
Reussbad
Im «Reussbad» ist nach dem frühen Tod von Spitzenkoch Ralf Thomas ein neues Team am Werk. Aber die haben es drauf: Das Wohlfühlrestaurant beim Nölliturm an der Reuss bleibt eine Luzerner Top-Adresse. Florian Fankhauser, jahrzehntelang die Nummer 2 im Haus, ist der neue Boss; Lois Jones, zuvor bei Michèle Meier im KKL Luzern, ist Souschefin, bringt Fine-Dining-Erfahrung mit. Nina Arioli, bei den Wigets im «Adelboden» Steinen SZ ausgebildet, ist eine angenehme Gastgeberin. Investor Mirko Stierli («Matos», «Le Coq») hält dem Team den Rücken frei.
Die «Reussbädler» geben doppelt Gas, wenn zusätzlich zum bereits grossen Programm eine Spezialitätenkarte aufliegt. Die Trüffel- und Hummerwochen etwa lassen wir uns nicht entgehen. Beim «Menu truffes» kriegen wir die begehrten Knollen mal weiss, mal schwarz. Die Trüffelgänge: Kalbstatar, aus der Huft geschnitten, mit Beurre noisette und gehobeltem Parmesan. Potage Parmentier (Kartoffelsuppe). Irisches Rindsfilet mit Champagner-Trüffelrisotto. «Il classico» gefiel uns am besten: hausgemachte Tagliatelle, Tartufi bianchi aus Alba. Die Hummerwochen sind Tradition im «Reussbad». 800 Krebse aus Maine werden dazu im Januar und Februar geknackt. Highlights im Menü: «Ravioles de homard» in einem Teig, der an den Rändern etwas gar al dente war. Hummergratin, zubereitet aus den Scheren. Queues de homard, Hummer und Black-Tiger-Shrimps überbacken, überraschend mit einer Prise Wasabi in der Sauce.
Florian Fankhausers Vorgänger war ein stolzer «Butter und Rahm»-Chef. Beides darf weiterhin sein, allerdings etwas zurückhaltender dosiert. Kein schlechter Entscheid. Wohlfühlgerichte wie Hacktätschli, Stroganoff, Schweizer Entrecote Café de Paris bleiben auf der Karte. Neues kommt dazu: Lachs aus Dänemark etwa, geflämmt, mit Soja-Lack und Curry-Mayo.


Im «Reussbad» ist nach dem frühen Tod von Spitzenkoch Ralf Thomas ein neues Team am Werk. Aber die haben es drauf: Das Wohlfühlrestaurant beim Nölliturm an der Reuss bleibt eine Luzerner Top-Adresse. Florian Fankhauser, jahrzehntelang die Nummer 2 im Haus, ist der neue Boss; Lois Jones, zuvor bei Michèle Meier im KKL Luzern, ist Souschefin, bringt Fine-Dining-Erfahrung mit. Nina Arioli, bei den Wigets im «Adelboden» Steinen SZ ausgebildet, ist eine angenehme Gastgeberin. Investor Mirko Stierli («Matos», «Le Coq») hält dem Team den Rücken frei.
Die «Reussbädler» geben doppelt Gas, wenn zusätzlich zum bereits grossen Programm eine Spezialitätenkarte aufliegt. Die Trüffel- und Hummerwochen etwa lassen wir uns nicht entgehen. Beim «Menu truffes» kriegen wir die begehrten Knollen mal weiss, mal schwarz. Die Trüffelgänge: Kalbstatar, aus der Huft geschnitten, mit Beurre noisette und gehobeltem Parmesan. Potage Parmentier (Kartoffelsuppe). Irisches Rindsfilet mit Champagner-Trüffelrisotto. «Il classico» gefiel uns am besten: hausgemachte Tagliatelle, Tartufi bianchi aus Alba. Die Hummerwochen sind Tradition im «Reussbad». 800 Krebse aus Maine werden dazu im Januar und Februar geknackt. Highlights im Menü: «Ravioles de homard» in einem Teig, der an den Rändern etwas gar al dente war. Hummergratin, zubereitet aus den Scheren. Queues de homard, Hummer und Black-Tiger-Shrimps überbacken, überraschend mit einer Prise Wasabi in der Sauce.
Florian Fankhausers Vorgänger war ein stolzer «Butter und Rahm»-Chef. Beides darf weiterhin sein, allerdings etwas zurückhaltender dosiert. Kein schlechter Entscheid. Wohlfühlgerichte wie Hacktätschli, Stroganoff, Schweizer Entrecote Café de Paris bleiben auf der Karte. Neues kommt dazu: Lachs aus Dänemark etwa, geflämmt, mit Soja-Lack und Curry-Mayo.



