
Old Inn
Das «Old Inn» war schon bisher ein Gastropub mit Ambitionen. Jetzt hat das elegante Lokal beim Bahnhof Enge unter der Leitung von Tristan Jaensch und mit Chef Dennis Smit am Herd nochmals zugelegt: Die Abfolge der hervorragend gemachten Comford-Food-Gerichte zum Teilen ist noch stilsicherer und kreativer geworden.
Da gibt’s grilliertes Brot, eine Brioche und aufgeschlagene, mit getrockneten Tomaten und Kapern versetzte Butter sowie Rogen vom Kabeljau mit Szechuan-Pfeffer und Kartoffelchips. Gut ist auch der Samyang-Hummus mit XO-Pilzen, Klasse hat die knusprige kleine Rösti, getoppt mit süsslichem Jakobsmuschel-Crudo, Kalamansi-Gel und zitronigem Yuzukosho-Joghurt. Auch die Stracciatella mit Salzzitronendressing, Zuckerschoten, Radieschen und Schnittlauch funktioniert wunderbar. Ebenfalls stark sind die grillierten Black-Tiger-Crevetten mit Algen-Beurre-blanc, fein geschnittenem Kohlrabi und Bärlauchöl. Bestens passen zu den deftigen Spareribs mit Gochujang-Glasur und eingelegter Gurke die Pimientos de Padrón, geräucherter Ziegenkäse und Togarashi. Fürs Highlight des Abends aber sorgt der mit türkischem Kaffee marinierte, butterzarte Schweinebauch an Zhoug-Sauce mit einem Salat aus Apfel, Brunnenkresse und Fenchel – herzhaft, aber trotzdem leicht an einem warmen Sommerabend auf der Terrasse. Von perfektem Handwerk zeugt auch das Perlhuhn mit Trüffelfarce, grillierter weisser Spargel, BBQ-Cima-di-rapa und kräftigem Jus.
Die Desserts fallen unterschiedlich aus. Sehr gut ist das Crossover aus French Toast und Tiramisu mit Brioche, Vanille-Mascarpone-Mousse und Schokopulver. Gar fest und wuchtig dagegen die Meringue mit Himbeerglace und frischen Himbeeren. Trotzdem: Das «Old Inn» hat seinen Stil gefunden und verdient den 15. Punkt.


Das «Old Inn» war schon bisher ein Gastropub mit Ambitionen. Jetzt hat das elegante Lokal beim Bahnhof Enge unter der Leitung von Tristan Jaensch und mit Chef Dennis Smit am Herd nochmals zugelegt: Die Abfolge der hervorragend gemachten Comford-Food-Gerichte zum Teilen ist noch stilsicherer und kreativer geworden.
Da gibt’s grilliertes Brot, eine Brioche und aufgeschlagene, mit getrockneten Tomaten und Kapern versetzte Butter sowie Rogen vom Kabeljau mit Szechuan-Pfeffer und Kartoffelchips. Gut ist auch der Samyang-Hummus mit XO-Pilzen, Klasse hat die knusprige kleine Rösti, getoppt mit süsslichem Jakobsmuschel-Crudo, Kalamansi-Gel und zitronigem Yuzukosho-Joghurt. Auch die Stracciatella mit Salzzitronendressing, Zuckerschoten, Radieschen und Schnittlauch funktioniert wunderbar. Ebenfalls stark sind die grillierten Black-Tiger-Crevetten mit Algen-Beurre-blanc, fein geschnittenem Kohlrabi und Bärlauchöl. Bestens passen zu den deftigen Spareribs mit Gochujang-Glasur und eingelegter Gurke die Pimientos de Padrón, geräucherter Ziegenkäse und Togarashi. Fürs Highlight des Abends aber sorgt der mit türkischem Kaffee marinierte, butterzarte Schweinebauch an Zhoug-Sauce mit einem Salat aus Apfel, Brunnenkresse und Fenchel – herzhaft, aber trotzdem leicht an einem warmen Sommerabend auf der Terrasse. Von perfektem Handwerk zeugt auch das Perlhuhn mit Trüffelfarce, grillierter weisser Spargel, BBQ-Cima-di-rapa und kräftigem Jus.
Die Desserts fallen unterschiedlich aus. Sehr gut ist das Crossover aus French Toast und Tiramisu mit Brioche, Vanille-Mascarpone-Mousse und Schokopulver. Gar fest und wuchtig dagegen die Meringue mit Himbeerglace und frischen Himbeeren. Trotzdem: Das «Old Inn» hat seinen Stil gefunden und verdient den 15. Punkt.


