
Hôtel Six Senses Crans-Montana
Im sympathischen All-day-Restaurant Wild Cabin wird Sharing empfohlen. Geteilt wird denn auch an jedem zweiten Tisch eine «Focaccia Raclette», eine Art Pide nach Walliser Art, auf dem Holzbrett mit reichlich Käse und Speck serviert. Dabei bleibt es natürlich nicht: Der argentinische Executive Chef Emiliano Gabriel Vignoni Alvarellos hat in spanischen Top-Häusern («El Bulli», «Mugaritz») gearbeitet. Seine Gerichte werden auf der Karte unaufgeregt annonciert, aber sie haben Klasse.
Die Jakobsmuscheln etwa sind präzis gebraten, leicht geräucherter Kartoffelschaum, Lauch und Kräuteröl passen perfekt dazu. Fürs Tatar kommen 90 Gramm Simmentaler Rind unters Messer und auch hier fehlt es nicht an Raffinesse: Oxalis und vor allem hauchdünn geschnittenes, getoastetes Walliser Roggenbrot gibt’s dazu. Upgrade beim «Egg 63°»: schwarzer Trüffel, Pilze. Chef Emiliano will sich eigentlich auf wenige Komponenten pro Gang beschränken, hält sich aber nicht immer an seine Vorgabe. Über dem erstklassigen Langustinen-Carpaccio entdecken wir Stracciatella, Chia-Samen, Himbeeren, Mandarinengel und Yuzu – eindeutig des Guten zu viel. Highlights im Hauptgang: wilder Wolfsbarsch mit Zitrussauce. Geschmorte Lammkeule mit perfektem Lamm-Jus. Butterzartes Filet mignon an Chimichurri-Joghurtsauce. Hat uns schon letztes Jahr beeindruckt!
Die Weinkarte mit hohem Schweizer Anteil ist gross, die Kategorie «Vin au verre» dürfte aber attraktiver sein. Das Wallis ist ein Weinparadies, ein paar Entdeckungen und Exklusivitäten gehören da in einem so eleganten Hotel wie dem «Six Senses» auch glasweise entkorkt.
Im sympathischen All-day-Restaurant Wild Cabin wird Sharing empfohlen. Geteilt wird denn auch an jedem zweiten Tisch eine «Focaccia Raclette», eine Art Pide nach Walliser Art, auf dem Holzbrett mit reichlich Käse und Speck serviert. Dabei bleibt es natürlich nicht: Der argentinische Executive Chef Emiliano Gabriel Vignoni Alvarellos hat in spanischen Top-Häusern («El Bulli», «Mugaritz») gearbeitet. Seine Gerichte werden auf der Karte unaufgeregt annonciert, aber sie haben Klasse.
Die Jakobsmuscheln etwa sind präzis gebraten, leicht geräucherter Kartoffelschaum, Lauch und Kräuteröl passen perfekt dazu. Fürs Tatar kommen 90 Gramm Simmentaler Rind unters Messer und auch hier fehlt es nicht an Raffinesse: Oxalis und vor allem hauchdünn geschnittenes, getoastetes Walliser Roggenbrot gibt’s dazu. Upgrade beim «Egg 63°»: schwarzer Trüffel, Pilze. Chef Emiliano will sich eigentlich auf wenige Komponenten pro Gang beschränken, hält sich aber nicht immer an seine Vorgabe. Über dem erstklassigen Langustinen-Carpaccio entdecken wir Stracciatella, Chia-Samen, Himbeeren, Mandarinengel und Yuzu – eindeutig des Guten zu viel. Highlights im Hauptgang: wilder Wolfsbarsch mit Zitrussauce. Geschmorte Lammkeule mit perfektem Lamm-Jus. Butterzartes Filet mignon an Chimichurri-Joghurtsauce. Hat uns schon letztes Jahr beeindruckt!
Die Weinkarte mit hohem Schweizer Anteil ist gross, die Kategorie «Vin au verre» dürfte aber attraktiver sein. Das Wallis ist ein Weinparadies, ein paar Entdeckungen und Exklusivitäten gehören da in einem so eleganten Hotel wie dem «Six Senses» auch glasweise entkorkt.




