
Neue Taverne
Die behäbige «Neue Taverne» an der Glockengasse in der Zürcher Altstadt bleibt ihrer Linie treu. Geboten wird eine sauber gemachte, pflanzenbasierte Küche mit starkem japanischem Einschlag.
Gut gelingt der Start dank grillierten grünen Spargeln auf Stracciatella di burrata mit Miso und Sonnenblumenkernen, frisch und stimmig ist das Tomaten-Ceviche mit eingelegten Zwiebeln, Estragon-Labneh und Vinaigrette. Etwas monoton wirkt dagegen die geschmorte Aubergine mit Miso, Wasabi-Sesam, veganer Mayo und Cashewnuss. Üppig ist der Teller mit weisser Spargel «Cacio e pepe» dank Eigelb, Belper Knolle und Sommertrüffel – vom Spargelaroma ist aber kaum was zu spüren. Korrekt ist das Tempeh Katsu mit Teriyaki und Spinat, spannender der nächste Gang: Man setzt selbst Sushi-Reis, Austernseitlinge, Kimchi-Gurke, Wasabi-Mayo sowie Schnittlauchcreme zur Rolle zusammen und würzt mit Chili-Öl und Pilz-Garum. Sehr gut gelingt auch das fein ausbalancierte Dessert mit Blaubeeren, Yuzugel, Vanilleglace, Mascarpone und Granola. In der «Neuen Taverne» wird zwar mit Niveau gekocht, aber wir wünschen uns in Zukunft wieder mehr Spannung, mehr Eigenständigkeit und mehr Lust auf Veränderung.
Die behäbige «Neue Taverne» an der Glockengasse in der Zürcher Altstadt bleibt ihrer Linie treu. Geboten wird eine sauber gemachte, pflanzenbasierte Küche mit starkem japanischem Einschlag.
Gut gelingt der Start dank grillierten grünen Spargeln auf Stracciatella di burrata mit Miso und Sonnenblumenkernen, frisch und stimmig ist das Tomaten-Ceviche mit eingelegten Zwiebeln, Estragon-Labneh und Vinaigrette. Etwas monoton wirkt dagegen die geschmorte Aubergine mit Miso, Wasabi-Sesam, veganer Mayo und Cashewnuss. Üppig ist der Teller mit weisser Spargel «Cacio e pepe» dank Eigelb, Belper Knolle und Sommertrüffel – vom Spargelaroma ist aber kaum was zu spüren. Korrekt ist das Tempeh Katsu mit Teriyaki und Spinat, spannender der nächste Gang: Man setzt selbst Sushi-Reis, Austernseitlinge, Kimchi-Gurke, Wasabi-Mayo sowie Schnittlauchcreme zur Rolle zusammen und würzt mit Chili-Öl und Pilz-Garum. Sehr gut gelingt auch das fein ausbalancierte Dessert mit Blaubeeren, Yuzugel, Vanilleglace, Mascarpone und Granola. In der «Neuen Taverne» wird zwar mit Niveau gekocht, aber wir wünschen uns in Zukunft wieder mehr Spannung, mehr Eigenständigkeit und mehr Lust auf Veränderung.



