
Gommerstuba
Die Ambiance im kleinen Gasthaus mit der Aussichtsterrasse in Niederernen ist ungezwungen, Patron Lars Dederscheck seit vielen Jahren ein Garant für inspirierte Gerichte aus ausgesuchten Produkten.
Wie immer überzeugten die kreativen Vorspeisen. Zum Beispiel ein Scampi-Carpaccio, begleitet von einem mit schwarzem Sesam gebratenen Scampo. Der karamellisierte Ziegenkäse auf Brioche und Calvados-Schaum. Und das sanft pochierte Ei in Schwarzwurzelsauce mit Périgord-Trüffel. Überraschenderweise hielten die Hauptgänge nicht mit. Zwar waren der gebratene Rücken und vor allem das geschmorte Bäggli vom Thurgauer Apfelschwein, die sautierten Kalbsleberli und das butterzarte Rindsfilet alla Rossini (Ojo de Agua von Dieter Meier) an Portweinjus ausgezeichnet. Doch die pochierten Walliser Egli waren stark übergart und die Beurre blanc dazu ähnelte einer Rahmsauce. Enttäuscht waren wir aber vor allem von den lieblosen Beilagen: Der Venere-Reis zum Fisch, der Kartoffelgratin zur Leber und das Pastinakenpüree zum Filet waren lustlos gemacht, das Gemüse banal.
Gewohntes Niveau hatten wieder die Desserts: ein Cheesecake mit Crumble, Apfelkompott und Apfelsorbet. Und ein Schokoladensoufflé mit Vanilleglace. Überschaubare Weinkarte mit ausschliesslich Walliser Crus.


Die Ambiance im kleinen Gasthaus mit der Aussichtsterrasse in Niederernen ist ungezwungen, Patron Lars Dederscheck seit vielen Jahren ein Garant für inspirierte Gerichte aus ausgesuchten Produkten.
Wie immer überzeugten die kreativen Vorspeisen. Zum Beispiel ein Scampi-Carpaccio, begleitet von einem mit schwarzem Sesam gebratenen Scampo. Der karamellisierte Ziegenkäse auf Brioche und Calvados-Schaum. Und das sanft pochierte Ei in Schwarzwurzelsauce mit Périgord-Trüffel. Überraschenderweise hielten die Hauptgänge nicht mit. Zwar waren der gebratene Rücken und vor allem das geschmorte Bäggli vom Thurgauer Apfelschwein, die sautierten Kalbsleberli und das butterzarte Rindsfilet alla Rossini (Ojo de Agua von Dieter Meier) an Portweinjus ausgezeichnet. Doch die pochierten Walliser Egli waren stark übergart und die Beurre blanc dazu ähnelte einer Rahmsauce. Enttäuscht waren wir aber vor allem von den lieblosen Beilagen: Der Venere-Reis zum Fisch, der Kartoffelgratin zur Leber und das Pastinakenpüree zum Filet waren lustlos gemacht, das Gemüse banal.
Gewohntes Niveau hatten wieder die Desserts: ein Cheesecake mit Crumble, Apfelkompott und Apfelsorbet. Und ein Schokoladensoufflé mit Vanilleglace. Überschaubare Weinkarte mit ausschliesslich Walliser Crus.



