
La Maison du Prussien
Stabübergabe am Ende der grünen Seyon-Schlucht mitten in Neuenburg: Jean-Yves Drevet, nach mehr als 25 Jahren am Herd des imposanten «Maison du Prussien», übergibt sein Lebenswerk an den talentierten Maxime Pot. Der neue Chef, Neuenburger Gourmets aus dem «Palafitte» bekannt, will die vielen Stammgäste nicht verprellen und setzt auf Kontinuität. Wir aber hoffen in Zukunft auf eine etwas eigenständigere Handschrift.
Den Start ins Menü machte ein zarter Carpaccio vom Gambero rosso mit Radieschen-Pickles, Kapuzinerkresse, Zitrusfrucht und Basilikumpesto. Etwas Pesto gab’s auch zum aromatischen Tomatensalat mit Burrata, begleitet von einem wunderbaren Feigenblattsorbet. Und schon wieder Pesto servierte die Küche zur zarten Hecht-Quenelle mit Pfifferlingen und gegrillten Frühlingszwiebeln. Schön saftig war die konfierte Lammschulter mit wuchtiger Sauce und einer Variation von grünen Bohnen. Seinen Vorgänger ehrte der Chef mit dessen Signature Dish: Im Käsegang gab’s die legendäre Interpretation eines Freiburger Moitié-moitié-Fondues – allerdings nicht ganz so überzeugend wie in früheren Zeiten.
Den Schluss machte ein voll reifer Pfirsich mit intensiver Vanille und Verbene. Und eine Variation von Kirschen (Vorsicht, Kerne!) mit Pistazie, Hibiskus und nochmals einem Feigenblattsorbet. Die Weinkarte ist grossartig, der Service dagegen unkonzentriert und nicht besonders kompetent.


Stabübergabe am Ende der grünen Seyon-Schlucht mitten in Neuenburg: Jean-Yves Drevet, nach mehr als 25 Jahren am Herd des imposanten «Maison du Prussien», übergibt sein Lebenswerk an den talentierten Maxime Pot. Der neue Chef, Neuenburger Gourmets aus dem «Palafitte» bekannt, will die vielen Stammgäste nicht verprellen und setzt auf Kontinuität. Wir aber hoffen in Zukunft auf eine etwas eigenständigere Handschrift.
Den Start ins Menü machte ein zarter Carpaccio vom Gambero rosso mit Radieschen-Pickles, Kapuzinerkresse, Zitrusfrucht und Basilikumpesto. Etwas Pesto gab’s auch zum aromatischen Tomatensalat mit Burrata, begleitet von einem wunderbaren Feigenblattsorbet. Und schon wieder Pesto servierte die Küche zur zarten Hecht-Quenelle mit Pfifferlingen und gegrillten Frühlingszwiebeln. Schön saftig war die konfierte Lammschulter mit wuchtiger Sauce und einer Variation von grünen Bohnen. Seinen Vorgänger ehrte der Chef mit dessen Signature Dish: Im Käsegang gab’s die legendäre Interpretation eines Freiburger Moitié-moitié-Fondues – allerdings nicht ganz so überzeugend wie in früheren Zeiten.
Den Schluss machte ein voll reifer Pfirsich mit intensiver Vanille und Verbene. Und eine Variation von Kirschen (Vorsicht, Kerne!) mit Pistazie, Hibiskus und nochmals einem Feigenblattsorbet. Die Weinkarte ist grossartig, der Service dagegen unkonzentriert und nicht besonders kompetent.



