
Café Paradiso
Für einen Gourmettempel hält man das «Café Paradiso» am Marktplatz von Bulle auf den ersten Blick nicht. Das Lokal mit dem grossen Tresen ist klein, das Menü im Tapas-Stil wird schlicht auf der Schiefertafel annonciert. Aber die Ambiance ist entspannt und was Chefin Virginie Tinembart auf die Teller bringt, überzeugt.
Wunderbar harmonisch ist die samtige Sauerkrautsuppe, gekrönt von mit Schellfischmilch aromatisiertem Rahm. Zum mit Labkrautöl verfeinerten Tatar vom Rind serviert die Chefin diverse Pflanzen aus den Freiburger Bergen – sie brillierte nicht umsonst vor einigen Jahren in der «Pinte des Mossettes». Aus der Region geht’s nach Asien mit einem pochierten Ei auf Kimchi und Klebreis, eine Spezialität aus der Ardèche ist dagegen die neu interpretierte Caillette: Statt Spinat gibt’s Bärenklau, Brennnesseln und Giersch, begleitet von einem Bärlauchjoghurt und eingelegten Fichtenspitzen. Für den schwungvollen Schluss sorgt in Estragon konfierter Rhabarber an einem kühnen Coulis von roten Früchten mit Chili. Ausgesprochen freundlicher Service, gekonnt zusammengestellte Weinkarte.


Für einen Gourmettempel hält man das «Café Paradiso» am Marktplatz von Bulle auf den ersten Blick nicht. Das Lokal mit dem grossen Tresen ist klein, das Menü im Tapas-Stil wird schlicht auf der Schiefertafel annonciert. Aber die Ambiance ist entspannt und was Chefin Virginie Tinembart auf die Teller bringt, überzeugt.
Wunderbar harmonisch ist die samtige Sauerkrautsuppe, gekrönt von mit Schellfischmilch aromatisiertem Rahm. Zum mit Labkrautöl verfeinerten Tatar vom Rind serviert die Chefin diverse Pflanzen aus den Freiburger Bergen – sie brillierte nicht umsonst vor einigen Jahren in der «Pinte des Mossettes». Aus der Region geht’s nach Asien mit einem pochierten Ei auf Kimchi und Klebreis, eine Spezialität aus der Ardèche ist dagegen die neu interpretierte Caillette: Statt Spinat gibt’s Bärenklau, Brennnesseln und Giersch, begleitet von einem Bärlauchjoghurt und eingelegten Fichtenspitzen. Für den schwungvollen Schluss sorgt in Estragon konfierter Rhabarber an einem kühnen Coulis von roten Früchten mit Chili. Ausgesprochen freundlicher Service, gekonnt zusammengestellte Weinkarte.



