
Mandarin Oriental Geneva
Die Erwartungen waren hoch, als Starchef Yotam Ottolenghi im Genfer Fünf-Sterne-Haus Mandarin Oriental seine ersten Restaurants ausserhalb Grossbritanniens eröffnete. Aber auch im zweiten Jahr hat uns die Küche seines Stellvertreters vor Ort, Maxime Martin, nicht durchs Band überzeugt. Vor allem der saisonale Bezug vieler Gerichte ist kaum nachvollziehbar: Kürbis, Knollensellerie oder Rande haben im Frühling nichts zu suchen.
Fein schmeckte allerdings das Entree aus pikanten Soissons-Bohnen mit Aïoli und konfierter Zitrone, gut das Muhammara, eine Sauce aus roten Peperoni, vermengt mit Kürbiscreme und bestreut mit karamellisierten Baumnüssen. Georgisch inspiriert war das Pkhali aus gerösteter Rande mit Baumnüssen und Olivensauce – wie die meisten Gerichte samt Pitabrot zum Teilen serviert. Sharen ist aber nicht immer einfach: Von den grillierten Shiitake-Pilzen mit Zwiebel-Pickles gab’s eine Riesenportion, der Spiess mit Sellerie und fermentierter Tomate liess sich kaum teilen. Neben den vielen vegetarischen Gerichten gibt es auch Kofta (Bällchen) aus Seehecht mit Chili-Öl und Kümmelblättern. Und leider nur vier winzig kleine sowie auch noch komplett übergarte Stücke vom Stubenküken, begleitet von Reis mit karamellisierten Zwiebeln, Mandeln und Pinienkernen – ein Gang, für den immerhin 75 Franken verrechnet werden.


Die Erwartungen waren hoch, als Starchef Yotam Ottolenghi im Genfer Fünf-Sterne-Haus Mandarin Oriental seine ersten Restaurants ausserhalb Grossbritanniens eröffnete. Aber auch im zweiten Jahr hat uns die Küche seines Stellvertreters vor Ort, Maxime Martin, nicht durchs Band überzeugt. Vor allem der saisonale Bezug vieler Gerichte ist kaum nachvollziehbar: Kürbis, Knollensellerie oder Rande haben im Frühling nichts zu suchen.
Fein schmeckte allerdings das Entree aus pikanten Soissons-Bohnen mit Aïoli und konfierter Zitrone, gut das Muhammara, eine Sauce aus roten Peperoni, vermengt mit Kürbiscreme und bestreut mit karamellisierten Baumnüssen. Georgisch inspiriert war das Pkhali aus gerösteter Rande mit Baumnüssen und Olivensauce – wie die meisten Gerichte samt Pitabrot zum Teilen serviert. Sharen ist aber nicht immer einfach: Von den grillierten Shiitake-Pilzen mit Zwiebel-Pickles gab’s eine Riesenportion, der Spiess mit Sellerie und fermentierter Tomate liess sich kaum teilen. Neben den vielen vegetarischen Gerichten gibt es auch Kofta (Bällchen) aus Seehecht mit Chili-Öl und Kümmelblättern. Und leider nur vier winzig kleine sowie auch noch komplett übergarte Stücke vom Stubenküken, begleitet von Reis mit karamellisierten Zwiebeln, Mandeln und Pinienkernen – ein Gang, für den immerhin 75 Franken verrechnet werden.



