
Bäre Madis
Fast alles neu am Kirchgässli 1 in Madiswil: Der altehrwürdige, gewaltige «Bären» (1672 erstmals erwähnt!) wurde herausgeputzt und trägt einen neuen Namen: «bäre madis» heisst er jetzt trendig. Flavia Stutz und Michele Binnemann kümmern sich mit einem jungen, engagierten Serviceteam um die Gäste. Dass da mal eine gemeldete Allergie vergessen geht, lasten wir der Hektik am Samstagabend an. Die Karte führt immer noch klassische Fisch- und Fleischgerichte, dazu gibt’s das «Bären»- und ein Vegi-Menü.
Klassisch als Amuse-bouche war das Sülzli vom Schinken vom Bauernhof May in Kleindietwil, einem der vielen Partnerbetriebe in der Region; dazu gab’s Bierrettich, eingelegte Senfsamen und ein Wachtelei. Saisonal stimmig und fein dann die Variation von weisser Spargel – ein Salat und ein Flan mit kräftigem Estragongel und Bärlauch-Hollandaise. Grossartig die hausgeräucherte Forelle aus dem nahen Roggwil mit umwerfender Beurre blanc, Schnittlauch, Forellenkaviar und knackig frittiertem Kartoffelstroh. Gut gemacht auch das Duo vom Rind: das rosa gebratene Filet und das lang geschmorte Bäggli, begleitet von einem Risotto mit Erbsli und riesigen Morcheln.
Die Käse liefern die Spychers aus Bleienbach, wir hielten uns aber ans originelle Pré-Dessert aus Sauerrahmglace mit frittierter Gurkenscheibe und Gurkenöl. Und am Schluss noch an gegarten Rhabarber, in Erdbeersud mariniert und mit Vanillecrumble und Holundersorbet serviert. Karte mit vielen europäischen und Schweizer Weinen, aber gar wenigen offenen Crus für ein Lokal, das fast alle mit dem Auto besuchen.


Fast alles neu am Kirchgässli 1 in Madiswil: Der altehrwürdige, gewaltige «Bären» (1672 erstmals erwähnt!) wurde herausgeputzt und trägt einen neuen Namen: «bäre madis» heisst er jetzt trendig. Flavia Stutz und Michele Binnemann kümmern sich mit einem jungen, engagierten Serviceteam um die Gäste. Dass da mal eine gemeldete Allergie vergessen geht, lasten wir der Hektik am Samstagabend an. Die Karte führt immer noch klassische Fisch- und Fleischgerichte, dazu gibt’s das «Bären»- und ein Vegi-Menü.
Klassisch als Amuse-bouche war das Sülzli vom Schinken vom Bauernhof May in Kleindietwil, einem der vielen Partnerbetriebe in der Region; dazu gab’s Bierrettich, eingelegte Senfsamen und ein Wachtelei. Saisonal stimmig und fein dann die Variation von weisser Spargel – ein Salat und ein Flan mit kräftigem Estragongel und Bärlauch-Hollandaise. Grossartig die hausgeräucherte Forelle aus dem nahen Roggwil mit umwerfender Beurre blanc, Schnittlauch, Forellenkaviar und knackig frittiertem Kartoffelstroh. Gut gemacht auch das Duo vom Rind: das rosa gebratene Filet und das lang geschmorte Bäggli, begleitet von einem Risotto mit Erbsli und riesigen Morcheln.
Die Käse liefern die Spychers aus Bleienbach, wir hielten uns aber ans originelle Pré-Dessert aus Sauerrahmglace mit frittierter Gurkenscheibe und Gurkenöl. Und am Schluss noch an gegarten Rhabarber, in Erdbeersud mariniert und mit Vanillecrumble und Holundersorbet serviert. Karte mit vielen europäischen und Schweizer Weinen, aber gar wenigen offenen Crus für ein Lokal, das fast alle mit dem Auto besuchen.



