
Le Grand Bellevue
Italien. London. New York. Middle East. Liborio Colonna bringt zwanzig Jahre internationale Erfahrung mit nach Gstaad. Seine Aufgaben im eleganten Fünf-Sterne-Hotel von Daniel Koetser: Er muss im «Leonard’s» wie sein exzellenter Vorgänger Francesco De Bartolomeis (neu in «The Alpina Gstaad») auch dann auf hohem Niveau kochen, wenn der Laden in der Hochsaison brummt und so nebenbei auch das Catering-Geschäft heissläuft. Und er muss für die Erweiterung des «Grand Bellevue»-Resorts zwei neue Restaurant-Konzepte entwickeln. Chef Liborio geht’s gelassen an. Er kann auf eine gut eingespielte, leistungsfähige 29-köpfige Brigade zählen und auf der bewährten Karte aufbauen; neue Gerichte kommen erst im Lauf der Wintersaison dazu.
Im beliebten «Menu Degustation» steckt viel Herzblut, viel Liebe zu Italien. Die hausgemachte und 48 Stunden lang ruhende Focaccia heisst schon fast zärtlich «La Focaccina» und wird ordentlich beladen: Caciocavallo-Käse, San-Daniele-Schinken. «Il Bollito» gehört auch zum Starterkit: dünne Tranchen von gekochtem Rindfleisch, Essigmarinade, grüne Sauce. Ganz klassisch geht auch: Foie gras und Perlhuhnterrine, Balik-Lachsfilets und Oscietra-Kaviar. Die Pasta der italienischen Brigade sollte man sich nicht entgehen lassen: Ins Menü packt sie Chitarrina-Nudeln mit Trüffelfüllung und ein Agnolotto mit Tomme Fleurette und weissem Trüffel. Aber natürlich kann sich der Gast auch für eine einfachere Variante entscheiden: Tagliolini mit Tartufi, Risotto mit Tartufi. Im Hauptgang wird’s heftig: Saanenland-Kalb in Varianten! Wir kriegen das am Knochen perfekt gebratene Kotelett, eine kleine, feine Milke dazu und sind nicht sehr überrascht, dass wir unter dem Schaum von Ratte-Kartoffeln auch noch geschmorte Kalbsbäggli entdecken.
Die A-la-carte-Bestseller: Beef Tomahawk und Wolfsbarsch im Salz, der Pasta-Signature-Dish «Le Grand Spaghettone» und eine sensationell gute Vorspeise («Plate of Temptation»): Carpaccio vom Gambero rosso aus Mazara del Vallo, heftige Spuren von der Amalfi-Zitrone, zehn Gramm Oscietra-Kaviar. Sommelier Sven Kurze weiss, was zur Küche passt, und kennt sich in den Schweizer Rebbergen immer besser aus. Wir freuen uns auf den ersten Besuch bei Chef Liborio und liefern die neue Bewertung auf dem GaultMillau-Channel nach.
Italien. London. New York. Middle East. Liborio Colonna bringt zwanzig Jahre internationale Erfahrung mit nach Gstaad. Seine Aufgaben im eleganten Fünf-Sterne-Hotel von Daniel Koetser: Er muss im «Leonard’s» wie sein exzellenter Vorgänger Francesco De Bartolomeis (neu in «The Alpina Gstaad») auch dann auf hohem Niveau kochen, wenn der Laden in der Hochsaison brummt und so nebenbei auch das Catering-Geschäft heissläuft. Und er muss für die Erweiterung des «Grand Bellevue»-Resorts zwei neue Restaurant-Konzepte entwickeln. Chef Liborio geht’s gelassen an. Er kann auf eine gut eingespielte, leistungsfähige 29-köpfige Brigade zählen und auf der bewährten Karte aufbauen; neue Gerichte kommen erst im Lauf der Wintersaison dazu.
Im beliebten «Menu Degustation» steckt viel Herzblut, viel Liebe zu Italien. Die hausgemachte und 48 Stunden lang ruhende Focaccia heisst schon fast zärtlich «La Focaccina» und wird ordentlich beladen: Caciocavallo-Käse, San-Daniele-Schinken. «Il Bollito» gehört auch zum Starterkit: dünne Tranchen von gekochtem Rindfleisch, Essigmarinade, grüne Sauce. Ganz klassisch geht auch: Foie gras und Perlhuhnterrine, Balik-Lachsfilets und Oscietra-Kaviar. Die Pasta der italienischen Brigade sollte man sich nicht entgehen lassen: Ins Menü packt sie Chitarrina-Nudeln mit Trüffelfüllung und ein Agnolotto mit Tomme Fleurette und weissem Trüffel. Aber natürlich kann sich der Gast auch für eine einfachere Variante entscheiden: Tagliolini mit Tartufi, Risotto mit Tartufi. Im Hauptgang wird’s heftig: Saanenland-Kalb in Varianten! Wir kriegen das am Knochen perfekt gebratene Kotelett, eine kleine, feine Milke dazu und sind nicht sehr überrascht, dass wir unter dem Schaum von Ratte-Kartoffeln auch noch geschmorte Kalbsbäggli entdecken.
Die A-la-carte-Bestseller: Beef Tomahawk und Wolfsbarsch im Salz, der Pasta-Signature-Dish «Le Grand Spaghettone» und eine sensationell gute Vorspeise («Plate of Temptation»): Carpaccio vom Gambero rosso aus Mazara del Vallo, heftige Spuren von der Amalfi-Zitrone, zehn Gramm Oscietra-Kaviar. Sommelier Sven Kurze weiss, was zur Küche passt, und kennt sich in den Schweizer Rebbergen immer besser aus. Wir freuen uns auf den ersten Besuch bei Chef Liborio und liefern die neue Bewertung auf dem GaultMillau-Channel nach.



