
Grace La Margna
Es muss nicht immer Fine Dining sein. Die «Stüvetta Moritz» im «Grace» steht für Bodenständiges und General Manager David Frei hat damit Erfolg: Die Tische im heimeligen Restaurant in angenehmen Grautönen, mit Fellen überzogenen Sesseln und hohem Wohlfühl-Quotient sind täglich gut gebucht, meistens zweimal pro Abend. Die Formel: Bodenständige Küche trifft auf Design. Fabian Freytag aus Berlin steht hinter dem «Moritz»-Interior-Konzept.
Ein «Alpines Käse-Fondue» gibt’s hier auch, mehrheitsfähig angerührt, ohne Ecken und Kanten. Kommt offensichtlich gut an: Caquelon um Caquelon wird vom zuvorkommenden Service aufgetragen, mit Essiggurken, eingelegten Zwiebeln und St. Moritzer Brot; aber auch mit «etwas Zusätzlichem»: mit schwarzem Trüffel oder gebratenem Rosenkohl (Crème fraîche, Balsamico). Auch Fondue chinoise fehlt nicht auf der Karte: Kalb, Rind, Poulet, Wild, hausgemachte Saucen. Wir sind in St. Moritz, also darf es auch mal ziemlich verrückt und sauteuer sein: «Imperial Krustentier-Fondue»! Langustine, Hummer, Scampi und Gamberi rossi werden da (möglichst) kurz in einen Fischfond getaucht, zehn Gramm Kaviar gibt’s auch noch dazu. Der Preis? 198 Franken pro Person.
Keine Sorge, es gibt auch feine Gerichte, die die Kreditkarte nicht zum Glühen bringen. Wir können den Wild-Carpaccio (vom Hirsch) mit Babyspinat und Sbrinz empfehlen, ebenso die leicht geräucherte Bergforelle. Bei den «Swiss Bests» ist Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti der Renner. Highlight jeweils im Oktober: Martin Dalsass, der 18-Punkte-Chef im Ruhestand, übernimmt. Wildgerichte sind dann angesagt: Reh, Hirsch, Steinbock, Wildgeflügel. Für seinen Sohn Andrea, F&B Manager im «Grace», hat der langjährige «Talvo»-Chef einen Spezialauftrag: «Andrea soll für mich Murmeltiere schiessen. Murmeltierpfeffer schmeckt hervorragend!»


Es muss nicht immer Fine Dining sein. Die «Stüvetta Moritz» im «Grace» steht für Bodenständiges und General Manager David Frei hat damit Erfolg: Die Tische im heimeligen Restaurant in angenehmen Grautönen, mit Fellen überzogenen Sesseln und hohem Wohlfühl-Quotient sind täglich gut gebucht, meistens zweimal pro Abend. Die Formel: Bodenständige Küche trifft auf Design. Fabian Freytag aus Berlin steht hinter dem «Moritz»-Interior-Konzept.
Ein «Alpines Käse-Fondue» gibt’s hier auch, mehrheitsfähig angerührt, ohne Ecken und Kanten. Kommt offensichtlich gut an: Caquelon um Caquelon wird vom zuvorkommenden Service aufgetragen, mit Essiggurken, eingelegten Zwiebeln und St. Moritzer Brot; aber auch mit «etwas Zusätzlichem»: mit schwarzem Trüffel oder gebratenem Rosenkohl (Crème fraîche, Balsamico). Auch Fondue chinoise fehlt nicht auf der Karte: Kalb, Rind, Poulet, Wild, hausgemachte Saucen. Wir sind in St. Moritz, also darf es auch mal ziemlich verrückt und sauteuer sein: «Imperial Krustentier-Fondue»! Langustine, Hummer, Scampi und Gamberi rossi werden da (möglichst) kurz in einen Fischfond getaucht, zehn Gramm Kaviar gibt’s auch noch dazu. Der Preis? 198 Franken pro Person.
Keine Sorge, es gibt auch feine Gerichte, die die Kreditkarte nicht zum Glühen bringen. Wir können den Wild-Carpaccio (vom Hirsch) mit Babyspinat und Sbrinz empfehlen, ebenso die leicht geräucherte Bergforelle. Bei den «Swiss Bests» ist Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti der Renner. Highlight jeweils im Oktober: Martin Dalsass, der 18-Punkte-Chef im Ruhestand, übernimmt. Wildgerichte sind dann angesagt: Reh, Hirsch, Steinbock, Wildgeflügel. Für seinen Sohn Andrea, F&B Manager im «Grace», hat der langjährige «Talvo»-Chef einen Spezialauftrag: «Andrea soll für mich Murmeltiere schiessen. Murmeltierpfeffer schmeckt hervorragend!»


