
Villa Florhof
Achtsamer, liebevoller, luxuriöser kann man ein historisches Gebäude (1447!) nicht umbauen. Die «Villa Florhof» ist ein glanzvolles Boutique-Hotel, die einzige «Relais & Châteaux»-Adresse Zürichs, ein riesiger Showroom für die funkelnde Kristallwelt von Lalique mit Dutzenden von Seidenfaltern an allen Wänden und Decken. Und die Küche? Hat noch Luft nach oben. Für das Fine-Dining-Restaurant sucht man nach dem rassigen Abgang von Superstar Christian Jürgens noch immer einen ambitionierten Chef, in der Brasserie nach dem richtigen Konzept. Die beiden jungen Köche John Schiffmann («Buech» Herrliberg) und Christian Hoffmann («Adlon» Berlin), haben eine erste, knappe Karte geschrieben, die sie mit attraktiven Tagesspezialitäten ergänzen wollen. Serviert wird den ganzen Tag über, im Sommer auf der ruhigen, eleganten Terrasse.
Highlight im Angebot: Die Cannelloni, gefüllt mit Würfeln vom Schweizer Black Angus (Laffe), nach Genovese-Art zweieinhalb Tage geschmort, mit Eierschwämmli, Gruyère und ein paar Kräutern serviert. «Gut gewickelt» heisst es dazu auf der Karte, «gut gemacht» notieren wir. Dass alle Gerichte seltsame Namen tragen, daran muss man sich erst gewöhnen. Wir kriegen noch «Kopf hoch», ein Kopfsalatherz mit weisser, spärlich dosierter Tomatenemulsion, Pickles, Parmesan und gebackenem Ei. Da sollte man zwingend früh reinstechen, das fast flüssige Eigelb macht das Gericht besser. Dem klassischen Wiener Schnitzel («Ciao Wien») verpassen die jungen Chefs ein etwas überraschendes Sommertuning: Kirschtomaten, Burrata, Rucola. 3000 Positionen im Weinkeller (by Silvio Denz), erstklassiger Sommelier (Julien Beltzung).
Achtsamer, liebevoller, luxuriöser kann man ein historisches Gebäude (1447!) nicht umbauen. Die «Villa Florhof» ist ein glanzvolles Boutique-Hotel, die einzige «Relais & Châteaux»-Adresse Zürichs, ein riesiger Showroom für die funkelnde Kristallwelt von Lalique mit Dutzenden von Seidenfaltern an allen Wänden und Decken. Und die Küche? Hat noch Luft nach oben. Für das Fine-Dining-Restaurant sucht man nach dem rassigen Abgang von Superstar Christian Jürgens noch immer einen ambitionierten Chef, in der Brasserie nach dem richtigen Konzept. Die beiden jungen Köche John Schiffmann («Buech» Herrliberg) und Christian Hoffmann («Adlon» Berlin), haben eine erste, knappe Karte geschrieben, die sie mit attraktiven Tagesspezialitäten ergänzen wollen. Serviert wird den ganzen Tag über, im Sommer auf der ruhigen, eleganten Terrasse.
Highlight im Angebot: Die Cannelloni, gefüllt mit Würfeln vom Schweizer Black Angus (Laffe), nach Genovese-Art zweieinhalb Tage geschmort, mit Eierschwämmli, Gruyère und ein paar Kräutern serviert. «Gut gewickelt» heisst es dazu auf der Karte, «gut gemacht» notieren wir. Dass alle Gerichte seltsame Namen tragen, daran muss man sich erst gewöhnen. Wir kriegen noch «Kopf hoch», ein Kopfsalatherz mit weisser, spärlich dosierter Tomatenemulsion, Pickles, Parmesan und gebackenem Ei. Da sollte man zwingend früh reinstechen, das fast flüssige Eigelb macht das Gericht besser. Dem klassischen Wiener Schnitzel («Ciao Wien») verpassen die jungen Chefs ein etwas überraschendes Sommertuning: Kirschtomaten, Burrata, Rucola. 3000 Positionen im Weinkeller (by Silvio Denz), erstklassiger Sommelier (Julien Beltzung).


