
In Lain Hotel Cadonau
Vor bald einmal zwei Jahrzehnten haben Dario und Tamara Cadonau in Brail im Unterengadin zuerst ein altes Engadiner Bauernhaus renoviert und dann einen hübschen Neubau mit viel Arvenholz und Charme erstellen lassen. Seither führt das engagierte Paar das «In Lain» als Boutiquehotel mitten in der malerischen Bündner Natur mit der heimeligen «Stüvetta» und dem eleganten «Vivanda». Hier bietet der erfahrene Chef im Gourmetmenü eine stilsicher inszenierte Schau meist hiesiger Produkte mit Anleihen aus der französischen oder mediterranen Küche.
Das zeigen schon die Schwertmuschelstückchen mit Apfel oder die Tomatentarte beim Start. Viel Umami hat das konfierte Eigelb mit Carbonara-Schaum, bei dem Bündnerfleisch den traditionellen Guanciale ersetzt. Die leicht geräucherte Forelle aus dem nahen Inn wird mit Oona-Kaviar und einem leicht gebundenen Gurkensud kombiniert – ein wunderbar salzig-süss ausbalancierter Gang. Die mit Geflügelfarce gefüllte Morchel kommt an erdig-intensiver Morchelessenz auf den Tisch, den eher selten servierten Wels liefert ein befreundeter Fischer aus dem Murtensee: Der Chef serviert ihn gebeizt und abgeflämmt mit scharfem Meerrettich und süsslicher Holundersauce. Die Puntarelle (Vulkanspargel) begleitet die Küche mit Lardo, Salzzitrone und einer Spargelsauce auf Fischfondbasis – das intensive Sardellenaroma ist leider ziemlich dominant. Für perfekt gemachte Klassik sorgt im Hauptgang die Wachtel: als Galantine, als geschmorte Keule mit Purple Curry und erstklassigem Wachteljus.
Den stimmigen Schluss des Frühlingsmenüs macht zuerst eine Kombination aus Himbeeren, Rettich und Tonkabohnen. Und ein Dessert im Schachbrett-Design mit Figuren aus Glace und Mousse aus Rhabarber und Holunder-Ingwer. Aus der Weinkarte stehen viele nationale und internationale Bestseller. Zusätzlich verfügt das Haus über den weltweit einzigen Veuve-Cliquot-Keller mit vielen Prestige-Champagnern aus der «Collection Privée» des Hauses.


Vor bald einmal zwei Jahrzehnten haben Dario und Tamara Cadonau in Brail im Unterengadin zuerst ein altes Engadiner Bauernhaus renoviert und dann einen hübschen Neubau mit viel Arvenholz und Charme erstellen lassen. Seither führt das engagierte Paar das «In Lain» als Boutiquehotel mitten in der malerischen Bündner Natur mit der heimeligen «Stüvetta» und dem eleganten «Vivanda». Hier bietet der erfahrene Chef im Gourmetmenü eine stilsicher inszenierte Schau meist hiesiger Produkte mit Anleihen aus der französischen oder mediterranen Küche.
Das zeigen schon die Schwertmuschelstückchen mit Apfel oder die Tomatentarte beim Start. Viel Umami hat das konfierte Eigelb mit Carbonara-Schaum, bei dem Bündnerfleisch den traditionellen Guanciale ersetzt. Die leicht geräucherte Forelle aus dem nahen Inn wird mit Oona-Kaviar und einem leicht gebundenen Gurkensud kombiniert – ein wunderbar salzig-süss ausbalancierter Gang. Die mit Geflügelfarce gefüllte Morchel kommt an erdig-intensiver Morchelessenz auf den Tisch, den eher selten servierten Wels liefert ein befreundeter Fischer aus dem Murtensee: Der Chef serviert ihn gebeizt und abgeflämmt mit scharfem Meerrettich und süsslicher Holundersauce. Die Puntarelle (Vulkanspargel) begleitet die Küche mit Lardo, Salzzitrone und einer Spargelsauce auf Fischfondbasis – das intensive Sardellenaroma ist leider ziemlich dominant. Für perfekt gemachte Klassik sorgt im Hauptgang die Wachtel: als Galantine, als geschmorte Keule mit Purple Curry und erstklassigem Wachteljus.
Den stimmigen Schluss des Frühlingsmenüs macht zuerst eine Kombination aus Himbeeren, Rettich und Tonkabohnen. Und ein Dessert im Schachbrett-Design mit Figuren aus Glace und Mousse aus Rhabarber und Holunder-Ingwer. Aus der Weinkarte stehen viele nationale und internationale Bestseller. Zusätzlich verfügt das Haus über den weltweit einzigen Veuve-Cliquot-Keller mit vielen Prestige-Champagnern aus der «Collection Privée» des Hauses.



