
Pöstli Lachen
Jordan Thompson hat früher die Schweizer Nati bekocht, jetzt bietet er im schmucken «Pöstli» in Lachen auf der Karte und im Menü eine handwerklich ausgezeichnete, betont gradlinige Küche.
Nach dem feinen Amuse-bouche, einem Rindstatar mit Sbrinz und schwarzem Knoblauch, startet das Menü frühlingshaft frisch: kurz angebratene weisse Spargeln an Limetten-Nussbutter und Buttermilch-Portulak-Espuma. Einfacher und geschmacklich weniger überzeugend sind die rohen Kingfish-Tranchen mit Ingwer-Yuzu-Sud und Shiso – ein eher modischer als überzeugender Gang. Gekonnt gemacht ist die sanft pochierte Forelle aus Bremgarten, die Begleitung – geräucherter Beurre-blanc mit grünen Spargeln und Bärlauchöl – hat aber für das filigrane Fischlein etwas gar viel Power. Butterzart ist das geschmorte Schulterstück vom Tuggener Limousin-Rind an tiefem Kalbsjus; gut gefällt auch die knusprige Kartoffelschnitte dazu, statt weissem Bohnenpüree hätten grüne Bohnen mit Biss aber wohl besser gepasst. Uneingeschränktes Lob verdient dagegen das dezent süsse, erfrischende Dessert: Milch-Rhabarber-Glace mit Mascarpone-Vanille-Chantilly, Rhabarberkompott und Mandelcrumble. Ebenso freundlicher wie kompetenter Service.
Jordan Thompson hat früher die Schweizer Nati bekocht, jetzt bietet er im schmucken «Pöstli» in Lachen auf der Karte und im Menü eine handwerklich ausgezeichnete, betont gradlinige Küche.
Nach dem feinen Amuse-bouche, einem Rindstatar mit Sbrinz und schwarzem Knoblauch, startet das Menü frühlingshaft frisch: kurz angebratene weisse Spargeln an Limetten-Nussbutter und Buttermilch-Portulak-Espuma. Einfacher und geschmacklich weniger überzeugend sind die rohen Kingfish-Tranchen mit Ingwer-Yuzu-Sud und Shiso – ein eher modischer als überzeugender Gang. Gekonnt gemacht ist die sanft pochierte Forelle aus Bremgarten, die Begleitung – geräucherter Beurre-blanc mit grünen Spargeln und Bärlauchöl – hat aber für das filigrane Fischlein etwas gar viel Power. Butterzart ist das geschmorte Schulterstück vom Tuggener Limousin-Rind an tiefem Kalbsjus; gut gefällt auch die knusprige Kartoffelschnitte dazu, statt weissem Bohnenpüree hätten grüne Bohnen mit Biss aber wohl besser gepasst. Uneingeschränktes Lob verdient dagegen das dezent süsse, erfrischende Dessert: Milch-Rhabarber-Glace mit Mascarpone-Vanille-Chantilly, Rhabarberkompott und Mandelcrumble. Ebenso freundlicher wie kompetenter Service.



