
Osteria Valle
Risotto gibt’s auch im «Valle», und zwar einen ganz hervorragenden: Carnaroli mit Champagner und Safran, ab zwei Personen. Aber sonst hat es der Chef nicht so mit Osteria-Klassikern. Wundert uns wenig: Mirto Marchesi hat in Luxushäusern gekocht, zum Beispiel im «Chalet d’Adrien» in Verbier für 17 Punkte. Aber nach zwanzig Jahren Fine Dining und wilden Töfftouren durch Asien und Südamerika verwirklicht er jetzt seinen Traum: Er führt ein Ristorante in der Tessiner Heimat, wenige Minuten von seinem Geburtsort entfernt. Sein Konzept für die «Osteria Valle» in Caslano: mittags Piatti del giorno. Was gerade angesagt ist, steht auf einer grossen Schiefertafel. Abends dann ein Degustationsmenü, vier oder fünf Gänge, alles zu sehr freundlichen Preisen.
Erster Besuch in Caslano bei Lugano: eine Tartelette mit Trockenfleisch, Bärlauch und einer raffinierten Prise Meerrettich zur Begrüssung. «Battuta» vom Saibling. Auffallend gute, weisse Spargeln aus dem nahen Cantello mit verblüffendem Tarama: Kabeljau-Rogen wird da zur Emulsion verarbeitet. Dann wird’s ziemlich frech in der «Osteria»: «Mont d’Or»-Schnecken aus Vallorbe mit Erbsli, viel Butter und Bärlauch – eine Symphonie (oder Mutprobe?) in Grün. Genauso deftig und heftig: «Bonbon di piedino di maiale brasato» – Schweinsfuss, gefüllt mit Fleisch vom Hals und von der Backe, dazu eine Porto-Sauce zum Weglöffeln, Morcheln und Kartoffelpüree. Alternativen: Tortellone, mit Rindfleisch gefüllt. Lombatina d’agnello (Lammfilet) mit Meaux-Senf und grünen Spargeln. Marchesi ist Käse-Liebhaber. Also rollt sein sehr freundlicher, fachkundiger Partner im Service einen beeindruckenden Käsewagen vor. Ein Predasca aus dem Bleniotal ist auch dabei, produziert von Marchesis Familie.


Risotto gibt’s auch im «Valle», und zwar einen ganz hervorragenden: Carnaroli mit Champagner und Safran, ab zwei Personen. Aber sonst hat es der Chef nicht so mit Osteria-Klassikern. Wundert uns wenig: Mirto Marchesi hat in Luxushäusern gekocht, zum Beispiel im «Chalet d’Adrien» in Verbier für 17 Punkte. Aber nach zwanzig Jahren Fine Dining und wilden Töfftouren durch Asien und Südamerika verwirklicht er jetzt seinen Traum: Er führt ein Ristorante in der Tessiner Heimat, wenige Minuten von seinem Geburtsort entfernt. Sein Konzept für die «Osteria Valle» in Caslano: mittags Piatti del giorno. Was gerade angesagt ist, steht auf einer grossen Schiefertafel. Abends dann ein Degustationsmenü, vier oder fünf Gänge, alles zu sehr freundlichen Preisen.
Erster Besuch in Caslano bei Lugano: eine Tartelette mit Trockenfleisch, Bärlauch und einer raffinierten Prise Meerrettich zur Begrüssung. «Battuta» vom Saibling. Auffallend gute, weisse Spargeln aus dem nahen Cantello mit verblüffendem Tarama: Kabeljau-Rogen wird da zur Emulsion verarbeitet. Dann wird’s ziemlich frech in der «Osteria»: «Mont d’Or»-Schnecken aus Vallorbe mit Erbsli, viel Butter und Bärlauch – eine Symphonie (oder Mutprobe?) in Grün. Genauso deftig und heftig: «Bonbon di piedino di maiale brasato» – Schweinsfuss, gefüllt mit Fleisch vom Hals und von der Backe, dazu eine Porto-Sauce zum Weglöffeln, Morcheln und Kartoffelpüree. Alternativen: Tortellone, mit Rindfleisch gefüllt. Lombatina d’agnello (Lammfilet) mit Meaux-Senf und grünen Spargeln. Marchesi ist Käse-Liebhaber. Also rollt sein sehr freundlicher, fachkundiger Partner im Service einen beeindruckenden Käsewagen vor. Ein Predasca aus dem Bleniotal ist auch dabei, produziert von Marchesis Familie.


