
First
Ein magischer Ort. Links fliegen zwei riesige Milane auf der Suche nach Beute über die Felder und gewaltige Flugzeuge gleiten langsam Richtung Kloten. Rechts öffnet sich das Panorama auf Pfäffikersee, Hügel und Bergketten – der Hauptraum im modern umgebauten Bauernhaus heisst denn auch «Säntis-Stube». Modern gibt sich auch die Küche – es gibt aber auch Kutteln mit Tomatensauce, die alle Liebhaber rustikaler Gerichte begeistern.
Wir kriegen im «Menu surprise» ein etwas konventionelles Thunfischtatar mit einem Hauch Sesamöl, einem Löffel Avocado und Algen-Chips. Fein kross gebraten ist der Fisch auf einem Risotto mit Eierschwämmli, der von zitronigen Aromen und intensiven Kräutern wie Thymian und Estragon aber ziemlich dominiert wird. Nicht ganz gelingt die «surprise» bei den zum Teil erkalteten Ravioli mit dickem Teig und Hummerfüllung. Beim rosa Rindsentrecote mit Gemüse auf violettem Kartoffelstock behält der Fonds leider die Oberhand. Vielleicht hätten wir besser auf das zum Ort passende, rustikale Dreierlei vom Schwein gesetzt.
Wie der Blick auf die Nachbartische im Schatten der Bäume zeigt, ist der Klassiker bei den Desserts der Eiskaffee. Wir freuen uns aber an der intensiven Pistazienglace mit nostalgischer Schoko-Panna-cotta. Das passt zu diesem Ort, an dem man quasi zum staunenden Touristen im eigenen Land wird.


Ein magischer Ort. Links fliegen zwei riesige Milane auf der Suche nach Beute über die Felder und gewaltige Flugzeuge gleiten langsam Richtung Kloten. Rechts öffnet sich das Panorama auf Pfäffikersee, Hügel und Bergketten – der Hauptraum im modern umgebauten Bauernhaus heisst denn auch «Säntis-Stube». Modern gibt sich auch die Küche – es gibt aber auch Kutteln mit Tomatensauce, die alle Liebhaber rustikaler Gerichte begeistern.
Wir kriegen im «Menu surprise» ein etwas konventionelles Thunfischtatar mit einem Hauch Sesamöl, einem Löffel Avocado und Algen-Chips. Fein kross gebraten ist der Fisch auf einem Risotto mit Eierschwämmli, der von zitronigen Aromen und intensiven Kräutern wie Thymian und Estragon aber ziemlich dominiert wird. Nicht ganz gelingt die «surprise» bei den zum Teil erkalteten Ravioli mit dickem Teig und Hummerfüllung. Beim rosa Rindsentrecote mit Gemüse auf violettem Kartoffelstock behält der Fonds leider die Oberhand. Vielleicht hätten wir besser auf das zum Ort passende, rustikale Dreierlei vom Schwein gesetzt.
Wie der Blick auf die Nachbartische im Schatten der Bäume zeigt, ist der Klassiker bei den Desserts der Eiskaffee. Wir freuen uns aber an der intensiven Pistazienglace mit nostalgischer Schoko-Panna-cotta. Das passt zu diesem Ort, an dem man quasi zum staunenden Touristen im eigenen Land wird.


