
Tiger
Der stylish eingerichtete «Tiger» am Stalden in der Altstadt ist auf der Überholspur. Die Crew um Chef Jürgen Andre hat das Sharing-Konzept im Griff, die anfänglichen Marotten sind ausgemerzt, das meist junge Publikum akzeptiert das grundsätzlich fleischlose Angebot (Fisch und Fleisch gibt’s als Ergänzung), und die sechs oder neun Sharing-Plates, die von der gutgelaunten Servicecrew aufgetischt werden, haben Qualität.
Die vegetarischen Gänge haben uns von A bis Z beeindruckt. Etwa die Topinambur-Tartelette mit Birnenschaum, Miso-Sauce und einem Hauch Trüffel, zu der zusätzlich Streifen vom Appenzeller Mostbröckli geordert werden können. Oder der Spitzkohl an Beurre blanc mit Sauerkraut, zu dem der Winterkabeljau perfekt passt. Und gut macht sich zur als Donut servierten Petersilienwurzel mit Federkohl und Topinambur-Chips das zusätzlich bestellte Bäggli vom Rindskopf. Spitze sind aber auch andere Gänge: zum Beispiel der Römersalat an Caesar-Dressing mit karamellisiertem Speck und schwarzem Knoblauch. Der Rotkabis mit Mandarinen, etwas Hummus, geschnetzelten Datteln und Erdnüssen. Oder das Fenchel-Ceviche mit geeistem Passionsfruchtschaum und Leche de tigre. Stimmig ist auch das Drumherum: vom warmen, hausgemachten Urdinkelbrot mit Beurre noisette und Geflügelleber-Pâté beim Start bis zu den Desserts am Schluss: gebackener Bratapfel mit Strauben (Siedegebäck), Marzipan und Tonkabohnencreme sowie ein Kokosflan mit Maracujaglace. Die überzeugende Gesamtleistung ist uns den 14. Punkt wert.


Der stylish eingerichtete «Tiger» am Stalden in der Altstadt ist auf der Überholspur. Die Crew um Chef Jürgen Andre hat das Sharing-Konzept im Griff, die anfänglichen Marotten sind ausgemerzt, das meist junge Publikum akzeptiert das grundsätzlich fleischlose Angebot (Fisch und Fleisch gibt’s als Ergänzung), und die sechs oder neun Sharing-Plates, die von der gutgelaunten Servicecrew aufgetischt werden, haben Qualität.
Die vegetarischen Gänge haben uns von A bis Z beeindruckt. Etwa die Topinambur-Tartelette mit Birnenschaum, Miso-Sauce und einem Hauch Trüffel, zu der zusätzlich Streifen vom Appenzeller Mostbröckli geordert werden können. Oder der Spitzkohl an Beurre blanc mit Sauerkraut, zu dem der Winterkabeljau perfekt passt. Und gut macht sich zur als Donut servierten Petersilienwurzel mit Federkohl und Topinambur-Chips das zusätzlich bestellte Bäggli vom Rindskopf. Spitze sind aber auch andere Gänge: zum Beispiel der Römersalat an Caesar-Dressing mit karamellisiertem Speck und schwarzem Knoblauch. Der Rotkabis mit Mandarinen, etwas Hummus, geschnetzelten Datteln und Erdnüssen. Oder das Fenchel-Ceviche mit geeistem Passionsfruchtschaum und Leche de tigre. Stimmig ist auch das Drumherum: vom warmen, hausgemachten Urdinkelbrot mit Beurre noisette und Geflügelleber-Pâté beim Start bis zu den Desserts am Schluss: gebackener Bratapfel mit Strauben (Siedegebäck), Marzipan und Tonkabohnencreme sowie ein Kokosflan mit Maracujaglace. Die überzeugende Gesamtleistung ist uns den 14. Punkt wert.



