert: ein knuspriges Erdbeertörtchen mit reifen Früchten, Vanillecreme und Lärchensirup. Weinkarte mit überteuerten offenen Crus, unkonzentrierter Service.


