
The Dolder Grand
Der schönste Arbeitsplatz für die Köche im «The Dolder Grand» ist das nur bei schönem Wetter geöffnete Gartenrestaurant Blooms: Der Blick aus der offenen Küche geht auf eine Riesenskulptur von Keith Haring und auf sattes Grün. Es sei eine «Wohlfühloase» für Gäste und Mitarbeitende, sagt Küchenchefin Jeslyn Teoh. Die vielseitige Köchin ist neu für die vegane und glutenfreie Karte verantwortlich und Heiko Nieders Frau für alle Fälle. Die langjährige Mitarbeiterin war als Köchin im «The Restaurant» oder in der Patisserie tätig und hat viel zu Nieders letztem Kochbuch beigetragen.
Jetzt serviert sie einen Tomaten-Erdbeer-Salat mit Chili und Kürbiskernen – bereits ein Klassiker im Freiluftrestaurant: fruchtig, würzig und sommerlich scharf. Einfach, aber effektvoll ist die Kombination aus rohen Zucchinischeiben an einer Ceviche-ähnlichen Sauce aus viel Limettensaft, Passionsfrucht, Koriander und Zwiebeln; auch hier sorgt ein Crunch aus Wasabi-Nüssen für einen Hauch Schärfe. Der wunderbar cremige und lauwarme japanische Eierstich Chawanmushi wird aus Sojamilch und Kartoffelstärke hergestellt und bringt die weiteren Aromen des Gangs gut zur Geltung: frische Erbsen, Curry und grasig-erdiger «Kaviar des Feldes». Geschmack entsteht im «Blooms» dank Qualität und Frische der Naturprodukte und dem gekonnten Einsatz von Gewürzen. Beim geflämmten, knackigen Fenchel an «Paella»-Sauce auf Paprika-Basis sind das Salzzitronenwürfel, die mit dem leicht bitteren Castelfranco-Salat die Süsse des Gemüses ins Gleichgewicht bringen. Ein wie eine Terrine mit Kartoffel-Blumenkohl-Masse und Cashewnüssen gefülltes Wirsingblatt gibt es im Hauptgang, der Trüffel-Gemüsejus sowie frisch und fein gehobelter Trüffel sorgen für Substanz. Dass es dazu separat noch mehr Kartoffeln als «Schnee» gibt, erschliesst sich uns aber nicht.
Passend zum satten Grün der Umgebung besteht das Dessert aus einem kühlen Waldmeister-Granité; darunter verbergen sich Hafercrumble, Mandelespuma mit Röstnoten sowie Apfelwürfel. Das ist, wie die salzigen Gerichte davor, ein Wohlfühlgericht mit eigenwilliger Note, die dem Menü den typischen «Blooms»-Charakter verleiht.
Der schönste Arbeitsplatz für die Köche im «The Dolder Grand» ist das nur bei schönem Wetter geöffnete Gartenrestaurant Blooms: Der Blick aus der offenen Küche geht auf eine Riesenskulptur von Keith Haring und auf sattes Grün. Es sei eine «Wohlfühloase» für Gäste und Mitarbeitende, sagt Küchenchefin Jeslyn Teoh. Die vielseitige Köchin ist neu für die vegane und glutenfreie Karte verantwortlich und Heiko Nieders Frau für alle Fälle. Die langjährige Mitarbeiterin war als Köchin im «The Restaurant» oder in der Patisserie tätig und hat viel zu Nieders letztem Kochbuch beigetragen.
Jetzt serviert sie einen Tomaten-Erdbeer-Salat mit Chili und Kürbiskernen – bereits ein Klassiker im Freiluftrestaurant: fruchtig, würzig und sommerlich scharf. Einfach, aber effektvoll ist die Kombination aus rohen Zucchinischeiben an einer Ceviche-ähnlichen Sauce aus viel Limettensaft, Passionsfrucht, Koriander und Zwiebeln; auch hier sorgt ein Crunch aus Wasabi-Nüssen für einen Hauch Schärfe. Der wunderbar cremige und lauwarme japanische Eierstich Chawanmushi wird aus Sojamilch und Kartoffelstärke hergestellt und bringt die weiteren Aromen des Gangs gut zur Geltung: frische Erbsen, Curry und grasig-erdiger «Kaviar des Feldes». Geschmack entsteht im «Blooms» dank Qualität und Frische der Naturprodukte und dem gekonnten Einsatz von Gewürzen. Beim geflämmten, knackigen Fenchel an «Paella»-Sauce auf Paprika-Basis sind das Salzzitronenwürfel, die mit dem leicht bitteren Castelfranco-Salat die Süsse des Gemüses ins Gleichgewicht bringen. Ein wie eine Terrine mit Kartoffel-Blumenkohl-Masse und Cashewnüssen gefülltes Wirsingblatt gibt es im Hauptgang, der Trüffel-Gemüsejus sowie frisch und fein gehobelter Trüffel sorgen für Substanz. Dass es dazu separat noch mehr Kartoffeln als «Schnee» gibt, erschliesst sich uns aber nicht.
Passend zum satten Grün der Umgebung besteht das Dessert aus einem kühlen Waldmeister-Granité; darunter verbergen sich Hafercrumble, Mandelespuma mit Röstnoten sowie Apfelwürfel. Das ist, wie die salzigen Gerichte davor, ein Wohlfühlgericht mit eigenwilliger Note, die dem Menü den typischen «Blooms»-Charakter verleiht.



