
Taratata
An den ehemaligen Nachtclub erinnert noch der Dancefloor in der Mitte des Lokals, an dem am späten Abend ein DJ für Stimmung sorgt. Vorher legt Chefin Aline Ménétrey eine grosse Karte und ein Menü mit Sharing-Gerichten auf, die mal mehr, mal weniger überzeugen.
Fein war die mit Champignons gefüllte Morchel, dann wurde ein Tiradito von der Gelbflossenmakrele von Leche de tigre mit Blutorange zu stark dominiert. Zu den Walliser Egli in ihrer Kruste aus gepufftem Tapioka und schwarzem Knoblauch servierte die Chefin grünen Apfel, Stangensellerie, Liebstöckel und eine delikate Emulsion. Gekonnt gemacht war auch der Gang mit in Oregano gerösteten Karotten, kombiniert mit einem Püree aus Karotten, Feta sowie Pesto aus Karottengrün und eingemachter Zitrone. Fad kamen aber die mit Freiburger Fondue-Käse gefüllten Tortellini trotz kräftigem Zwiebeljus auf den Tisch, zu dominant war der knusprige Reis zum zarten Wagyu. Besser gefiel uns die in Form von Kroketten servierte, zerzupfte Lammkeule mit Harissa und erfrischender Raita-Sauce.
Gut schmeckte als Pré-Dessert das Kokos-Tagetes-Sorbet mit Pisco-Fenchel-Mousse; nicht so ganz glückte die zu säuerliche Pavlova mit Kaffirlimette und Ananas. Kompetent zusammengestellte Weinkarte mit erfreulichem Offenangebot.


An den ehemaligen Nachtclub erinnert noch der Dancefloor in der Mitte des Lokals, an dem am späten Abend ein DJ für Stimmung sorgt. Vorher legt Chefin Aline Ménétrey eine grosse Karte und ein Menü mit Sharing-Gerichten auf, die mal mehr, mal weniger überzeugen.
Fein war die mit Champignons gefüllte Morchel, dann wurde ein Tiradito von der Gelbflossenmakrele von Leche de tigre mit Blutorange zu stark dominiert. Zu den Walliser Egli in ihrer Kruste aus gepufftem Tapioka und schwarzem Knoblauch servierte die Chefin grünen Apfel, Stangensellerie, Liebstöckel und eine delikate Emulsion. Gekonnt gemacht war auch der Gang mit in Oregano gerösteten Karotten, kombiniert mit einem Püree aus Karotten, Feta sowie Pesto aus Karottengrün und eingemachter Zitrone. Fad kamen aber die mit Freiburger Fondue-Käse gefüllten Tortellini trotz kräftigem Zwiebeljus auf den Tisch, zu dominant war der knusprige Reis zum zarten Wagyu. Besser gefiel uns die in Form von Kroketten servierte, zerzupfte Lammkeule mit Harissa und erfrischender Raita-Sauce.
Gut schmeckte als Pré-Dessert das Kokos-Tagetes-Sorbet mit Pisco-Fenchel-Mousse; nicht so ganz glückte die zu säuerliche Pavlova mit Kaffirlimette und Ananas. Kompetent zusammengestellte Weinkarte mit erfreulichem Offenangebot.


