
Bernerhof
Der «Bernerhof» hat neue Besitzer und einen neuen Direktor, ein «Genuss- und Gourmet-Hotel» will man nicht mehr sein. Spitzenkoch Martin Dalsass schliesst deshalb seine «Locanda» und zieht aus. Bleibt noch das «Blun-Chi», Gstaads einziges China-Restaurant, mit seinem sehr begabten, enorm fleissigen Chef Kah Hing Loke und mit beindruckendem Erfolg; in der Hochsaison sind die Tische gleich mehrmals pro Abend ausverkauft.
Die Abschiedsvorstellung von Martin Dalsass haben wir noch miterlebt: Königskrabbe mit Avocado und Oscietra-Kaviar, Trofie mit selbst gewursteter Salami, Simmentaler Kalbshaxe mit Périgord-Trüffel. Das spektakulärste Ding gab’s zum Apéro: «Schweine-Scheichen» alias Pied de cochon, ausgekocht und flach serviert mit einer stark reduzierten, unverschämt guten Pfeffersauce von Kollege Hing. Ein Joint Venture der unkomplizierten Art.
Im «Blun-Chi» legt Chef Hing, wie in der China-Gastrobranche üblich, eine Riesenkarte auf. Wir legen sie gleich weg und überlassen die Menü-Auswahl dem stillen Koch. Sein Vorschlag: eine winterlich heisse Suppe mit Hühnerfleisch. Recht happige Dim-Sums, etwa Ha Kao mit Crevetten im durchscheinenden Teigmantel. Und «Aemme Shrimps»! Die stammen aus dem Eyhof Burgdorf, und der Chef hat längst herausgefunden, wie die knackigen, fangfrischen Krebse am besten zur Geltung kommen: mit Ingwer und Frühlingszwiebeln. Auch gut: Crispy Beef, Lemon Chicken.
Gibt’s ein «Blun-Chi»-Leben ohne Enten? Kah Hing Loke bietet sechs verschiedene Varianten an – wie etwa geschmort nach asiatischer Art, thailändisch in rotem Curry oder eher rassig im Szechuan-Stil. Pekingente gibt’s auf Vorbestellung auch.


Der «Bernerhof» hat neue Besitzer und einen neuen Direktor, ein «Genuss- und Gourmet-Hotel» will man nicht mehr sein. Spitzenkoch Martin Dalsass schliesst deshalb seine «Locanda» und zieht aus. Bleibt noch das «Blun-Chi», Gstaads einziges China-Restaurant, mit seinem sehr begabten, enorm fleissigen Chef Kah Hing Loke und mit beindruckendem Erfolg; in der Hochsaison sind die Tische gleich mehrmals pro Abend ausverkauft.
Die Abschiedsvorstellung von Martin Dalsass haben wir noch miterlebt: Königskrabbe mit Avocado und Oscietra-Kaviar, Trofie mit selbst gewursteter Salami, Simmentaler Kalbshaxe mit Périgord-Trüffel. Das spektakulärste Ding gab’s zum Apéro: «Schweine-Scheichen» alias Pied de cochon, ausgekocht und flach serviert mit einer stark reduzierten, unverschämt guten Pfeffersauce von Kollege Hing. Ein Joint Venture der unkomplizierten Art.
Im «Blun-Chi» legt Chef Hing, wie in der China-Gastrobranche üblich, eine Riesenkarte auf. Wir legen sie gleich weg und überlassen die Menü-Auswahl dem stillen Koch. Sein Vorschlag: eine winterlich heisse Suppe mit Hühnerfleisch. Recht happige Dim-Sums, etwa Ha Kao mit Crevetten im durchscheinenden Teigmantel. Und «Aemme Shrimps»! Die stammen aus dem Eyhof Burgdorf, und der Chef hat längst herausgefunden, wie die knackigen, fangfrischen Krebse am besten zur Geltung kommen: mit Ingwer und Frühlingszwiebeln. Auch gut: Crispy Beef, Lemon Chicken.
Gibt’s ein «Blun-Chi»-Leben ohne Enten? Kah Hing Loke bietet sechs verschiedene Varianten an – wie etwa geschmort nach asiatischer Art, thailändisch in rotem Curry oder eher rassig im Szechuan-Stil. Pekingente gibt’s auf Vorbestellung auch.



