
Chalet d’Adrien
Chefwechsel im «La Table d’Adrien», dem kulinarischen Aushängeschild Verbiers. Sebastiano Lombardi ist nach sieben Jahren weitergezogen, in der Küche des rustikal gestylten Lokals steht neu Antonio Piattella. An der DNA des Hauses hat sich nichts geändert: Die luxuriösen Gänge zu horrenden Preisen sind immer noch perfekt gemacht – da und dort fehlt ihnen aber jetzt ein gewisser Twist.
Den Auftakt ins Degustationsmenü machen exklusive Amuse-bouches: eine knackige Langustine mit Kaviar. Eine warme Auster mit Gurkenperlen und Estragonschaum. Und eine Vacherin-Gougère mit Trüffel. Beim Start kombiniert der Chef zum pochierten Ei mit schwarzem Trüffel eine Brunoise aus Karden und Sellerie, einen Sabayon mit Vin jaune und eine zarte Brioche. Dann dekliniert er raffinert die Karotte: 24 Stunden lang geschmort, fermentiert und als Sud mit Estragon. Der Hecht kommt als Ballotine im Mangoldblatt und als Quenelle mit Kressejus sowie einem Topinambur-Chip auf den Tisch – auf die Gräten in der Quenelle würden wir aber liebend gern verzichten. Nicht ganz glücklich macht uns auch der ziemlich übergarte Saibling aus dem Lac Léman mit Blumenkohl und Mandeln. Tadellos schmeckt dagegen das Kalbsbries, fein begleitet von einer Artischocke à la barigoule und einem Jus mit Bergamotte und Tonkabohne. Und Klasse hat das Filet von der jungen Ente an herrlicher Sauce aus Quitte und gewürzter Dattel.
Im Käsegang umhüllt eine Creme von 24 Monate lang gereiftem Gruyère eine Walliser Birne, dazu gibt’s einen Roggenbrot-Toast mit geschmolzenem Blauschimmelkäse. Für den exzellenten Schluss sorgt eine Apfelrosette mit geräucherter Vanille, Kamille, Eisenkraut und Zitrone.


Chefwechsel im «La Table d’Adrien», dem kulinarischen Aushängeschild Verbiers. Sebastiano Lombardi ist nach sieben Jahren weitergezogen, in der Küche des rustikal gestylten Lokals steht neu Antonio Piattella. An der DNA des Hauses hat sich nichts geändert: Die luxuriösen Gänge zu horrenden Preisen sind immer noch perfekt gemacht – da und dort fehlt ihnen aber jetzt ein gewisser Twist.
Den Auftakt ins Degustationsmenü machen exklusive Amuse-bouches: eine knackige Langustine mit Kaviar. Eine warme Auster mit Gurkenperlen und Estragonschaum. Und eine Vacherin-Gougère mit Trüffel. Beim Start kombiniert der Chef zum pochierten Ei mit schwarzem Trüffel eine Brunoise aus Karden und Sellerie, einen Sabayon mit Vin jaune und eine zarte Brioche. Dann dekliniert er raffinert die Karotte: 24 Stunden lang geschmort, fermentiert und als Sud mit Estragon. Der Hecht kommt als Ballotine im Mangoldblatt und als Quenelle mit Kressejus sowie einem Topinambur-Chip auf den Tisch – auf die Gräten in der Quenelle würden wir aber liebend gern verzichten. Nicht ganz glücklich macht uns auch der ziemlich übergarte Saibling aus dem Lac Léman mit Blumenkohl und Mandeln. Tadellos schmeckt dagegen das Kalbsbries, fein begleitet von einer Artischocke à la barigoule und einem Jus mit Bergamotte und Tonkabohne. Und Klasse hat das Filet von der jungen Ente an herrlicher Sauce aus Quitte und gewürzter Dattel.
Im Käsegang umhüllt eine Creme von 24 Monate lang gereiftem Gruyère eine Walliser Birne, dazu gibt’s einen Roggenbrot-Toast mit geschmolzenem Blauschimmelkäse. Für den exzellenten Schluss sorgt eine Apfelrosette mit geräucherter Vanille, Kamille, Eisenkraut und Zitrone.



