
Il Pino
Die charmante Gastgeberin Sara Pinheiro musste in ihrem sympathischen Lokal mit der Aussichtsterrasse hoch über dem Lago Maggiore und mitten in Ronco schon nach einem Jahr den Küchenchef ersetzen. Sie hatte dabei ein gutes Händchen: Der bei Mattias Roock («Castello del Sole» Ascona) ausgebildete Holländer Amos van Dinter schreibt die Erfolgsgeschichte fort. Er lässt auf der sehr fair gepreisten Karte einige Klassiker des Hauses stehen: Die schnell berühmt gewordenen Rindsfilets vom Black Angus («Ladies’ Cut» 160 Gramm, deftig 500 Gramm) sind immer noch so grossartig gemacht wie der herrliche Tessiner Brasato mit Polenta oder die auf portugiesische Art zubereiteten Cozze und Vongole mit Koriander und Limetten.
Dazu kommen ein paar überzeugende, neue Kreationen: «Polpo á feira» etwa, also fein würziger und zart im Ofen gebackener Oktopus. Gut gefällt uns auch van Dinters Neuinterpretation des «Pino»-Klassikers Gamberoni al Brandy – er schmeckt den pikanten Gang neu mit Orangensaft ab und serviert die Riesengarnelen mit filetierten Orangen sowie getrockneten Orangenscheiben. Himmlisch schmeckt am Schluss die Coupe Romanoff, begleitet von Meringue, fein geschnittenen Beeren und Vanilleglace.
Die charmante Gastgeberin Sara Pinheiro musste in ihrem sympathischen Lokal mit der Aussichtsterrasse hoch über dem Lago Maggiore und mitten in Ronco schon nach einem Jahr den Küchenchef ersetzen. Sie hatte dabei ein gutes Händchen: Der bei Mattias Roock («Castello del Sole» Ascona) ausgebildete Holländer Amos van Dinter schreibt die Erfolgsgeschichte fort. Er lässt auf der sehr fair gepreisten Karte einige Klassiker des Hauses stehen: Die schnell berühmt gewordenen Rindsfilets vom Black Angus («Ladies’ Cut» 160 Gramm, deftig 500 Gramm) sind immer noch so grossartig gemacht wie der herrliche Tessiner Brasato mit Polenta oder die auf portugiesische Art zubereiteten Cozze und Vongole mit Koriander und Limetten.
Dazu kommen ein paar überzeugende, neue Kreationen: «Polpo á feira» etwa, also fein würziger und zart im Ofen gebackener Oktopus. Gut gefällt uns auch van Dinters Neuinterpretation des «Pino»-Klassikers Gamberoni al Brandy – er schmeckt den pikanten Gang neu mit Orangensaft ab und serviert die Riesengarnelen mit filetierten Orangen sowie getrockneten Orangenscheiben. Himmlisch schmeckt am Schluss die Coupe Romanoff, begleitet von Meringue, fein geschnittenen Beeren und Vanilleglace.


